Bewusstsein von Elios Schastél

Performanz des Bewusstseins






Viel Vergnügen wünscht Elios Schastél.





zur kosmischen Seinsform der Mann



Das Paradies ist eine Galaxie, die sich auszeichnet durch Eigenschaften und Fähigkeiten wie beispielsweise Harmonie, Intelligenz und Empathie. Der menschliche Vertreter dieser Seinsform auf der Erde kann im Verlauf seines Lebens eine Astralreise antreten und ein Studium des Kosmos vollziehen. Das Studium des Kosmos vermehrt sein Bewusstsein, das in seinem Fall mit moralischen Werten verbunden ist, da er zuvor den inneren Reifeprozess auf allen Bewusstseinsebenen vollzogen haben muss um die Astralreise im Kosmos anzutreten. Das mit moralischen Werten verbundene Bewusstsein des Mannes im Paradies, das eine Astralreise vollzogen hat und die Inhalte und Strukturen des Kosmos studiert hat, ist divers zum menschlichen Bewusstsein. Das Bewusstsein des Mannes im Paradies geht einher mit Logik, wissenschaftstheoretischen Denkfähigkeiten und miteinander verbundenen Bauteilen, die durch das Bild eines treppenartigen Aufstiegs vermittelt werden können. Das menschliche Bewusstsein hingegen kann bildhaft beschrieben werden durch unstrukturiert aneinandergereihte Bauteile, die niemals dem treppenartigen Aufstieg gleich sein werden, auch wenn Verbindungen zwischen ihnen zu schaffen versucht werden. Werden im menschlichen Bewusstsein Verbindungen geschaffen, dann entsteht ein deduktives Weltbild bis hin zu Dogmatismus, der direkt in faschistisches Denken resultieren kann. Werden die einzelnen Bauteile jedoch im Mann des Vertreters des Paradieses geschaffen, dann entsteht durch die Fähigkeit des induktiven Denkens und die vorhandenen Potenziale anderer Erkenntniswege ein treppenartiger Aufstieg im Zusammenhang mit einem moralischen Bewusstsein. Es entstehen neue Ästhetiken, Philosophien und Weltbilder.



Handlung



Der Film vermittelt die konträren Eigenschaften des Bewusstseins von Ariern und des menschlichen Bewusstseins. Während ein Mensch sich zwischen zusammenhangslosen Bauteilen aufhält und in diesem Kontext fehlerhaft versucht das Bewusstsein der Arier zu imitieren, ergänzt Arnold Schönbergs Zwölftonmusik eine Atmosphäre der Sinnentfremdung beziehungsweise der Entfremdung von Zusammenhängen und Werten. Im Gegensatz zum menschlichen Bewusstsein spricht der Mann in der Seinsform Paradies, der den inneren Reifeprozess im Kosmos vollzogen hat, über den Aufstieg innerhalb des Bewusstseins, die Gabe auf der Basis des moralischen Bewusstseins und des Bewusstseins des kosmischen Ausgleichs/ des Prinzips der Gerechtigkeit, dem Blick der Kamera der arischen Rasse, der im menschlichen Bewusstsein zum Blick der Kamera des Faschismus verfällt, die Steigerung des Selbstbewusstseins durch den Prozess des Steigens im Bewusstseinszentrum der Sonne sowie vom unendlichen Aufstieg. In seiner Performanz reift er zum steigenden Morgenstern. Ohne die Anwesenheit der Intelligenzen seines Davidsterns hätte er die Reise nicht betreten können.



ein fiktives zeitgenössisches Ereignis zum Film



Gibt es noch den Davidstern?

oder

Wo sind all die Blumen hin? Wo sind sie geblieben? (Titel)


Eine deutsche Frau mit arischer Erscheinung steht am Holocaust-Mahnmal in Berlin und sie stellt das Bewusstsein im Rahmen von Filmarbeiten dar. Ein Berliner Passant läuft in der Nähe entlang. Er sieht die Performierende und er bleibt stehen. Mit einem halben Grinsen fragt er: „Warum stellst’n dich nicht oben drauf und stellst dich von oben dar?“ Die Frau mit dem arischen Erscheinungsbild antwortet ohne eine Gesichtsregung. „Weil ich dazwischen gehöre und nicht auf die Steine. Wie damals die Juden behandelt wurden, werden Leute mit meiner Erscheinung heutzutage behandelt. Der Berliner Passant sieht sie ahnungslos an. „Das hat sie nicht verstanden.“ denkt er sich. Er geht weiter. Eine kurze Zeit später trifft er auf einen Bekannten. Er spricht zu ihm: „Den Davidstern haben wir schon mal zerstört. Na dann stört uns ja nichts mehr. Dann haben wir es ja geschafft. Mich stört nichts mehr. Dann wird es ja ne schöne Zeit. Dann wird es ja Gerechtigkeit.“ Der Bekannte antwortet: „Ist die die letzte, die übrig geblieben ist? Dann wird sie’s nicht hochschaffen. Die holen wir vorher runter.“ Die beiden Berliner gehen zurück zum Holocaust-Mahnmal. Dort sehen sie die Performierende ihre Sachen zusammenpacken. Einer der Berliner Passanten spricht ihr entgegen: „Du hast dich nicht von oben dargestellt.“ Der andere Berliner nimmt sie mit, wobei er sagt: „Das darfst du hier nicht. Schlampe!“




Dank & Wertschätzung


Ein Dank gilt Monika Vossler für die Kameraführung in den Sequenzen des menschlichen Bewusstseins.

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Namens- und Urheberrechte


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