ägyptische Gottheit von Elios Schastél

Performanz der ägyptischen Gottheit am toten Meer (Israel)






Viel Vergnügen wünscht Elios Schastél.



das Wesen der Seinsform



Im antiken Ägypten erkannte man jene Individuen, die von Geburt an den Davidstern/ Judenstern in sich trugen, die siebente und letzte Reifestufe im inneren Reifeprozess erreicht hatten und die im Verlauf ihres Lebens erneut bis hin zu ein drittes Mal den inneren Reifeprozess vollzogen hatten, bis sie begannen mit dem Kosmos zu sprechen und sich die Inhalte des Kosmoses durch imaginative Kommunikation zu erschließen, als Gottheiten und auch als Könige und Königinnen an. Sie waren in diesem Zusammenhang Begründer neuer Religionen, Wissenschaften und Künste. Aufgrund der bis hin zu mehrfach erreichten inneren Reife und der Intelligenz, Reinheit und seelischen sowie körperlichen Schönheit, die mit ihr einhergehen, wurden diese Individuen mit Ruhm, Ehre und Reichtum beschenkt. Unabhängig von der gesellschaftlichen Kaste, in der sie aufwuchsen, wurden diese seltenen Individuen, die positive seelische Besonderheiten aufwiesen, mitunter ihres Standes enthoben und als Gottheiten geehrt.



Handlung



Ein innerer Weg, der erfüllt ist von Herausforderungen und Überforderungen, Leiden, Verletzungen und Scheitern, die durch Überwindung, Gabe und Leistung zu innerer Reife und Größe führen, begleitet eine nach außen hin lächelnde Maske eines Schauspieler und des Sonnengottes Ra, der sich innerlich bereits von der empirischen Realität verabschiedet hat. Nachdem er bereits auf der höchsten Bewusstseinsebene angelangt ist, versucht er das Urvertrauen darzustellen. Das innere Wesen der ägyptischen Gottheit zeichnet sich durch Seinsformen all ihrer und nicht lediglich einzelner Bewusstseinebenen aus. Erst nachdem sie all ihre inneren Ebenen bewusst dargestellt hat, erhält sie die körperliche Erscheinung, die in den Lehren der arischen und jüdischen Rasse in der Geschichte häufig beschrieben wurden. Erst wenn die bewusste Darstellung der ihr inhärenten Seinsformen stattgefunden hat, wird sie die entsprechende körperliche Erscheinung im Verlauf ihres Lebens erhalten.




Handlungsschritte für den Erhalt der Erscheinung einer ägyptischen Gottheit


1. (mehrfache) Erreichung der inneren Reife
2. Erhalt der entsprechenden Aura
3. bewusste Darstellung des gesamten inneren Wesens
4. Erhalt des entsprechenden Erscheinungsbildes



Entstehungsprozess des Filmes



Nachdem die ägyptische Gottheit bereits im Kosmos in einem Film an der schweizer-italienischen Grenze charakterisiert worden war (siehe Film ägyptische Gottheit & Schmerz), sollte eine weitere Charakterisierung der Seinsform im Zusammenhang mit den Menschen in ihrem Leben auf der Erde in einem Film am toten Meer in Israel stattfinden. Die neunte Symphonie von Shostakovich sollte die Maske des Schauspielers und den Schein des schönen Lebens hervorheben im Kontrast zu den konträren inneren Ereignissen, die versteckt und unausgesprochen bleiben. Einige Proben für die Darstellung der Seinsform fanden statt, bei denen eine Praxis des Tai chis mit vor allem schauspielerischen Elementen vielmehr als tänzerischen Elementen ausgeübt wurde. Die Imagination kosmischer Seinsformen und das mit dieser zusammenhängende Tai chi resultierte in einer schauspielerischen Ausdruckssprache, die eine Geschichte über die entsprechende Seinsform erzählt. Diese Ausdruckssprache ist frei von kulturabhängigem Verständnis für den Zuschauer verständlich. Sie ist, in abgeänderter Form und partiell interpretativ betrachtet, in ägyptischen Tänzen, chinesischen Praktiken des Tai chis, Symbolsprachen des Christentums und weiteren kulturellen und historischen Kontexten wiederzufinden. Daraufhin fand eine Reise nach Israel statt. Neben den Aufnahmen am toten Meer wurden abschließend zwei Sequenzen in der Wüste gemacht, deren Bildsymetrien die kosmischen Seinsformen vermitteln sollten, die grundlegend das innere Wesen der Figur prägen.









ägyptische Gottheit & Schmerz – eine Darstellung mit dem Kosmos


cover




Elios Schastél (Fotograf & Darstellerin)





Elios Schastél wünscht eine gute Unterhaltung.



Geschichte zur Handlung und Charakter der Figur



In weiter Entfernung vom Betrachter tanzt eine ägyptische Gottheit in einem inneren Kampf mit einer psychosomatischen Krankheit. Ihr Tanz verrät Verletzungen, die sie in ihrem Stern und ihrem Zentrum* sowohl durch Menschen als auch im Kosmos erfahren hat. Der Morgenstern** in ihr ließ sie unter den Menschen unverstanden bleiben. Die resultierende Ablehnung verursachte Schatten in ihrem inneren Wesen, die eine psychosomatische Krankheit und ein Steigen über die Grenzen von Gesundheit und menschlicher Größe hinaus zur Folge hatten. Diese Grenzen verlassen habend, reifte sie zu einer ägyptischen Gottheit, die sich im Wirbel inneren Schmerzes und im Wahnsinn dreht. Deren Gegenspieler der Teufel imitiert ihre Be-wegungen täuschend ähnlich, sodass beim Betrachter Misverständnisse auftreten können. Nur kleine Differenzen unterscheiden seinen Tanz von dem seines Gegenspielers. Der Tanz der ägyptischen Gottheit im Schmerz verrät einen Charakter, der sich auszeichnet durch Kraft und Verletzbarkeit, Verspieltheit und innerer Reife, Größe und Wahnsinn.





tänzerische Ausdrucksformen


eine Erzählung über den Kosmos & Bewusstseinsebenen durch Körpersprache



Jede tänzerische Bewegung in einer Darstellung entspricht einem Ausdruck, der Informationen über Entitäten und Ereignisse in den Bewusstseinsebenen und im Kosmos enthält. Werden mehrere dieser abstrakten physischen Ausdrücke aneinandergereiht, dann wird eine Geschichte über esoterische Gegebenheiten und Prozesse erzählt. Einige Beispiele für diese Ausdrücke in einer tänzerischen beziehungsweise/ oder schauspielerischen Darstellung finden Sie anbei.



steigen




Beschreibung der Bewegung


Ein Bein wird vorwärts angehoben. Die Bewegung ist ähnlich jener, die beim Bergsteigen gemacht wird.



Schlange




Beschreibung der Bewegung


Eine wackelnde Bewegung wird mit dem Oberkörper und/ oder mit dem Kopf zu beiden Seiten gemacht.



ägyptische Gottheit




Beschreibung der Bewegung


Die Handflächen berühren einander bei gestreckten Armen über dem Kopf. Gleichzeitig macht die Hüfte Bewegungen zu beiden Seiten.



steigender Morgenstern




Beschreibung der Bewegung


auf einem Bein stehend, wird ein vertikaler Spagat gemacht, wobei der Oberkörper mehr oder weniger parallel zum Boden gerichtet ist.



Verletzung




Beschreibung der Bewegung


In einem Bewegungsablauf wird rückwärts gegangen, wobei der Brustkorb sich nach hinten zu einer Rückwärtsbeuge bewegt. Die Bewegung ist ein Ausdruck für einen Stoß gegen die Brust, der zur Rückwärtsbewegung dieser führt.





künstlerischer Arbeitsprozess & Entstehung der Filme



Im Verlauf der Erarbeitung der Beketänzeserie verfasste sie das Konzept für den Schasatanz*** und die Darstellung der ägyptischen Gottheit & Schmerz. Das musikalische Werk von Rachmaninov vermittelte ihr emotionale Eindrücke und Bilder, die sie in einer Bergatmosphäre in der Schweiz tänzerisch umsetzen wollte. Vor der Abreise setzte sie zeitweilig eine bewusst leichte Ernährung um und sie betrieb Sport um den Prozess der Vergeistigung voranzutreiben und die Sensibilität ihrer Wahrnehmungen zu verstärken. In diesem Zusammenhang übte sie sich in imaginativer Arbeit und dem Verständnis musikalisch-rhetorische Ausdrücke in eine abstrakte Form der Körpersprache beziehungsweise Tanzsprache zu transferieren. Nachdem sie an die Grenze der italienischen Schweiz getrampt war, trat sie in einen imaginativen kommunikativen Prozess mit dem Kosmos. Dieser künstlerische Prozess führte zu einer Praxis des Thai Chi, deren Bewegungen mit dem Verlauf der Zeit eine Geschwindigkeit annahmen, dass sie zu einer Tanzdarstellung wurden. Das Musikwerk von Rachmaninov hörend und sich gleichzeitig im Thai Chi führen lassend, entstanden Tänze, die sie nach ihrer Rückreise nach Berlin zu einer Choreographie mit der Musik verarbeitete. Viel Vergnügen wünscht Elisabeth Schastél.






Dank & Förderung


Möglichkeiten Ihre Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen finden Sie im Menüpunkt Aktuelles.




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*Siehe Tolamsoq-Sprache im Menüpunkt Sprache unter Religion um weitere Informationen zu finden.
**Er ist der Davidstern beziehungsweise Judenstern, der ein charakterliches Merkmal bei Ariern ist.
***Siehe Menüpunkt Ausdruckstänze unter darstellende Kunst & Religion um weitere Informationen zu finden.




Namens- und Urheberrechte


Alle Inhalte dieser Internetseite wurden erstellt von den Elios Schastél Filmproduktionen.