(unendlich exponentiell steigender) Kosmos von Elios Schastél

Charakterisierung einer esoterischen Seinsform mithilfe der Sprache der Choreographie und Naturregie






eine Geschichte zum Film


Das innere Wesen der esoterischen Seinsform unendlich exponentiell steigender Kosmos wird in dem Film charakterisiert durch die Thematisierung ihrer dritten und vierten Bewusstseinsebene (siehe buddhistische Lehren der Seele). Die Attribute der beiden Bewusstseinsebene im inneren Wesen des Kosmos werden mithilfe von Choreographie, Naturregie, Kostüm, Bildregie, Lichtregie und Programmatik der Musik vermittelt. Die Choreographie strebt eine Schlüssigkeit an, die aufgrund der improvisativen Elemente eines Tai chis nicht in Gänze erreicht werden muss. Die Natur wurde gewählt um die Charakteristiken der dritten und der vierten Bewusstseinsebene des Wesens der Seinsform zu vermitteln. Eine Geschichte über das innere Wesen des Kosmos wird erzählt, bei der eine dramatische Darstellung erstrebt wird. Der Kosmos wird durch Abstraktionen der Körperregie charakterisiert, wobei das entsprechende Vorstellungobjekt der Input für die Bewegungen des Tai chis sind, die im Moment des Ereignisses nicht bewusst gesteuert werden.




ein Einblick in die esoterische Seinsform


Das innere Wesen des Kosmos ist geprägt durch die Attribute des inneren Reifeprozesses, eines starken Selbsts, des unendlichen Aufstiegs und eines menschlichen Sterns oder Davidsterns, der von Verletzung, Gabe, Vergebung und dem nach oben gerichteten Dreieck geprägt ist. Nicht vom Universum sondern von außerhalb des Universums kommend, ist der menschliche Träger dieses inneren Wesens im menschlichen Leben auf der Erde stetig in einem Wechsel zwischen dem Leben und Walten unter den Menschen und in Abgeschiedenheit von anderen Menschen. Gottesglaube und Größe sind darüber hinausgehend prioritäre Eigenschaften, die das innere Wesen des Kosmos auszeichnen.




Arbeitsprozess


Die Vorbereitungen für die Erstellung der Choreographie nahm mehrere Monate in Anspruch, während derer Proben der Vorstellung und physischen Realisierung der esoterischen Seinsform im Tai chi stattfanden. Die Bewegungsabläufe waren nach den Proben im Großteil bekannt, wenn auch jede Realisierung aufgrund des Tai chis improvisative Elemente enthält. Eine in sich kohärente Choreographie wird angestrebt, die trotz der Praxis eines Tai chis möglich sein kann. Für die Filmarbeiten im valle Verrayes in Italien nahe der Schweizer Grenze wurden Atmosphären gesucht, die die entsprechende Seinsform charakterisieren.




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