eine Vorstellung geht um die Welt – die Zerstörung der arischen Rasse von Elios Schastél

Die folgende Rede wurde verfasst als ein Teil der Sprecherserie 2016. Nach dem ersten Teil der Megacrag & die Faschisten folgte die Rede die unteren Welten & die Zerstörung des Urvertrauens in Deutschland. Der dritte Teil eine Vorstellung geht um die Welt – die Zerstörung der arischen Rasse ist eine chronologische Weiterführung innerhalb der Serie. Die Rede ist aufgebaut als eine Geschichte, die reelle Ereignisse der Vergangenheit in Deutschland mit einem anonymen Protagonisten zusammenfasst. Ihre mediale Vermittlung bezweckt eine Bewusstwerdung und den Erwerb einer wertfreien und kritisch distanzierten Haltung und Perspektive. Die Verfilmung fand im grand hôtel de l’univers in Paris statt.





grand hôtel de l’univers Paris





die arische Rasse


Sein Name blieb unbekannt. Er war ein Teil der biblischen Geschichte.



Er wurde geboren mit dem Davidstern und dem zweifachen Bewusstsein hinter seinem Herzen. Daher waren ihm höchste Intelligenz, das Paradies hinter seinem Herzen, innere Reife, ein höheres Bewusstsein und weitere Fähigkeiten der arischen Rasse von Geburt an gegeben. Seit seiner Geburt existierten Vorstellungen, von seiner Erscheinung, seinem Charakter und seiner Zukunft in den Köpfen der Menschen, die ihn umgaben. Sie zeigten Bilder eines kleinen selbstzerstörten Jungens mit einem bösartigen, unehrlichen Charakter, der in seiner Zukunft nur Leiden, Scheitern und Armut erfahren würde. Sie bildeten das Gegenteil seiner Erscheinung, seines Charakters und seiner Zukunft, die er auf natürliche Weise erfahren würde, ab. Während er aufwuchs und er täglich mehr Menschen begegnete, vermehrten sich unter den Menschen die Vorstellungen von ihm. Einige konnten die Vorstellungen von den Ereignissen der empirischen Realität nicht trennen, andere wollten sie nicht voneinander trennen. Wenn sie ihm begegneten, dann sahen sie zuerst die Vorstellungen von ihm vor Augen, die ihnen die Möglichkeiten nahmen seine Erscheinung in der empirischen Realität wahrzunehmen. Dabei begegneten sie ihm mit einer Haltung, die zusammenhangslos, realitätsfern und ohne Bezug zu den wahren Ereignissen der Behandlung gegenüber einem Verbrecher, Prostituierten, Drecks, Teufels, Monsters und Scheusals gleichkam, sodass ihm in seinem Davidstern und seinem zweifachen Bewusstsein eine psychosomatische Krankheit einnahm. Im Verlauf der Zeit verbreiteten sich die Vorstellungen unter den Menschen. Sie wurden stetig stärker, bis mehr als eine Kultur sie in ähnlichen Formen und Ausgestaltungen teilte. In Deutschland bildeten die Vorstellungen in den Köpfen der Menschen die Erscheinung und den Charakter einer Seinsform ab, die in der Kultur allgemeinhin verstanden wird unter dem Begriff Teufel. Die menschliche Verkörperung des Faschismuses, eine kapitalistische Einstellung und die Realisierung von Sünde und Todsünde schwebten ihnen vor Augen. In China zeigten sie das Gesicht des Tierkreiszeichen Stiers, der kein Selbst hat, der den inneren Reifeprozess nicht ansatzweise vollzogen hat und der eine bösartige Einstellung in seinem Handeln besitzt. In Italien zeigten die Vorstellungen einen zerstörten Zwilling, der die Selbstzerstörung und Einschüchterung erfahren hat sowie eine psychosomatische Krankheit, die den Betrachter glauben lässt, dass er eine bösartige Einstellung und Denkweise hat. In den Vereinigten Staaten bildeten sie das vermeintliche Tierkreiszeichen Fisch im Gesicht eines Zwillings ab, der Sexualsucht und seelische Oberflächigkeit besitzen sollte und dessen Selbst und Stern zerstört sind. In Israel zeigten die Vorstellungen das Gesicht eines eingeschüchterten Zwillings ohne Würde, der das Resultat von sexueller Gewalt und Unterdrückung ist. Nur die schlechtesten Vorstellungen seines Charakters, Handelns und seiner Erscheinung schwebten viele Jahre den Menschen vieler Kulturen vor Augen. Sie bildeten das Gegenteil der empirischen Realität und der Attribute der entsprechenden Tierkreiszeichen ab. Langsam begannen die Vorstellungen in seinem Gesicht abzubilden. Er war noch ein Jugendlicher, als ihn die Vorstellungen seines sozialen Umfeldes und tausender weiterer Menschen aus dem Gesicht schienen. Die Vorstellungen in ihren Köpfen verursachten, dass nur er allein diskriminiert, ge(mind)mobbt, ausgegrenzt und in vielerlei anderen Formen mit dem Faschismus behandelt wurde. Sie sprachen untereinander in seinem sozialen Umfeld: „Hey komm, wir machen das von oben runter.“ Ein Zuhörer fragte: „Was ist das?“ Die Antwort lautete: „die Zwillinge und Schützen.“ Der Zuhörer fragte: „Sind das nicht die Arier?“ Die Antwort lautete: „Nein. Das von oben.“ Der folgende Faschismus bezog sich allein auf die Bilder, die mit seinem Gesicht und Verhalten assoziiert wurden. An welchen Ort er auch ging, wurde nur er allein behandelt wie das Scheusal, Monster und weitere schlechte Seinsformen, die in den Innenarchitekturen christlicher Kirchen und weiterer Gotteshäuser anderer Religionen zu finden sind. Dabei kommunizierten die Menschen ihm alle Inhalte der Vorstellungen zu, die vor ihren Augen schwebten. Sie zeigten die esoterischen Grundsubstanzen ihrer Selbst, die sich ihn vorstellten. Sie sahen die Spiegel ihrer Selbst vor Augen, die den Tartaros, die Hölle, das Böse, die ISFF und weitere Seinsformen aus Diamanten kommen, die sich bis zu fünf Diamanten unter dem nach unten gerichteten Dreieck befinden, zeigten. Stetig bildeten die Vorstellungen nur das Gegenteil seiner Erscheinung, seines Charakters und seiner Zukunft ab, die durch sie zu zerstören gefährdet wurde. Wo immer er sich aufhielt, sagten ihm die Menschen, bewusst der Konsequenzen ihrer Handlungen Worte entgegen, die sich fest in seinem Zentrum und seinem Stern festsetzten. Sie würden nicht mehr aus den Tiefen seiner Erinnerung verschwinden. „Du wirst schlagen und vergewaltigen. Du wirst es nicht schaffen. Niemals wirst du steigen. Dann können wir dich ja jetzt schon runtermachen.“ Oftmals sagten sie, sodass er ihre Worte mithören konnte: „Den werden wir nicht steigen lassen. Dann wird aus dem nichts. Dann machen wir ihn jetzt (in frühester Kindheit) schon runter. Wir wissen, wer er da oben ist.“ Wenn er sich mit anderen Leuten unterhielt, dann hörte er sie sagen, die Acht gaben, dass ihn kein Wort verfehlte: „Weißt du, wie wir dich einschätzen? Wir wissen, wer du bist. Wir möchten, dass dir niemand mehr hilft. Du bist ein schmutziger Verbrecher, ein Lügner und Dieb. Du bist behindert und das Allerletzte.“ Während sie sprachen, sahen sie Vorstellungen vor ihren Augen schweben, die sie unterhielten wie die Bilder in Comiczeitschriften. Während der Jahre, in denen er diese Worte von allen Menschen in seiner Umgebung sagen hörte, lief er zu seinem Schulgebäude, wenn es dunkel wurde und er sprühte Botschaften an die Fassaden, die zum kritischen Denken anregen sollten. Kurze Zeit später werden die Botschaften in der Presse interpretiert.







Allmählich machten sich die Menschen in seiner Umgebung, in deren Köpfen sich die Vorstellungen bis zu seinem Tod festgesetzt hatten, untereinander Pläne ihn körperlich und seelisch zu misshandeln, auszugrenzen und chancenlos zu machen bis hin zu ermorden, wobei sie Freude spürten es bei einem Arier zu tun. Den Bezug zur empirischen Realität wollten sie nicht mehr wiederfinden. Bis zum Ende seines Lebens würden sie sich mit Freude, hohem Spaßfaktor und Aufregung das Gegenteil von ihm vorstellen. Sie würden zusehen, während nur er mit dem Faschismus behandelt werden würde, wobei sie Funktionen und Gleichungen über die Bösartigkeit seines Egos und Charakters in den Schulunterrichten aufstellten und berechneten. Sie berechneten mit steigerndem Spaßfaktor die Bösartigkeit und das Ego der einen Schlampe, die es auf der Welt gab, wobei die tief in sich wussten, dass ein Erzarier mit dem Paradies hinter seinem Herzen das wahre Ziel ihres Entertainments war. Während tausende Menschen sich unterhielten ließen von den bildhaften Spiegeln ihrer Selbst vor ihren Augen, war es nur noch eine Frage von wenigen Tagen, bis sie ernsthaft die Vereinbarungen treffen würden ihn körperlich zu vergewaltigen und in ein Behindertenheim zu schicken. Die Vorstellungen von einem mittellosen, in Armut lebenden Jungen mit diebischer Motivation veranlassten sie ihn auf der Straße und in öffentlichen Institutionen zu unterstellen Gesetzesbruch vollzogen zu haben und sie begannen ihn polizeilich zu verfolgen. Sie kommunizierten und vergewaltigten seinen Körper und seine Seele, bis er ein Leben lang unfähig gemacht wurde eine soziale Beziehung zu führen. Ihre Behandlungen verursachten, dass er ein Leben lang wortlos durch die Masse lief und jedem der vielen Menschen auswich, die ihn erniedrigt hatten. Seine Seele wurde zerfressen von Leiden, die aus ihren Behandlungen resultierten. Sie verstanden die Welt nur noch in drei Begriffen. „Wir begründen ein neues Weltsystem.“ dachten sie. „Wir reduzieren alle Ethik und Moral auf die Begriffe oben und unten und Selbstpräsentation. Jegliche Weltsicht lässt sich reduzieren auf oben und unten. Somit gestaltet sich das Leben einfacher, effektiver, praktische und gut. Sie meinten: „Als nächsten begründen wir eine Religion, die sich lediglich zurückführen lässt auf zwei Begriffe und wir bringen unsere Religion durch die Medien, Staatssysteme und Wirtschaftssysteme aller Länder dieser Welt.“ In dem Land, in dem der Junge lebte, ging in diesem Zusammenhang einigen Menschen der Gedankengang durch die Köpfe: „Wer es mehr nach oben schafft, der wird nicht mehr unten stehen. Wenn du es hochschaffen willst, dann wirst du dich von oben präsentieren, damit du nicht mehr unten stehst. Denn wenn immer unten stehst, dann wirst du nicht von oben verstanden.“ In den Schulen unterrichteten sie ein Weltbild, das lediglich aus diesen zwei Begriffen besteht. Neue „Logik“ und Wissenschaften resultierten aus diesem Dogma, das unklar definiert blieb. Es wurde unterrichtet, dass oben entweder der Kopf, der Himmel, Geld, Macht, berufliche Etablierung oder Synthetik sein. Hingegen unten sein der Rumpf, das Sakralbewusstsein, das nach unten gerichtete Dreieck in der vierten Bewusstseinsebene, Armut, Abhängigkeit, Natürlichkeit und viele weitere Begriffe. Alle weiteren existierenden Begriffe lösen sich auf und sie lassen sich in eine Schultabelle aus zwei Spalten mit den Bezeichnungen

oben (gut)



und unten (schlecht)









gliedern. „Das Leben gestaltet sich mit diesen Begriffen einfacher und effektiver.“ meinten sie. Jeder würde es mit Einfachheit verstehen. „Willkommen in dem Land der Teufelskulte und geistiger sowie sensorischer Verdummung in Medien, Staatssystem und Schuleinrichtungen. Es gibt nur noch zwei Begriffe und Selbstpräsentation. Mehr braucht ihr nicht zu verstehen, Kinder. Die Intelligenz der Logiker stand für die letzte Zeit. Ab jetzt geht es mit dem oben weiter, denn wer möchte unten stehen.“ ruft es freudvoll und optimistisch in den Köpfen des Volkes. Einige verbleibende Logiker und reife beziehungsweise erwachsene Menschen sowie Menschen eines früheren Jahrhunderts ziehen sich leise in der Masse zurück. Sie schweigen und sie beobachten still das Geschehen. Da sie keine Gesichtsregung machen, werden sie erkannt als die dummen Menschen in der Gesellschaft. Die Seele des kleinen Jungens, der in der Masse stand, schwebte langsam weg von der Erde. Einige Augen aus dem Volk sehen ihr hinterher: „Der hat es nicht verstanden.“ rufen ihr die wenigen Zuschauer aus dem Volk hinterher…




fiktive (Fortsetzung der) Geschichte


Seit seiner frühesten Kindheitsjahre zog er sich in sich zurück. Nach den Ereignissen der vergangenen Tage zog er sich, der Gewohnheit entsprechend, erneut in sich zurück. Seine Seele ging auf eine Astralreise. Zuerst fliegt sie zu den Grenzen des Sonnensystems. Wenn sie zu einer Seite sieht, dann findet sie den Pluto und hinter ihm versteckt in relativer Entfernung das Licht der Sonne. Auf der anderen Seite in der Nähe findet sie das schwarze Loch. Aus dem schwarzen Loch scheint ein Lichtfleck hervor. Das Licht zieht sich vom Inneren des Lochs über die unsichtbare Grenzen des Sonnensystems zu einem Punkt auf dem Planeten Erde. Einige Andeutungen von Gesichtern sind für die am Ursprung des Lichts im schwarzen Loch zu erkennen. Die Gesichter ähneln jenen Menschen, die ihn in seinem nächsten Umkreis auf der Erde umgaben. Die Gesichter im schwarzen Loch visieren einen Punkt auf dem Planeten Erde an, der einem Spot auf der Bühne vor dem der Akteur stetig wegzulaufen versucht, ähnelt. Beim Anblick des Lichtspots aus dem schwarzen Loch spürt sie, dass sich das Paradies in ihrer Brust vor Angst und Panik verschließt.




… Sie wussten von Anfang an, dass er das Paradies hinter seinem Herzen trug und ein vollkommenes Wesen war. Die Schwäche, Verletzbarkeit und das blaue Licht der Schlampe, das sie bei ihm „spüren“ konnten, bereiteten ihnen Freude ihre Vorstellungen weiterleben zu lassen und als Tatsache zu erachten. Bevor seine Seele sich für immer von der Erde wegbeamte, versuchte er aufgrund scheinbarer Missverständnisse und Unterstellungen sich zu erklären. Er begann zu sprechen vor den Menschen, doch wenn er sprach, dann erschien es ihnen scheinbar als zusammenhangslos. Am Ende seines menschlichen Lebens wurde er inmitten der Monster ermordet, die global alle Bewusstseinsebenen in den Menschen zerstört hatten.




einige Jahre später in der Nähe eines Denkmals, das an den Jungen erinnern sollte


Eine junge Frau lief inmitten eines Molochs und dunklen Schatten zu einem Mahnmal in Deutschland, das an den „verstorbenen“ Jungen, der den Davidstern und das zweifache Bewusstsein in sich getragen hatte, erinnern sollte. Sie wollte inmitten eines Haufens an zusammenhangslosen Steinen eine Darstellung des Bewusstseins für einen Spielfilm machen. Nachdem die Filmkamera angeschalten wurde, begann sie mit einer hellen, klaren, obertonreichen Stimme zu singen.


Wo sind all die Blumen hin? Wo sind sie geblieben?
Wo sind all die Blumen hin? Was ist geschehen?
Wo sind all die Blumen hin? Monster nahmen sie geschwind.
Wann wird der deutsche Stier verstehen, dass die Welt durch ihn wird untergehen?
Wann wird dieser Stier untergehen? Dann wird die Sonne wiederauferstehen.




Daraufhin fing sie an ein Tai chi zu machen, in dem das Bewusstsein dargestellt wurde. Einige Zeit später lief ein Passant aus Deutschland am Mahnmal entlang. Er sah die Performierende und er blieb stehen. Mit einem halben Grinsen fragte er: „Warum stellst’n dich nicht oben drauf und stellst dich von oben drauf auf die Steine und stellst dich von oben dar?“ Die Frau antwortete ohne eine Gesichtsregung zu machen. „Würden Sie sich über das menschliche Bewusstsein und den Abgebildeten stellen?“ Der Passant aus Deutschland sah sie ahnungslos an. „Das hat sie nicht verstanden.“ sagte er. Er ging weiter. Einige Momente später traf er auf einen Bekannten. Er sprach zu ihm: „Solche wie die von vorhin gibt’s nicht mehr. Die haben wir schon zerstört. Die steht für von unten.“ Der Bekannte fragte: „Jüdisch oder arisch?“ Der Passant zuckte ahnungslos die Schultern. Sie gingen zurück zum Mahnmal, bei dem die Darstellerin gerade ihre Sachen zusammenpackte. Der Passant sprach ihr entgegen: „Du hast dich nicht von oben dargestellt.“ Der Bekannte nahm sie mit, wobei er sprach: „Das darfst du hier nicht. Schlampe.“
Ein Jahr später setzte sich wieder ein Lichtspot auf eine Person in Deutschland, die diesmal eine Frau war. Das Prozedere begann wieder einmal von vorn.




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