Ärzte in Berlin – von anonym



„Krieg ist die Zerstörung der Privatsphäre“


Ein Mensch ging über die Straße in Berlin. Ein ärztlicher Doktor sieht ihn über die Straße gehen. Der Anblick des fremden gehenden Menschen veranlasste den Doktor unaufgefordert Texte über die Psyche und Lebenssituation des Menschen in ein ärztliches Gutachten zu schreiben. Das ärztliche Gutachten schickte er an Gerichte und Ämter. Dem ersten ärztlichen Gutachten fügt der Arzt ein zweites Gutachten hinzu. In dem Gutachten stehen über den fremden Menschen Aussagen über Psyche, Partnerschaft, Beziehungen zu Eltern und Freunden, gesundheitliche Vergangenheit. Einige Wochen nachdem der Mensch über die Straße in Berlin gelaufen ist, erhält er unerwartet ein Schreiben vom Gericht. In dem gerichtlichen Schreiben steht geschrieben:




„Verdacht auf paranoide Schizophrenie, Obdachlosigkeit, soziale Isolation, Probleme mit der Mutter“




Der Mensch fühlt Angst, als er das Schreiben vom Gericht erhält. Er ahnt die Zerstörung seiner Privatsphäre und die Einteignung seines Besitzes. Er antwortet den gerichtlichen Schreiben vielzählige Male mit Widersprüchen, in denen geschrieben steht:




„falsche Verdächtigung“
„Privatsphäre beachten“
„gesetzliche Schweigepflicht beachten“




Alle seine Schreiben werden ignoriert. Sie bleiben unbeantwortet. Er erfährt, dass fremde Ärzte seine Familie, Bekannten und Arbeitskollegen ausgefragt haben über seine finanzielle Lage, Gegenstände in seiner Wohnung, psychische Probleme in der Vergangenheit, Ängste und Weltansichten. Als Wehrnis schickt er mehrere Schreiben an das Gericht, in denen er schreibt:




„falsche Verdächtigung“
„Privatsphäre beachten“
„gesetzliche Schweigepflicht beachten“




Wenige Wochen später erscheinen Ärzte am frühen Morgen vor seiner Tür. Sie stellen sich als Doktoren und Richter vor, die gerichtliche Vorladungen und ärztliche Gutachten an seiner Tür abzuhandeln verpflichtet sind. Sie erreichen ihn in seiner Wohnung nicht. Vom Gericht erhält er ein Schreiben, in dem geschrieben steht:




„Sie werden ab sofort betreut durch einen gerichtlich bestellten Betreuer.“




Ein Betreuer veranlasst umgehend die Schließung seiner privaten Bankkonten mit der Begründung:




„Der Betreuer habe die Entscheidungen über die Lebensbereiche des Menschen zu treffen.“
„Verdacht auf paranoide Schizophrenie“




Einige Wochen später erscheint die Polizei mit amtlichen Mitarbeitern und einem Doktor unangekündigt vor seiner Wohnungsür. Sie nehmen das Schloss seiner Tür heraus und sie brechen zwei weitere Schlösser auf. In seiner Wohnung stoßen sie auf ihn und seinen Ehepartner intim miteinander im Bett liegend. Die Polizei zeigt dem Menschen ein Schreiben vom Gericht, in dem geschriebn steht:




„gerichtlicher Schnellbeschluss“
„mit Bitte um sofortiges Handeln“
„Begründung: paranoide Schizophrenie“




Der Mensch wird von der Polizei gegen seinen Willen mitgenommen in die Psychiatrie. Dort wehrt er sich mit Worten. Seine Beschwerde wird als eine Bestätigung gedeutet für paranoide Schizophrenie. Um ihn zu beruhigen und ärztlich zu behandeln wird er medikamentös versorgt, bis er beruhigt ist. Einige Zeit später wird er in das Gefängnis gebracht aufgrund eines weiteren Verdachts, den er schriftlich erhält. In dem gerichtlichen Schreiben steht geschrieben:




„Verdacht auf Behinderung“
„mit Bitte um Prüfung“




Die Polizei im Gefängnis gibt dem Menschen Andeutungen und Hinweise, dass ihm der Haftbesuch und der Zwangsaufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie nur vorgespielt wurden.




„Wir wissen alle, dass ihnen der Verdacht nur vorgespielt wurde.“
„Er habe keine Schuld. Dennoch sei er verpflichtet die Haft bis zum Ende durchzuhalten. Die Dauer der Haftzeit wird ihm verschwiegen.“
„Der Arzt hat gesagt, dass sie paranoid schizophren sein sollen.“




Dieses Beispiel ist eines von vielen Beispielen, die die Situation von vielen Berlinern beschreibt. Es sind die gleichen Ereignisse, die im zweiten Weltkrieg geschehen sind. Man brach in Wohnungen ein, weil man Verdacht auf paranoide Schizophrenie gerichtlich prüfen wollte. Man nahm aufgrund dieser Verdächtigungen den Menschen die Kinder, Wohnung, Bankkonten, Eigentümer und die Freiheit weg. Letztendlich wurden sie in Konzentrationslager wie jenes in München Dachau geschickt. Dort erfuhren Sie die Haft, die Vergasung oder andere Formen des Todes. Jeden Tag kann jeden Menschen in Berlin ein solches Schreiben vom Gericht ahnungslos erwarten.




Einer der Mitschuldigen Ärzte oder mit anderen Worten formuliert einer der „Doktor Tods“ des einundzwanzigsten Jahrhunderts ist Doktor Humphreys aus Berlin. Er verfolgt fremde Menschen auf der öffentlichen Straße um mit Vorsatz falsche Verdächtigungen über sie an Gerichte und Ämter zu schicken. Seitenlange Gutachten sind auf diese Weise entstanden, die mitunter weniger als 2 % Wahrheitswert haben.


Krieg ist die Zerstörung von Privatsphäre. Für viele Berliner herrscht Krieg, der nicht verkündet wird, weil die Gesetze unter vorsätzlicher Lüge die Verbrechen an Menschen- und Personenrechten legitimieren. Jeden Berliner kann jeden Tag ein solches Schreiben von einem fremden Arzt oder einem fremden Gericht zu jeder Zeit erreichen.
Die Gesetzbücher wurden geschrieben, jedoch hält sich kein Gericht an ein Existenz-, Tier-, Menschen- oder Personenrecht. In Berlin existiert kein einziges Gericht, in dem die folgenden Rechte von auch nur einem einzigen Richter anerkannt werden:




Recht auf Leben
Recht auf Sorge
Recht auf Würde
Recht auf Privatsphäre
Recht auf Sozialsphäre
Recht auf Meinungsfreiheit
Recht auf Religionsfreiheit
Recht auf Intimsphäre
Recht auf Privateigentum




Ein Großteil der Richter in Berlin haben sich der inoffiziellen Absprache angeschlossen, dass das Böse siegen wird oder dass die Tier-, Menschen- und Personenrechte nicht zu beachtet werden brauchen.




schriftliche Wehrnis und Aussprache von Beschwerde und Widerspruch im privaten, öffentlichen oder virtuellen Raum werden mit Zwangsaufenthalten in der geschlosenen Psychiatrie und Haftbefehlen behandelt. Begründungen für diese Haftbefehle lauten:




„paranoide Schizophrenie“




Viele Berliner haben das gleiche Schicksal wie Verfolgte aus dem zweiten Weltkrieg. Die Gesetze und Rechte existieren nur in schriftlicher Form. Menschenleben werden zerstört, wenn man sich über die öffentliche Straße begibt. Daher wird der gut gemeinte Rat gegeben, sich nicht mehr in Berlin frei auf die Straße zu begeben. Ein unerwartetes gerichtliches Schreiben oder ein ärztliches Gutachten mit Aufforderung zur schnellen Handlungs- und Zwangsvollstreckung kann die Folge auch bei Ihnen sein. Das Leben vieler Berliner nahm auf diese Weise ein Ende.