Entwicklung zum Weltregierungschef

Menüpunkt Übersicht


1. Einleitung
2. global
3. im Kosmos
4. im Paradies



Einleitung



Auszüge aus dem Buch Pilgern durch Europa, die Vorstellung des sozialen Netzes Europa, Gastfreundschaft Europa, eine wissenschaftliche Definition des Begriffes von oben, die Entwicklung zum Weltregierungschef und weitere Arbeiten werden Ihnen hier vorgestellt.



Elios Schastél (Künstlerin)





global


1. Pilgern durch Europa (Buchauszüge) von Elios Schastél


in diesem Menüpunkt schreibe ich über die Erfahrungen, welche ich auf meinen Pilgerreisen gesammelt habe. In der Unterhaltung mit Bekannten und Freunden ist mir aufgefallen, dass die Tradition des Pilgerns heutzutage nicht weithin bekannt ist. Daher gebe ich Ihnen zuerst eine kleine, theoretische Einführung in das Pilgern. Anschließend können Sie vereinzelte Ausschnitte aus meinem Werk lesen. Viel Vergnügen wünscht Elios Schastél.




Was ist Pilgern?


Die Pilgertradition ist auf Jahrhunderte in verschiedensten Teilen dieser Welt zurückzuverfolgen. Unter Pilgern ist eine Wallfahrt zu verstehen, welche ursprünglich mit religiösem Hintergrund zu einem heiligen Ort gemacht wurde. Auf dieser Wallfahrt begibt sich der Pilger auf eine innere Reise. Unter einem Pilger kann man auch eine Person verstehen, welche sich in der Fremde auf eine Suche begibt. Es ist meine Erfahrung, dass in der Pilgertradition im endenden zwanzigsten und beginnenden einundzwanzigsten Jahrhundert sind in Europa jedoch immer weniger Pilger vorzufinden, die mit religiösen Hintergründen sich zu einem heiligen Ort begeben. Vielmehr ist zu beobachten, dass sich die Mehrzahl der Pilger heutzutage aus spirituellen Gründen in die Fremde begeben. Es ist nicht von Bedeutung, wie man beim Pilgern vorankommt: Sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad, auf einem Boot oder auf einem Esel. Es ist ausschließlich von Bedeutung, dass der heilige Ort (im religiösen Kontext) oder das Ziel (im spirituellen Kontext) erreicht wird.



Pilgern und Reisen durch Europa



Mit 5000 km durchschritt ich Europa (Stand Oktober 2014). Allein die Alpen durchquerte ich dabei mit einem Fahrrad. Mit achtzehn Jahren begab ich mich das erste Mal auf die Reise. Jedes Jahr zog es mich seitdem erneut in die Ferne. War ich zu Fuß oder seltenerweise mit dem Fahrrad am Ziel angekommen, trampte ich zur Heimatstadt Berlin zurück. Die erste Reise betrat ich als Suchender der ersten Welt. Die achte Reise endete mit einem Übergang in die zweite Welt . Die neunte Reise führte mich durch die Windungen der zweifach gespiegelten Hyperbel.



Erste Reise – Frankreich



Juni 2009

Alter
18 Jahre

durchschrittene Orte
Paris Orléans Tours Poitiers Saintes Bordeaux Rion des Landes Saint-Jean-Pied-de Port

Distanz
circa 1000 km

Rucksackinhalt
Schlafsack Isomatte Kompass Taschenmesser Wechselkleidung Zahnbürste Zahnpasta Shampoo Portemonaie

Motivation
Grenzerfahrungen sammeln um Weisheit zu erlangen

erlerntes Credo
der Weg ist das Ziel
die Mitte finden




Zweiter Tag – zwischen Paris und Orléans


Heute Morgen hatte ich die Stadt verlassen. Ich wollte in Richtung Süden gelangen. Orléans war mein Ziel und mein Kompass zeigte mir Süd Süd Ost. Ich war vollkommen erschöpft und lief, bis meinen Gliedmaßen mich nicht mehr unterstützen wollten. Ich hatte mir diesen Weg viel einfacher vorgestellt. Ich hatte gedacht, dass ich in maximal zwei Tagen in Orléans ankommen würde. Ich war jedoch vom Weg abgekommen. Ich begann zu zweifeln an meinem Vorhaben. Zur Sonne blickend, schätzte die Zeit auf dreizehn Uhr. In weiterer Nähe, an einem Feld sich entlangziehend, erblickte ich fast gleichzeitig die Gleise des TGV. Die Zeit verstrich und ich beobachtete die Züge, welche alle halbe Stunde mit circa 200 km/h zum Horizont Orléans eilten. Allmählich versagte mir die Kraft. Erneut sah ich einen Zug dem Horizont entgegenrasen. Ihm nachschauend kam mir eine Idee. Wenn ich nach Orléans wollte, brauchte ich allein den Gleisen zu folgen. Ich lief ihnen entgegen, wobei ich ein Feld zu überqueren hatte. An den Gleisen ankommend, schaute ich zu beiden Seiten und auf einem Weg in das Unendliche erstreckten sie sich. Der Weg entlang den Gleisen führte mich Schritt für Schritt in Richtung Orléans.



Zweite Reise – Spanien



Juni 2010

Alter
19 Jahre

durchreiste Orte
Saint-Jean-Pied-de-Port Burgos Leon Santiago de Compostela Kap Finisterra

Distanz
circa 900 km

Rucksackinhalt
Pilgerpass Portemonaie Schlafsack Unterwäsche Trinkflasche

Motivation
die Mitte finden
Rückzug in die Natur

erlerntes Credo
Glaube Liebe Geduld




Neunzehnter Tag – Santiago de Compostela


Ich sitze erschöpft vor einer Pilgerherberge in der Sonne und sehe von einem Hügel auf Santiago hinab. Die Kathedrale, kleine Kirchtürme, Hausdächer und Industriebauten zeigen die Architektur einer spanischen Stadt, welche den Kontrast zweier Jahrhunderte aufweist. Es ist die Architektur eines endenden Jahrhunderts, welches von Erkenntnisdrang und Führungsstrebnissen geprägt war, in der Innenstadt. An den Rändern der Stadt macht sich die Architektur eines Jahrhunderts erkennbar, das von Technologie und Spiritualität geprägt sein wird. Ich beginne mit meinen Gedanken abzuschweifen. Nach einiger Zeit kehre ich in die Realität zurück.



Dritte Reise – England Frankreich Schweiz Italien



Juli bis August 2011

Alter
20 Jahre

durchreiste Orte
Canterbury Dover Calais Reims Châlons-en-Champagne Yverdon-les-Bains Lausanne Martigny Aosta Pavia Lucca Siena Viterbo Rom

Distanz
circa 1700 km

Rucksackinhalt
Portemonaie Schlafsack 3,5 kg Proteinpulver Wechselkleidung Besteck Schälchen

Motivation
Geben

erlerntes Credo
Geben und Nehmen




Zweiunddreißigster Tag – vor Rom


„Wissen sie, was eine Schlampe ist? Ich bin eine Schlampe. Die Schlampe liegt im Herzen. Ihr Ursprung liegt im Zentrum. Sie im Herzen zu tragen, bedeutet auch eine Schlampe zu sein. Es heißt von oben zu sein. Sie darf nicht falsch behandelt werden, weil sie empfindsam und erfüllt ist von Liebe. Gibt es hier ein Kulturproblem?“ Wie mich manche Leute hier jedoch anschauen, habe ich den Eindruck, dass sie glaubten, eine Schlampe wäre ein materielles Sexualobjekt.




Vierunddreißigster Tag – Rom


Was habe ich auf diesem Weg gelernt? Es ist die Wertschätzung der Nähe und die Tiefe in zwischenmenschlichen Bindungen. Auch das Verhältnis zwischen Geben und Nehmen hat mich am Ende dieser Reise beschäftigt. In mir ist das Bedürfnis aufgekommen anderen Menschen zu geben. Es ist der Wunsch zu geben und noch mehr zu geben als ich empfangen habe.



Fünfte Reise – Italien



Mai 2013

Alter
21 Jahre

durchreiste Orte
Imola Firenze Viterbo Siena Rom

Distanz
circa 500 km

Rucksackinhalt
Wechselkleidung Portemonaie Schlafsack

Motivation
Suche nach dem Ich

Credo
im Hier und Jetzt Sein

Der folgende Tagebuchausschnitt schließt einen zeitlichen Vorausblick und einen Rückblick von ungefähr zwei Jahren ein.




Zweiter Tag – bei Firenze


Ich kann nichts mehr fühlen. Die Kälte ist in mir spürbar. Sie erfasst meinen gesamten Körper. Alles ist kalt. Alles ist leer. Alles ist schwarz. In mir ist es schwarz. Die Schwärze findet ihren Ursprung in meinem Bauch. Ich habe das Empfinden in einem Loch zu hängen und nicht mehr herauszukommen, zu fallen in die Dunkelheit, zu fallen stetig tiefer in den Verlust meiner Selbst. Die Kälte ist in mir spürbar. Sie umfasst meinen gesamten Körper. Es wird immer kälter und ich bekomme Angst, panische Angst mich nicht mehr wiederzufinden. Wer bin ich eigentlich? Wo ist mein früheres Ich? Ich rufe innerlich meinen Namen. „Elisabeth?“ Nichts schwingt in mir. Nichts hallt zurück. „ELISABETH?“

Im diesem Tagebuchausschnitt schrieb ich über das Innenleben eines Menschen, der von einer Krankheit betroffen ist, welche weitgehend unerforscht und nicht anerkannt ist. In meinem Buch werde ich eine Beschreibung der Ursachen, Symptome, Behandlungsmethoden, des Krankheitsverlaufs dieser Krankheit geben.



Siebente Reise – Schweden



August 2014

Alter
22 Jahre

durchreiste Orte
Malmö Halmstad Falkenberg Göteburg

Distanz
circa 300 km

Rucksackinhalt
Schlafsack Winteranzug Portemonaie

Motivation
innere Wiederöffnung

Credo
Gläubigkeit




Siebter Tag – zwischen Halmstad und Falkenberg


Ich habe vor kurzem beim Laufen kontempliert und habe erfahren, dass Pilgern im Gerechtigkeitssystem der zweiten Welt als Arbeit gilt und als ein Geben an die Außenwelt zu verstehen ist. Ich begriff jedoch nicht.
Da fragte ich: “Warum?“
Die Antwort war: „Weil du gibst.“
Da fragte ich: „Inwiefern gebe ich? Leiden ist doch nicht geben?“
Da wurde mir geantwortet: „Wer willentlich leidet, gibt an die Außenwelt.“
Wer sich willentlich dem Leid ergibt, der verringert das Leid der Außenwelt.
Ich übertrage die Außenwelt gedanklich auf die Menschen und rufe aus: „Ich zerstöre meinen Körper um zu geben.“



Achte Reise – Rumänien Slowenien Kroatien



Juli bis August 2014

Alter
23 Jahre

durchreiste Orte
Maibach Ptuj Zagreb

Distanz
circa 320 km

Rucksackinhalt
An dieser Stelle werde ich eine Empfehlung für den Rucksackinhalt einer Pilgerreise geben.

Motivation
Reise zu meiner Herkunft

Credo
Selbsterkenntnis in der anderen Welt




Sechster Tag – Lenart


Ich bin der Überzeugung, dass ausnahmslos alle Krankheiten heilbar sind, dass selbst der Tod überwindbar sein kann. Es braucht nur verstanden zu werden, wie man heranzugehen hat.

Der Glaube und die Logik, welche mit diesem Glauben einhergeht, schafft die Möglichkeit der Realität des Geglaubten in der Außenwelt.




Zehnter Tag – in den mittleren Bergen Kroatiens


Die siebengegliederte, endgültige Erkenntnis des Egos werde ich mir in verschriftlichter Form vor das grüne, zu Himmel und Erde gerichtete Dreieck hängen. Damit ist ein erneuter Selbstverlust ausgeschlossen. Der kognitive Glaube an etwas und die Logik, welche mit diesem Glauben einhergeht, schafft die Möglichkeit der Realität des Geglaubten in der Außenwelt.



Neunte Reise



…An meinem Schreibtisch sitzend, verfasse ich für mein Studium ein Argument für die Existenz Gottes. Bereits seit Stunden bin ich vertieft in diese Arbeit und vergesse, was sich in der Welt vor den Fenstern meiner Wohnung abspielt. Die Bedeutung hinter den Worten meiner Schriften hallt durch meine Räume, als sich eine unbestimmbare Aura in meiner Nähe auszubreiten beginnt. Ich fühle mich fixiert. Schnelle, nicht greifbare Bewegungen fliegen an mir entlang und durchsuchen mein Zimmer. An meiner Hausarbeit verharren sie. Einige Sekunden vergehen, bis ich die Worte spürte: „Du hast deine Grenzen überschritten.”



Veröffentlichung



Das Buch wird im September 2015 beim Paramon-Verlag als Taschenbuch im öffentlichen Handel und als E-Book erscheinen.









2. Gastfreundschaft von Elios Schastél


der Bericht einer Pilgerreise vom heiligen Gotthard bis Rom mit einem Ausflug nach Napoli



In vierzehn Tagen fuhr ich mit dem Fahrrad vom Gotthard bis Rom. Einen Tag der Rast legte ich bei einer Gastfreundschaft ein. Die Pilgerung endete mit einem Ausflug nach Napoli. In dem folgenden Bericht stelle ich Ihnen prägende Momente und Gedanken der Reise vor. Die Gastfreundschaften, welche entstanden, und jene, welche sich weiter entwickelten, thematisiere ich in Form von Ereignisberichten und Introspektiven. Viel Vergnügen wünscht Elios Schastél.




Tag 0


Ich fuhr bis nach Zürich. Die Leitsatz meiner Reise würde diesmal lauten: „Ich zerstöre meinen Körper um den Menschen zu geben.“ Diese Motivation entspricht einem Akt der Selbstreinigung von jeglicher Negativität, die sich in mir in der Vergangenheit angesammelt hat. Er gibt mir mein inneres Wohlbefinden und die Gesundheit meines Wesens wieder zurück. Daher wiederhole ich ihn auf einer erneuten Reise.




Tag 1 – Rothenturm nahe des Gotthard


Als ich die Berge hinauffuhr, kam die Verzweiflung in mir hoch, da der abnehmende Sauerstoffgehalt in der Luft mir das Herz bis zur Atemnot aufriss, sodass mein mit dem Herzen verbundenden seiendes Zentrum stetig mehr geöffnet wurde und die Emotionen allmählich herausströmten.


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Ich setzte mich heute in eine Kirche und nach einiger Zeit sah ich dort Paff. Vor meinem inneren Fenster erstreckte sich eine Weltkarte und ich versuchte ihn zeithistorisch einzuordnen und seinen Nachfolger zu finden. Ich verharrte in Persien und entdeckte ein Instrument, dass mir die Struktur der anderen Welt verriet.




Tag 2


„Gott ist für mich spürbar in der Basis und im Herzen. Ich empfinde ihn in der Basis in Form von Vertrauen und einer daraus resultierenden Wärme im Herzen, deren Ursprung im Zentrum liegt. Die Ursache für diese Empfindung kann das Empfangen von Gabe sein.“


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Ich sang gestern in einer Kirche und wendete mich mit meinem Gesang an die Taube an der Spitze über dem Altar. Sie sannte mir einen glutenden Blick, der vom Herzen kommt, zu und ich spürte ihre Wärme und die Wärme ihrer Gegenkraft in mir. Da dachte ich mir: „Die Aristokratie liegt im Areal hinter dem Herzen. Sie zeichnet sich aus durch hohe Intelligenz, die mit einem möglichen Zugang zur Stimme Gottes zusammenhängt.“


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Man lehnte mich von der Kirche mit Abwertung ab weil ich in einer dieser zu übernachten vorgehabt hatte. Ich fragte mich, mit welcher Begründung ein Pilger nicht als dieser sondern als Minderwertiger erachtet wird.


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Ohne viel Konditionierung in der Vorbereitung erklomm ich in zwei Tagen von Rothenburg mit dem Fahrrad den Gotthard und kam bei der Gastfamilie Biondina in Bellinzona an, die ich auf einer meiner früheren Reisen in der Schweiz kennengelernt hatte. Ich besuchte sie, gab Ihnen die Flyer von meinem Buch Pilgern durch Europa und ein weiteres Gastgeschenk. Wir unterhielten uns für kurze Zeit und ich fuhr noch am selben Tag weiter in Richtung des Lago Maggiore nach Italien.


Der Film schildert den Verlauf meiner Reise.



Cari amici,

era un grande piacere di avere fatto la vostra connoscenza. Se proseguessi il contatto mi fareste una grande gioia quando ci rivederemo una volta in futuro. Vi scriverò a volte quando ho delle novità di mia vita. Vi saluto con calore.




Elisabeth



ein Weg führt durch das Tal der Erkenntnis zum Licht
Elisabeth Schastél (Bild)




Tag 3


Ich wollte immer weiterfahren, die Idee in mir tragend, einmal die Erfahrung gesammelt zu haben eine Nacht mit dem Fahrrad hindurchgefahren zu sein. Von Bellinzona fuhr ich am Morgen bis in die nächste Nacht hinein und kam um circa 2.30 Uhr morgens in völliger Erschöpfung nahe des Ortes Cavaglià an, in welchem mich die Familie Calogero, welche Bekannte nahe des Aostatals sind, erwartete. In meiner Kraftlosigkeit war ich einen Tag lang nicht fähig weiterzufahren. Ich übergab mein Gastgeschenk. Wir unterhielten uns und verbrachten ein wenig Zeit gemeinsam, bis wir uns am nächsten Morgen wieder voneinander verabschiedeten.




Tag 5


Pause




Tag 6


In der Kirche von Borgofranco d’ Ivrea erkannte ich, dass die innere Krankheit, die ich gehabt hatte, verursacht wird, wenn eine Person zu weit in der inneren Reifung gelangt ist. Ich erinnerte mich plötzlich, dass ich vor einigen Jahren auf einer Pilgerreise die Stimme von ES gehört hatte und dasselbe Gefühl, welches ich auf jener Reise verspürt hatte, breitete sich wieder in mir aus. Nur dieses Mal erkannte man mir an, dass es nicht schlecht sein muss, etwas zu weit in der inneren Reifung gelangt zu sein, wenn man mit dem Wissen, welches man durch diese Reifung erlangt hat, keinen Schaden anrichtet. Daher wurde ich kurze Zeit später wieder von diesem meinem Gefühl befreit.




Tag 7


In San Rocco angekommen seiend, fand ich eine Pilgerstätte nahe der Via Francigena. Ich traf auf einen Pastoren, der einer der wenigen Kirchenangehörigen bisher war, der mich vorurteilsfrei aufgrund meines Pilgerstatuses ansah. Seine Ehrlichkeit und die Werte seines Glaubens waren seinen Augen anzusehen. Mein Herz öffnete sich durch seine Vorurteilsfreiheit ein wenig.




Tag 8


Ich machte mir Gedanken über Himmel und Hölle sowie über Gutes und Schlechtes und gelangte zu dem Schluss, dass aus dem Himmel all die Wesen kommen, deren Persönlichkeitsfokus im Herzen liegt. Die ursprüngliche Kraft dessen liegt im Zentrum. Daher fragte ich mich, weshalb Schauspieler in dem kulturellen Kontext, aus welchem ich komme, zumeist nicht mit Achtung behandelt werden, sondern allein die Menschen mit Achtung behandelt werden, welche im Tal der empirischen Erkenntnis studiert haben. „Die Erkenntnis vom Guten und Schlechten ist nicht identisch mit dem Guten und Schlechten. Das Gute und Schlechte ist auch nicht vorzufinden in allein einer Region des Körpers, sondern in jedem Bereich des gesamten Wesens sind Eigenschaften dessen potenziell vorhanden. Ich würde daher demnach nicht urteilen, dass grün schlecht oder rot gut ist, sondern dass die Potenziale von Ying und Yang in allen Ebenen vorhanden sind.“




Tag 10


Ich fuhr in Richtung Pontederra und stieß auf Massimo. Ich fand es so wundervoll, dass in dieser Mentalität Komplimente unverstellt und aufrichtig geäußert werden. Emotionen äußerte man mir gegenüber hier ehrlich und man behandelte mich unbevorurteilt in Bezug auf mein Aussehen. Wenn ich die Orte passierte, schaute man mir mit Wärme in die Augen. Ich sah Wärme in den Blickkontakten vieler Menschen, denen ich begegnte. Ich war überrascht, denn ich trug keine schwarze Jacke und meine Haare waren nicht hochgesteckt. Wenn ich den Umgang der Menschen hier untereinander beobachtete und die Sprache ihrer Augen las, dann bemerkte ich ein Gemeinschaftsgefühl und einen Glauben an moralische Werte, die hier vielmehr vertreten sind als in der Kultur, aus welcher ich komme.





mystische Schönheit & sinnliche Freiheit




Tag 11


Ich fuhr nahe des Ortes Pozzolatico entlang und es erwachte eine Erinnerung in mir von dem Tor, welches ich vor einigen Monaten am Rande des Waldes von Pozzolatico geschaffen hatte. Vor meinem inneren Fenster beginne ich über eine Berghöhe zu laufen, auf der sich eine Schule befindet. Ich laufe weiter und gelange zu einem von Bäumen umsäumten Weg, bis ich beim fast unbekannten Tor ankomme, hinter welchem sich stetig das Licht der Sonne befindet.


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In einer Pilgerstätte von Siena ankommend, übernachtete ich heute mit vier Männern verschiedener Nationen in einem Raum. Wir verblieben das Abendessen miteinander und unterhielten uns an einer Tafel in den Kompromissen der deutschen, der englischen und der italienischen Sprache. Am nächsten Morgen fuhr ich weiter in Richtung Viterbo.




Tag 12


Im Laufe der Wochen kam ich in meinem Denken wieder auf der empirischen Ebene an, weil die Auseinandersetzung beim Radsport mit den eigenen Bedürfnissen ein Eindringen in spirituelle Horizonte nach fast zwei Wochen des Fernreisens stetig mehr verneint.


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Ich spürte die Auswirkungen des Leitsatzes, den ich mir auf dieser Reise gesetzt hatte. Ich nahm wahr, wie sich mein Herz öffnete und in diesem Zusammenhang die Emotionen meines Zentrums in einem warmen Strom zu fließen begannen. Sie zeigten mir eine jener Empfindungen, die mit Liebe zusammenhängen.


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In einer Kirche verbrachte ich die Nacht. Ich hörte Stimmen und konnte kaum Schlaf finden. Am nächsten Morgen reiste ich weiter.




Tag 13


Ich schätzte die Gastfreundschaft in der Toskana und im Lazio.




Tag 14 – Rom


Als ich heute durch la Storta fuhr, nahm ich mir vor zuerst die Basilica di San Pietro zu besuchen und mir mein Pigerdiplom abzuholen.



Pilgerdiplom der Via Francigena



Nächstenliebe & Gemeinschaft




Ich durchquerte Rom heute mit dem Fahrrad. Als ich am Colosseum entlangfuhr, imaginierte ich mir beim Anblick der Umrisse und der Höhe der Ränge des Gebäudes das Zentrum, in welchem die antiken Sprecher und Darsteller bei geöffnetem Himmel eine solch starke Vorstellung aufbringen mussten, dass sie mit ihren Worten nicht allein den höchsten Rang der Menschen sondern den Sitz der Götter erreichen mussten, von deren Ereignissen sie sprachen. Ich dachte mir: „Ich würde es vielmehr vorziehen, mir ein Stück anzuschauen, in welchem ich über die Politik der Menschen informiert werde, deren Ereignisse sich auf die Geschehnisse der Götter begründen um ein holistischeres Verständnis der aktuellen Umstände zu erhalten als mich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Berliner Theatereinrichtungen zu begeben und mir ein Stück anzusehen mit Titeln wie „Arsch Ficken Kotzen“, „ Dosenfleisch“ oder “Hundefutter“ oder mir anzusehen wie Schauspieler auf der Bühne gegenseitig ornanieren ohne auch nur einen geringsten Funken von der Regie des Stückes zu verstehen. Würden die Ereignisse der Götter in einem Theater von verstehenden Darstellern gesprochen werden, dann würde ich mich nicht mehr gezwungen sehen, mich mit Theaterstücken auseinanderzusetzen, deren Inhalt nicht weiter hinausreicht als über den Bildschirmrand der Abendnachrichten in einem Regietheater, bei welchem Schauspieler erachtet werden als Ausführer Ihres Handwerks, die nicht mehr verstehen können als die Empfindungen ihres Körpers.“

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Es war noch an meinem ersten Tag in Rom, als ich am Wallfahrtsort Spedale della Provvidenza di San Giacomo e San Benedetto Labre ankam. Es war einer der Wallfahrtsorte im Zentrum Roms, bei welchem Pilger, welche die Via Francigena bewältigt haben, mit einer heiligen Zeremonie begrüßt und aufgenommen werden. Wir unterhielten uns und ich wurde angesprochen eine Rede zu halten. Ich hielt vor den Mitgliedern und den anwesenden Pilgern eine Rede in englischer Sprache, in welcher ich kulturelle Differenzen in der Gastfreundschaft und mein Buch Pilgern durch Europa thematisierte.




Tag 15


Den gesamten Tag fuhr ich heute mit dem Fahrrad durch Rom und sah mir Kirchen und weitere Denkmäler dieser Stadt an.



Basilica di Santa Maria Maggiore





Basilica di San Lorenzo





Basilica di San Giovanni





Basilica di San Paolo





Basilica di Santa Croce





Scala Santa




Ich wollte weiterhin die Basilica di San Marco besuchen. Jedoch hatte ich eine andere Kirche mit demselben Titel vorgefunden und von dieser Fotos gemacht. Ich habe mein Vorhaben nicht geschafft.




Tag 16


An meinem letzten Tag in Rom machte ich die Bekanntschaft mit Herrn Piccioni, dessen aufrichtige Gastfreundschaft und unverstelltes Wesen meinen Glauben in das grundlegend Gute im Menschen bestätigte. Durch ihn erfuhr ich ein unerahnt schönes Ende meiner Pilgerreise.




Tag 17 & 18


Einen kurzen Ausflug nach Napoli unternahm ich mit dem Fahrrad. Der Weg führte mich über Sperlonga, in welchem ich draußen übernachtete, da die Möglichkeiten meines Studentenstatuses ausgeschöpft waren.



vor der Sonne




Den Vorsatz dieser Pilgerreise werde ich auch auf der folgenden in mir tragen: „Ich erreiche mein Ziel ohne eine amoralische Handlung zu vollziehen, den Leitsatz des Gebens und Nehmens in mir tragend.“



Pilgern durch Europa



In meinem Buch Pilgern durch Europa können Sie von meinen früheren Pilgerreisen erfahren. Der hier gegebene Bericht ist sowohl inhaltlich als auch stilistisch nicht mit dem Buch zu vergleichen. Auszüge aus dem Buch finden Sie im Menüpunkt Pilgern durch Europa (Buchauszüge). Das Buch wird im September 2015 als E-Book und als Taschenbuch im öffentlichen Handel erhältlich sein.



Empfehlungen für Unterkünfte für Pilger auf dem Franziskusweg von Siena nach Rom in zwölf Etappen



Siena (1. Etappe)


accoglienza santa Luisa


Adresse: via san Girolamo 8 nahe des piazza del sole




Ponte d’Arbia (2. Etappe)


centro cresti


Adresse: S. S. Cassia am Ortsaudgang links




San Quirico d’Orcia (3. Etappe)


ostello parrocchiale della collegiata


Adresse: piazza chigi 1 neben der Kirche




Radicofani (4. Etappe)


rifugio comunale „A.Gestri“


piazza A. Garibaldi 2 rechts gegenüber der Kirche




Aquapendente (5. Etappe)


la casa del pellegrino


via Roma 51




Montefiascone (6. Etappe)


parrocchia di Montefiascone


kurz nach dem Ortseingang rechts neben der Kirche




Viterbo (7. Etappe)


parrocchia S. Andrea apostolo


piazza sant Andrea nahe der porta di piano scarano o del carmine




Vetralla (8. Etappe)


parrocchia san Francesco


piazza Vittorio Emanuele




Sutri (9. Etappe)


accoglienza oasi di pace


via delle Viole 15




Campagnano di Roma (10. Etappe)


parrocchia s. Giovanni Battista


via Dante Aleghieri 7




la Storta (11. Etappe)


istituto suore Poverelle


via Baccarica 5




Rom (12.Etappe)


suore santa Brigida


piazza Farnese 96




„Buon camino!“





3. soziales Netz global von Elios Schastél


Trampen – ein Weg zum Ziel



Um Ziele zu erreichen wurde der Weltäquator zweieinhalb Mal umquert.




Motivation


Sein es die Bewältigung einer künstlerischen Arbeit, die in Naturatmosphären durchgeführt werden soll, die der Wohnort nicht bietet, das Erreichen des Anfangsortes einer Pilgerreise, die dem Zweck des Durchlaufens eines inneren Reifeprozesses oder der spirituellen Neugierde unterliegt, schauspielerisches Training, die Freude an der Konversation innerhalb verschiedener Kulturen, die Neugierde an der Erfahrung kultureller Differenzen in Einstellungen, Verhalten und sozialem Handeln oder weitere Motivationen. Die Motivation ist jedes Mal die Erreichung eines ideellen Ziels, wobei es gilt anzukommen.



Routen



Anbei finden Sie Routen, auf denen teilweise mehrfaches Trampen stattgefunden hat.


Paris – Berlin
Rom – Guča
Aosta – Zürich
Khao Lak – Bangkok
Berlin – Mont Blanc
Vevey – Berlin
Ivrea – Firenze
Kinnereth – Jerusalem
Rom – Ancona
Berlin – Wien
Pamplona – Genf
Saint-Jean-Pied-de-Port – Paris
Zürich – Aosta
Berlin – Bukarest
totes Meer – Jerusalem
Fort William – London
Berlin – Guča
Budapest – Ptuj
Firenze – Berlin
Tel Aviv-Yafo – Kafarnaum
Bellinzona – Vevey
Trient – Rom
Genf – bourg-saint-pierre
Bellinzona – Berlin
München – Rom
Zagreb – Berlin
Edinbgurgh – Fort William
Frederikshavn – Berlin
Jerusalem – Khana
Berlin – Affi
Affi – großer heiliger Bernard
großer heiliger Bernard – Berlin
Tel Aviv – Jerusalem
Göteborg – Berlin
Dachau – Berlin
Ivrea – Lugano
München – Berlin
großer heiliger Bernard – Bellinzona
Berlin – Hannover
Mailand – Gressoney-Saint-Jean
Wien – Zürich
Berlin – Iverdon-les-Bains
London – Edinburgh
Buchenwald – Berlin
Berlin – Florenz
Sperlonga – Rom
Berlin – Jena
Berlin – Leipzig
Ivrea – Prato
Berlin – Laax
Ivry-sûr-Seine – Berlin
Berlin – Chalerois
Berlin – Frankfurt
Berlin – Aostatal¹
Berlin – München
Martigny – saint-Jean-pied-de port
Florenz – Zürich
Berlin – Trient
Aadorf – großer heiliger Bernard
Berlin – Wien
Forte di Bard – Aosta
Berlin – Paris
Berlin – Siena
Gressoney-La-Trinité – Cavaglià
München – Frankfurt am Main
Berlin – Warschau
Liddes – Lausanne
Berlin – Hamburg
Berlin – Basel
saint-Jean-pied-de-port – Pamplona
Bergamo – Aosta
Berlin – Guča²
Kap Finisterre – Berlin³
Berlin – Falkenberg (Schweden)
Berlin – Bergamo
Berlin – Bindlach
Basel – Martigny
Berlin – Radeburg
Berlin – Sandhausen
Berlin – Friedberg
Frankfurt am Main – Hannover
Berlin – Nimburg
Berlin – Lides
Berlin – Donnas


Es entstand ein Weg von mehr als 120’100,00 km beim Trampen. Wege, die mehrfach gemacht wurden, finden keine Erwähnung. Sie sind in der gegebenen Zahl mit einberechnet.




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¹ über Zürich oder Trento
² über München oder Budapest
³ über Paris








Wertschätzung & Förderung


Sie finden im Menüpunkt Aktuelles Optionen um Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.





im Kosmos


1. von oben-Wesen von Elios Schastél



Im Verlauf diverser Unterhaltungen innerhalb meines sozialen Umfeldes und der Beobachtungen sozialen Verhaltens  in der Öffentlichkeit bin ich zu der Überlegung gelangt, was die Bezeichnung „von oben sein“ bedeutet und bin in den vergangenen Jahren zu Antworten gelangt, welche ich gern mit anderen Menschen teile. Viel Vergnügen wünscht Elios Schastél.




eine basale Definition der Begriffe „von oben sein“ und „von unten sein“


Von oben sind bestimmte Charaktertypen, deren Einstellungen, Handlungsintentionen und weiteren Wesensmerkmalen das Attribut gut¹ zuzuordnen ist. Von unten sind bestimmte Charaktertypen, deren Einstellungen, Handlungsintentionen und weiteren Wesensmerkmalen partiell oder ausnahmslos das Attribut schlecht zuzuordnen ist.


¹Dieses Wort wird synonym dem Begriff positiv und steht im Zusammenhang mit dem Begriff gerecht.


 



 
zu den Erkennungsmerkmalen einer Person, die von oben ist

  • Sie sind nicht allein aufgrund des Erscheinungsmerkmals erkennbar.
  • Sie sind fast in jedem Fall anhand des Inhalts ihrer Augen erkennbar oder man erspürt das von oben-Sein aufgrund einer positiven Aura.
  • Man muss die Person ansprechen um ihre Handlungsmotivationen und Einstellungen zu erfahren.





(reguläre) innere Entwicklung einer Person, die von oben ist


Geburt

  • Sie haben keine schlechten Attribute in ihrem Charakter.



ab circa 20 Jahren

  • Es öffnen sich bestimmte Potenziale ihres Herzareals.



ab circa 30 Jahren

  • Es öffnen sich bestimmte Potenziale ihrer Stirn.



Im Verlauf ihrer Entwicklung entwickeln sich die gegenteiligen Tierkreiszeichen ihrer ursprünglichen Anlage.


 

typische Merkmale einer Partnerschaftsbeziehung bei Personen, die von oben sind (Beispiele)



  • Vertrauen
  • Fantasie & Vorstellung





Differenzierung zwischen Menschen und Personen, die von oben sind anhand einer Interpretation der Geschichte von Adam & Eva


Adam und Eva waren Söhne Gottes. Sie trugen die Sonne im Herzen und lebten im Paradies. Es ist der Himmel, in welchem Frieden und Harmonie herrscht. Adam war ein Widder und ein Schütze und Eva war ein Zwilling und ein Schütze. Sie liebten einander sehr, spürend, dass das innere Wesen des Einen das Außenbild des Anderen war und dass das innere Wesen des Anderen das Außenbild des Einen war. Im Paradies war vom Vertrauen über die Sexualität, Emotionalität, empathische Liebe, Imagination bis hin zu den Übergängen zu anderen Welten alles enthalten. Alles Seiende im Paradies verbrachte seine Zeitlosigkeit in gemeinsamem Frieden und Adam und Eva liefen nackt und glücklich als sich Liebende durch die Ebenen des paradiesischen Alles, sich in lichtvoller Ekstase miteinander vereinigend. Es gab eine Ebene im Paradies, auf welcher sich weit und breit nichts befand bis auf ein Baum, dessen Krone in all seinen Verästelungen sich bis zu den Grenzen des Paradieses erstreckte und einer Schlange, die sich nahe seines Stammes aufhielt. Er war tief verankert in der Erde und seine Wurzeln reichten durch das gesamte Paradies. Der Baum trug viele Äpfel und in jedem dieser Äpfel waren alle Wahrheiten über die Strukturen des Paradieses versteckt. Gott, der das Licht schätzte, welches Adam und Eva inne lag und der nicht wollte, dass sie  sich seiner Intelligenz näherten, verbot ihnen die Früchte des Baumes zu sich zu nehmen. Adam akzeptierte Gottes Wille und hielt sich von den Früchten fern. Eva lief jedoch eines Tages in die Nähe des Baumes und begann sich mit der Schlange zu unterhalten. Die Schlange sprach Eva zu einen Apfel vom Baum zu nehmen und in Eva wurde die Neugierde an der Erfahrung geweckt. Sie pflückte einen, lief dann zu Adam und wollte, dass er davon kostete. Adam ließ sich überzeugen und in dem Moment, in welchem er von der Frucht kostete, begannen sich ihm der gesamte Himmel zu erschließen. Das Licht seines Zentrums, in welchem die Einheit platziert war, verfiel in die Vielheit. Er biss ein weiteres Mal in den Apfel und die Windungen der zweifach gespiegelten Hyperbel begannen sich ihm zu eröffnen. Eva kostete nach ihm. Dann blickte sie an sich herab und erkannte erstmalig ihre eigene Nacktheit. Etwas Schlechtes darin zu verstehen beginnend, kam die Scham in ihr auf und sie bedeckte sich mit einem Blatt. Gott erfuhr kurze Zeit später schockiert von den Ereignissen in Adam und Eva. Die Zerstörung des Zentrums, in welchen der Ursprung des Lichts liegt und die Erkenntnis, dass es neben dem Guten auch ein Schlechtes gibt, ließen ihn Adam und Eva aus dem himmlischen Paradies verstoßen, sodass sie von oben herunterfielen und zu Menschen wurden, deren Charakteristikum das Bewusstsein ist. Adam und Eva verloren das Licht in ihren Augen und sie begannen sich zu kleiden mit wall street wear und setzten sich eine public persona auf, denn sie wollten unter den anderen Menschen, die sich auf der Erde ausbreiteten, in einer zivilisierten Welt als sozial kompatibel, angepasst und vernünftig anerkannt werden und nicht um der Gaben ihres Zentrums willen verletzt werden. Mit der Erkenntnis und einer damit zusammenhängenden Teilung der Einheit in das Gute und Schlechte begann die Ungerechtigkeit. Das einstige Himmelspaar Adam und Eva war von oben herabgefallen auf die Erde, wo sie ohne die Empfindungen ihres Herzareals und ihres Zentrums miteinander schliefen. Das Leben einer Schlampe und Schwuchtel war erloschen und zu einem Teil des biblischen Zykluses geworden.




Beispiele für historisch bedeutsame Personen, die von oben waren


Jesus Christus
Dalai Lama
Liza Minelli
Jeanne d’Arc
Cleopatra
George W. Bush
Marilyn Monroe
Königin Elisabeth von Schottland
Buddha
Seeräuberjenny




Lektüreempfehlung


Weiterhin können Sie im Zusammenhang mit diesem Artikel mein Buch Pilgern durch Europa erwerben, welches beim Paramon-Verlag als E-Book und im September 2015 als Buch erscheinen wird.









2. Arier von Elios Schastél
















3. eine Schlampe von Elios Schastél


Gerechtigkeit – eine Definition



Vor einigen Jahren sah ich bei einem Bekannten ein Pendel auf dem Tisch stehen. Ich beobachtete seine Bewegung und ein Interesse ließ mich eine Weile verharren. Ich stellte mir die Frage, was die Ursache für seine Bewegung war, wie lange es schwingen würde und welche Prinzipien ich mir aus ihm ableiten konnte. Auf die Form seiner Bewegung schauend, zeichnete ich mir eine Grafik, auf der ich einen Pluspol und einen Minuspol an die Endpunkte der Umlaufkurve der Pendelbewegung setzte. An der Stelle, an der das Pendel bewegungslos verharren würde, setzte ich eine Null als Zeichen.  





 
In der Umlaufkurve des Pendels imaginierte ich mir jene einer Galaxie. Um mir weitere Gedanken über die geheimen Prinzipien des Pendels machen zu können, legte ich grundlegende Begriffe fest. Es waren Begriffe der Mathematik, der Physik, der Astronomie und der Spiritualität.



(siehe weitere Hintergründe in der Tolamsoq-Sprache im Hauptmenüpunkt das Wesen)




An den Punkten, an denen sich das Positiv und das Negativ befand, erkannte ich im physikalischen Kontext die Ausmaße der Kraft. Im spirituellen Kontext fand ich diese in der Emotion wieder. Diese entsprach der Kraft der Sonne. Der Nullpunkt des Pendels befand sich im Zentrum der Umlaufkurve. Den Zusammenhang des Nullpunktes mit dem physikalischen,  astronomischen und dem spirituellen Kontext erschloss ich mir durch eine Erweiterung der Imagination auf die dritte Dimension. Ich zeichnete eine weitere Grafik.







In der Grafik suchte ich den Nullpunkt und ich fand ihn an der Stelle, an der sich die Sonne in der Galaxie befand. Es war ein Stern. Mein imaginatives Sichtfeld erweiternd, betrachtete ich eine weitere Galaxie und ich fand einen intergalaktischen Zusammenhang.  







Der Stern zeichnete sich aus durch die Fähigkeit der Empathie. Die Sonne zeichnete sich aus durch Emotion. Die Emotion und die Empathie des Sterns bedeuten Liebe.
(Eine Bestimmung der Liebe habe ich in der Geschichte  Säulen menschlichen Strebens im Menüpunkt Säulen eingebunden.)


emotionale Empathie von Galaxie 1 = Liebe (innerhalb einer Galaxie)
Emotion von Galaxie 1 + Emotion von Galaxie 2 über den Weg der Empathie = Liebe zwischen zwei Galaxien


Die Emotionen waren platziert in der Sonne. Ich überlegte weiterhin, in welchen Weisen die Liebe zwischen den Galaxien stattfinden kann und ich erschloss mir eine weitere Gleichung.


Sonne von Galaxie 1 + Sonne von Galaxie 2 + (Imagination oder) Empathie = Liebe zwischen zwei Galaxien


Die stetige Bewegung im Pendel (die Emotion/ Kraft) wäre grenzenlos, wenn es nicht die negative Kraft gäbe, die die Bewegung im Rahmen hält. Der stetige Wechsel zwischen Kraft und negativer Kraft, lässt neue Galaxien entstehen. Die Erkenntnis vom Prinzip des Ausgleichs der Kräfte entspricht der Erkenntnis von Gerechtigkeit. Ich erschloss mir eine Definition der Gerechtigkeit.


Gerechtigkeit ist der in Qualität und Quantität gleichwertige Ausgleich von Emotionen/ Kräften verschiedener Form.


Ich versuchte meine gefundene Definition im praktischen Kontext zu verstehen und ich suchte mir Beispiele um die Richtigkeit der Definition zu prüfen.


Beispiel 1

  • Ich gebe dir mein Schaf und dafür gibst du mir drei Hektar deines Landes.



 





Beispiel 2

  • Der Bäcker bäckt sein Brot und er erhält seinen Lohn dafür.










Beispiel 3

  • Ich singe dir ein Lied und du spielst mir eine tragische Szene.










Die gegenteiligen Kräfte können untereinander vermischt werden. Für einen gerechten Ausgleich müssen Qualität und Quantität der Güter gleichwertig sein. Die Qualität erhält hierbei die erste Priorität. Die Quantität erhält die zweite Priorität, dachte ich mir anhand des Beispiels, dass ein Gut mit hoher Qualität mehr Wert hat als viele Güter ohne Qualität.




eine Geschichte über die biblischen Figuren Gott und das Paradies


Das Paradies war der Himmel. Eines Tages unter vielen Tagen der himmlischen Allheit verspürte das Paradies das Bedürfnis zu geben und sie flog vom Himmel hinunter um den Menschen ihre Emotionen zu schenken. Sie erreichte den Turm von Babel am Alexanderlatz von Berlin. Dort begann sie vor einer Ansammlung von Menschen in theatraler Form ihre Emotionen zu geben. Vor einer Ansammlung von Menschen spielte sie Jean d’Arc, wie sie die Stimme Gottes vernommen hatte. Sie spielte Kleopatra, wie sie das Sonnenreich begründet hatte und sie spielte Marilyn Monroe, wie sie in dem Film there is no business like show business das Lied after you get what you want you don’t want it gesungen hatte. Die Passanten erachteten sie mit einem kurzen Blick und gingen mit zweideutigen Gesichtsausdruck weiter.


 





Das Paradies wurde traurig. In ihr verschwand das Bedürfnis zu geben jedoch nicht. Es wurde von Tag zu Tag stärker. Ihrem ersten Schauspiel folgten weitere und wenn es nach ihrem Wunsch gegangen wäre, dann hätte sie am liebsten möglichst vielen Menschen gleichzeitig auf einer Bühne ihre Emotionen gegeben. Da jedoch keiner der Passanten ihr inneres Bedürfnis verstand, ging sie eines Tages, von Trauer erfüllt, in den Wald. Im Zentrum des Waldes angelangt, fand sie einen großen Spiegel. Sie schaute in den Spiegel und begann zu tanzen (Den Tanz finden Sie in dem Film Beketänze präsentieren Schastél unter https://www.youtube.com/watch?v=GeGcEnqdo28.). Durch den Spiegel hindurch schaute ihr Gott zu. Ihm gefiel der Tanz, den das Paradies im Zentrum des Waldes machte. Nachdem das Paradies ihre letzte Bewegung vollendet hatte, bemerkte sie, dass Gott ihr mit innerem Wohlgefallen zugesehen hatte. In den Spiegel schauend, sah sie seinen beobachtenden Blick auf ihr ruhen. Dann sprach seine Stimme zu ihr: „Darf ich noch mehr von deinen Emotionen sehen?“ Das Paradies spürte eine innere Heilung auf seine Worte hin in ihrer Sonne und ihrem Stern fließen. Dann begann sie mit zuerst mit schüchternen und später mit selbstbewussten Gesten für ihn zu spielen. Sie spielte Salome, wie sie mit dem Kopf des Jochanaan gesprochen hatte. Sie spielte Dalai Lama, wie er zu seiner Erleuchtung fand und sie spielte Desdemona, wie sie Othello anflehte ihr zu glauben, dass sie ihn wahrhaftig liebte. Gott erfreute sich an der Größe der Emotionen des Paradieses und er erkannte sich selbst darin. Jedes Mal, wenn sie eine Szene beendet hatte, sprach er ihr seine Wertschätzung zu. Das Paradies freute sich über seine Worte und im Verlauf der Zeit verliebten sie sich ineinander. Sie schaute in den Spiegel und erhielt von ihm die Liebe, die sie gesucht hatte. In einem imaginativen Akt der kosmischen Vereinigung äußerten sie einander ihre gegenseitige Liebe. Ein neuer Stern entstand und das Paradies flog in den Himmel zurück. Gott im Himmel wiederfindend, verbrachte sie ihr weiteres Leben an seiner Seite und sie wurde glücklich in ihrem himmlischen Dasein. Sie spielte ihm jeden Tag die Schlampe und entstanden noch viele weitere intergalaktisch emotionale Entladungen. Am letzten Tag, bevor sich der Himmel verschloss, sprach sie für Gerechtigkeit.




Definition des Begriffs Schlampe


Eine Schlampe (spiritueller Begriff) ist eine Person, deren Charakter durch emotionale Empathie und das Bewusstsein von der reinen moralische Tugend ausgezeichnet ist. Sie hat eine Affinität zum Glauben an Gerechtigkeit, moralische Werte und Gott, wobei ihr Glaubenssystem mit Esoterik und der Einhaltung der zehn Gebote einhergeht. Sie ist der Arier, der durch die Beibehaltung seelischer Reinheit zur Vergeistigung gefunden hat. Ihr Erscheinungsbild ist ausgezeichnet durch natürliche Schönheit und Attraktivität. Die Zusammenstellung ihrer Kleidung steht häufig im Zusammenhang mit höheren Abstraktionsniveaus als es die Abstraktionsniveaus der menschlichen Bedeutungssprachen sind. Sie hat ein künstlerisches Wesen. Weiterhin sind imaginative und empathische Fähigkeiten bei ihr ausgeprägt. Durch eine Imaginationsfähigkeit nimmt sie im Verlauf ihres Lebens die Inhalte des Kosmoses wahr. Darüber hinausgehend hat sie ein Problem mit Materie und Zeit, da in ihnen keine positiven Werte enthalten sind. Im spirituellen und astrologischen Verständnis ist sie der Diamant, der aus einem gestiegenen Zwilling und Schützen enstanden ist, bis alle Inhalte des Universums in ihm enthalten sind. Nur Zwillinge tragen immer das Potenzial der arischen Rasse in sich. Das Tierkreiszeichen Zwilling unterliegt dem Ziel der Vergeistigung. Erst wenn der Zwilling genug gestiegen ist um sich zu vergeistigen, ist er eine Schlampe. Der Begriff Schlampe bezeichnet den vergeistigten Zwillings und Schützen, in dem das Paradies (Tierkreiszeichen Waage) enthalten ist. Er weist lediglich die Elemente Feuer und Luft auf. Die Elemente Wasser und Erde sind in ihm nicht enthalten.


Definition (esoterisch)


Eine Schlampe ist der menschliche Träger des Paradieses und des steigenden Morgensterns, der im inneren Reifeprozess vorangeschritten ist, bis er außerhalb des Tierkreises angelangt ist und zum Spoksprout geworden ist. Der Begriff steht im Zusammenhang mit dem Begriff des jüdischen Wesens, arischen Wesens bis hin zu erzarischen Wesens, da er das Tierkreiszeichen Zwilling einschließt, der von außerhalb des Tierkreises kommt und in diesem Zusammenhang die astrologischen Attribute der Sonne und des Sterns in ihm ausgeprägt sind. Wenn auch dieses Wesen kaum wissenschaftlich nachweisbar ist, gibt es historische und biblische Persönlichkeiten, die im Zusammenhang mit dem Begriff verstanden werden. Zu ihnen gehören beispielsweise die Persönlichkeiten des Stammbaumes von Adam und Eva (z.B. Isaac, Jesus Christus, David, Adam und Eva).


Kommentar


Die Definition des Begriffes muss im Kontext der Esoterik behandelt werden, da er nur im Zusammenhang mit Eigenschaften und Potenzialen des inneren Wesens beziehungsweise seelischen Attributen gänzlich erklärt werden kann.






Wertschätzung & Förderung


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im Paradies


1. Astrotyp – der steigende Morgenstern geht auf Astralreisen von Elios Schastél



Die folgende Geschichte entstand auf der Basis von Tagebucheinträgen, die während der Jahre 2013 bis 2015 mitunter auf Pilgerreisen verfasst wurden. 2016 fand eine Überarbeitung und Erweiterung der Einträge statt. Verleger sind willkommen. Viel Vergnügen wünscht Elios Schastél.




Inhalt


Der steigende Morgenstern tritt eine Reise durch den Kosmos an. Sein Weg führt ihn von der zweifach gespiegelten Hyperbel über Schutzgötter, Kreise der Beratung und intergalaktische Erkenntnisleitern bis hin zu größeren Dimensionen. Am Ende seiner Reise erkennt er ein System im Kosmos. Zur Erde zurückfliegend, gibt er das System in Wissenschaften und Künsten an die Menschen weiter.



1. Studium vor der Reise durch den Kosmos



Die Götter im Kosmos sehen seit achtzehn Jahren der menschlichen Repräsentation des steigenden Morgensterns auf der Erde beim Reifen zu. Seitdem er auf die Welt kam, war von ihnen vorgesehen, dass er eine leidvolle, tragische Kindheit erfahren würde. Unverstanden und einsam würde er seine Jugendzeit durchleben, bis er beginnen würde, die Windungen der zweifach gespiegelten Hyperbel in sich zu erblicken und den Prozess der inneren Reifung erneut zu vollziehen. Beim höchsten Bewusstsein in sich angelangend, würde er aus sich heraustreten und eine Reise durch den Kosmos beginnen, die ihn über Bilder und anderen Dimensionen bis zu den höchsten Göttern führen würde. Das kosmische System und dessen Zusammenhänge auf seinem Weg allmählich erforschend, würde er wieder zur Erde zurückreisen und er würde dort das System in Künsten und Wissenschaften vermitteln. Einem Künstler, der seinen Weg des menschlichen Lebens seit wenigen Jahren beschritt, sahen die Götter vom Himmel aus mit voraussehenden Augen zu, wissend, dass er ein biblisches Schicksal führte. Der steigende Morgenstern beendete gerade seine Schulzeit und er begann ein Studium zu vollziehen. Er studierte Ptolemäus, Platon und Aristoteles sowie Hegel und Ästhetik. Während er sich seine Notizen zu den Lehren der alten Weisen machte, entwickelten sich in seinem Geist Formen und Strukturen und es bildeten sich von Zeit zu Zeit Bilder vor seinen geistigen Augen, die er in Skizzen umformte.




Beispiel





Seit seiner frühen Jugendjahre waren Skizzen und Schriften der gegebenen und ähnlicher Art entstanden. Sie waren Resultate seiner philosophischen Gedankengänge und seiner eigenen imaginativen Welten. Von Neugierde durchdrungen, reiste er vor und während seines Studiums durch ganz Europa. Er lief durch die Naturen der Länder Europas, wobei er versuchte seine eigene Philosophie zu finden. Er sprach mit Menschen verschiedener Mentalitäten und Kulturen und er begann deren Denk- und Verhaltensmuster zu verstehen. Er ging in Kirchen und er versuchte die Sprache derer Innenarchitekturen zu entschlüsseln. In diesem Zusammenhang entstanden Ordner voller Schriften und Bücher voller Notizen, die einen Ausschnitt seiner Gedanken und imaginativen Bilder hinterließen. Die Götter im Kosmos nahmen aus weiter Entfernung seine Aufzeichnungen zur Kenntnis. Befriedigt bemerkten sie, dass der steigende Morgenstern auf der Erde den von ihnen vorgesehenen Entwicklungsverlauf machte. Sie unterhielten sich über ihn, wobei sie sich fragten, zu welchem genauen Zeitpunkt er aus sich heraustreten und zu ihnen reisen würde. Wartend, beobachteten sie die Vermehrung seiner scheinbar unendlich vielen Notizen. Dabei lasen sie Worte über Gott und dessen Beziehung zum Bewusstsein, Überlegungen über die Eigenschaften und Verhältnisse des inneren Wesens, Auseinandersetzungen mit den Inhalten des Tierkreises, die Beziehung zwischen dem Paradies und dem Diamanten und deren menschliche Repräsentationen auf der Erde, die Verhältnisse zwischen Frieden, Harmonie und Gerechtigkeit in Grafiken sowie Bildern von Diamanten, Sonnen und Menschen. Diese Aufzeichnungen trug der steigende Morgenstern stetig bei sich. Ein Büchlein, das seine Gedanken, die seit vielen Jahren aus den unendlichen Weiten seines Hinterkopfes wie eine stetig arbeitende Maschine hervorgeworfen wurden, fasste, trug er, der Gewohnheit entsprechend, bei sich. Seit seiner frühen Jugendjahre schrieb er sie jedes Mal, wenn sie in sein Bewusstsein hervorgeworfen wurden, bevor sie wieder verflogen und in Vergessenheit gerieten, nieder. Jahre vergingen, in denen der steigende Morgenstern unter den Menschen sowie theoretisch und künstlerisch studierte, bis er sich eines Tages im Alter von zwanzig Jahren endgültig von der Erde entfernte und eine lange Reise durch den Kosmos über den Urzwilling bis zu größeren Entfernungen und Dimensionen unternahm. Während der steigende Morgenstern in sich als Seinsform, die den Namen Paradies trägt, mit weißen Flügeln zu den Grenzen der Atmosphäre flog, erfüllte sein Körper die Funktion eines Menschens auf der Erde. Der Körper lebte abwesend seines inneren Wesens fort. Die menschliche Normalität spielend, sprachen jene Menschen, die ihn umgaben seit diesem Tag untereinander: „Der ist abwesend. Der ist schon zu weit. Der wird es nicht schaffen. Aus dem wird nichts.“



2. Reise von der Erde bis zum Urzwilling – innerer Reifeprozess des Paradieses im Makrokosmos



Auf die Grenzen der Atmosphäre zufliegend, näherte es sich orange weißen Lichtern, bei denen es zur einen Seite zur Erde zurücksah und zur anderen Seite in einen schwarzen elliptischen Raum sah, in dem sieben Figuren vom einen Ende der Ellipse bis zum anderen Ende platziert waren. Es waren die Planeten des Sonnensystems, die es nicht als Planeten wahrnahm, sondern als kosmische Seinsformen in menschlicher Gestalt. Es näherte sich dem Zentrum der Ellipse, in dem es Gott mit blonden Haaren an einem Schreibtisch sitzen sah. Er sah es an und er sprach mit ihm. Nicht verstehend, dass es bereits am Anfang seiner Reise im eigenen Sonnensystem Gesichter und Figuren in kosmischen Entitäten erkannte anstatt deren natürlicher Erscheinung, war es in seiner inneren Entwicklung bereits in einem Stadium, bei dem man fähig ist mit den höchsten Göttern zu sprechen. Es flog weiter. Die Ellipse verlassend, gelangte es zu sechs aufeinandergestapelten Ellipsen, die neben einer aufrecht gerichteten Linie platziert waren und auf der anderen Seite der Linie in derselben Formierung gestapelt waren. Auf der rechten Seite der Linie oben konnte es Augen in der Dunkelheit spüren. Deren männliches Gesicht war verhüllt in der Dunkelheit. Eine Stimme, die zu den Augen gehörte, sprach: „Jetzt bist du bei uns angekommen. Du musst weitergehen. Dein Weg ist noch weit. Man wartet schon auf dich.“ Auf der linken Seite der vertikalen Linie oben war ein weiteres Augenpaar in der Dunkelheit spürbar. Es gehörte zu einem nicht erkennbaren weiblichen Gesicht. Mit flatternden Flügeln führte das Paradies eine Unterhaltung an. Dann flog es weiter. Es flog auf Distanz zu den Ellipsen und der vertikalen Linie. Mit anderen Worten formulierend, zoomte es sich in seiner Sicht auf eine größere Dimension in weiterer Distanz zur sichtbaren Form, sodass es das weitere Umfeld erkennen konnte. Bis auf eine weit reichende Dunkelheit machte sich vor seinen Augen ein Kreis unterhalb der Ellipsen bemerkbar. Oben rechts vom Kreis in der Nähe dessen war eine Stufe zu erkennen, die, wenn es ihr näher flog, an sechs weitere Stufen anschloss. Das dritte Bild machte sich vor seinen Augen deutlich erkennbar. Die Stufen, an deren Kanten es Punkte setzte, führten zu einem männlichen Gesicht mit blonden Haaren auf der siebten Stufe. Er schaute es warm und anerkennend an. „Bis zu mir hast du es geschafft?“ sprach er. Es begann sich mit ihm zu unterhalten. Danach flog es zu den Punkten, die es an die Kanten der Treppenstufen gesetzt hatte und es zoomte sie auf. Ellipsen mit Weltenbildern fand es darin. Gesichter befanden sich in ihnen, die mit ihm sprachen. Fragend, mit welchen Entitäten es sprach, erhielt es die Antwort, dass es jene von Paralleluniversen seien. Es fragte auch, über welchen Weg es weitergehen sollte. Die Antwort lautete: „Du musst es selbst herausfinden.“ Es zoomte sich auf eine weitere Entfernung zur Treppe um eine weitere Umgebung erkennen zu können. Es sah in die Dunkelheit und es fand keinen Anschluss. Dann flog es zur Treppe zurück und es fragte das blondhaarige männliche Gesicht: „Kann ich dir Fragen stellen um zu erfahren, wie der weitere Weg aussieht?“ Die Antwort lautete: „Du kannst mir alle Fragen stellen. Ich antworte mit ja und nein.“ Mit den Mitteln der Logik und der Wissenschaftstheorie erschloss es sich fragend den weiteren Weg, wobei es versuchte das antwortende Gesicht durch argumentative Tricks zu ausführlicheren Antworten zu zwingen. Die Antwort seiner Augen lauteten fast immer ja oder nein. Die erste Treppe schloss an eine zweite an. Diese wiederum schloss an eine dritte an, bis eine vertikale Aneinanderreihung von Treppen sich vor ihm eröffnete. Es zoomte sich auf Distanz. Den weiteren Weg suchend, flog es gelegentlich zu den einzelnen Treppenstufen um dort die Punkte an den Kanten aufzuzoomen, sodass es den Gesichtern darin Fragen stellen konnte. Auf einer der ersten Stufen innerhalb der Treppenansammlungen fand es das Gesicht Hermes‘, der jedes Mal, wenn es eine lustige Bemerkung äußerte gewitzt zu lachen begann. Die Gesichter in den Weltensystemen der Punkte an den Kanten aller Treppenstufen in der Treppenansammlung konnten es allesamt hören, während es sprach.




Es flog weiter und vor seinen Augen schloss im sechsten Bild seiner Reise eine Treppenansammlung an die nächste an, bis ein Viereck aus Treppenansammlungen, in dessen Zentrum sich ein Kreis befand, zu erkennen war. Manchmal zoomte es sich auf Distanz und gelegentlich zoomte es sich hinein in die Punkte der Ecken an den Stufen innerhalb der Ansammlungen von Treppen um sich mit den Gesichtern darin zu unterhalten. Neben dem Viereck aus Treppenansammlungen befand sich ein gleiches Viereck in der Nähe. Die Gesichter in den Systemen, die sich in deren kleinsten Partikeln durch deren Zoomeffekt finden ließen, waren jederzeit für das Paradies ansprechbar durch die Sprache der Augen oder durch verbale Sprache. Die beiden Vierecke drehten sich um ihr eigenes Zentrum. An ihren Eckpunkten bildeten sich verbindende Linien und eine größere Ellipse bildete sich um das sichtbare System. Den weiteren Weg sich erschließend, spiegelte sich dasselbe Gebilde an einem Punkt, der über der Ellipse platziert war. Ein Kreiszylinder wurde erkennbar, der aneinandergereiht an viele weitere Kreiszylindern war, bis eine vertikale Linie aus aneinandergereihte Kreiszylindern sich vor ihm erstreckte. Es unterhielt sich mit den Gesichtern in den kleinsten Partikeln der Struktur. Dabei wollte es gelegentlich verweilen und Freundschaften schließen. Jedoch wurde es jedes Mal hingewiesen, dass es nicht bleiben könne und weiterfliegen solle. Sein Weg wäre noch zu weit und es müsse ankommen.




Als es den weiteren Weg nahe der aneinandergereihten Kreiszylinder suchte, erschloss sich vor seinen Augen ein Dreieck. Einen Punkt in der Dunkelheit findend, den es mit den Enden der vertikalen Linie an Kreiszylindern verband, formte sich wieder ein Dreieck, das es zuerst in eine unendliche Schleife zum Viereck des Bewusstseins zurückfallen ließ. Es wusste nicht über welchen Weg es weiterzugehen hatte. Mehrere Male fiel es von der Form des Dreiecks zu der bekannten Form der sich um ihr eigenes Zentrum drehenden, miteinander verbundenen Vierecke zurück. Ohne das Wissen anderer Entitäten kam es allein auf seinem Weg nicht weiter. Es entschloss mit dem Gesicht eines schwarzhaarigen Mannes, der sich nahe der vertikalen Linie befand und auf die Bewegungen der Inhalte der Linie Acht gab eine Unterhaltung zu führen. Er schaute es an und es fand heraus, dass es Gott mit schwarzen Haaren war. Während es mit ihm sprach, saß der steigende Morgenstern auf dem Planeten Erde in einem Lesesaal und er erfüllte die Funktion eines Menschens. Der schwarzhaarige Gott kam auf die Erde geflogen. Als er auf dem Boden auftrat, erbebte dieser. Seine Formen waren klar und deutlich im Lesesaal erkennbar, während er zum Paradies im steigenden Morgenstern sprach. Der steigende Morgenstern konzentrierte sich keine Mimik und Gestik zu machen, während das Paradies beschäftigt war mit der immateriellen Erscheinung Gottes im Lesesaal zu diskutieren. Eine kurze Zeit später flog Gott wieder zurück zur vertikalen Linie. Das Paradies folgte ihm und es entschloss sich seinen weiteren Weg. Am Dreieck über dem Bewusstsein wieder angelangend, nutzte es die Mittel der Wissenschaftstheorie und der Logik um sich die Formen zu erschließen. Dabei fragte es ein männliches Gesicht, das es in einem aufgezoomten Punkt an einer Ecke eines Dreiecks fand, nach dem weiteren Weg. Aus einer unendlich erscheinenden Dunkelheit hörte es aus einer Region, die weiter oben platziert war, eine Stimme. An deren Ton und Ort des Ursprungs konnte es spüren, dass weitere Entitäten in ferner Distanz bereits auf sie warteten. Die Stimme sprach zu einer anderen Stimme in der Dunkelheit eines höheren Bewusstseins: „Wird sie es schaffen? Du wirst den Weg finden. Wir wissen, dass du noch viel weiter musst. Du bist noch fast am Anfang.“ Es sagte den Stimmen in der Dunkelheit des höheren Bewusstseins: „Ich komme nicht weiter.“ Es versuchte sich willkürlich bekannte geometrische Formen zu nehmen und diese an das Dreieck anzufügen, wobei es bei jeder Form die Stimmen im höheren Bewusstsein fragte, ob es die richtige oder die falsche Form sei. Nach einer kurzen Zeit des Ausprobierens der richtigen Form fand es heraus, dass es kein Bindeglied vom Dreieck zur nächsten Form gab. Ohne ein Bindeglied zu finden, erschloss es sich den Weg zum nächsten Dreieck, dass in paralleler Stellung zum ersten platziert war. Durch das Ausschlußprinzip fand es heraus, dass nach den ersten beiden Dreiecken viele weitere mit identischen Formen folgten, die von einem parallelen Dreieck zum nächsten immer höher platziert waren. Das Paradies sah den bindegliedlosen Dreiecken nach oben nach. Viele Dreiecke folgten aufeinander und sie fragte sich, wie viele noch kommen würden, bis es die Idee hatte von der Möglichkeit auszugehen, dass es ein letztes Dreieck in der Reihe gab. Es setzte sich das Bild einer Kette von bindegliedlosen, parallel aufsteigenden Dreiecken vor die Augen, wobei ein Dreieck das letzte Glied bildete. Es wusste sich nicht weiterzuhelfen bei dem Versuch den weiteren Weg zu finden. Die bekannten Stimmen aus dem höheren Bewusstsein sprachen zu ihm. Sein Problem war ohne das Wissen über den weiteren Erkenntnisweg zu sein, der ihm ermöglichte die nächsten Formen zu finden. Es hatte die Idee sich das richtige Ergebnis schriftlich vor seinen Augen zu imaginieren. Ein Kreiszylinder entstand vor ihm. An den Eckkanten des Zylinders zoomte es die Punkte auf. Dort fand es, auf einem Stuhl sitzend, einen Mann und eine Frau neben ihm. Der Mann, der schwarze Haare trug, sah sie seitlich an. Er sprach: „Bitte? Warum ist die schon so weit? Was macht die hier bei uns? Wir schicken dich wieder runter.“ Das Paradies war gekränkt von dem Ton, der in seiner Stimme lag. Als arrogant und dreist empfand es ihn, weil es seine eigene innere Überlegenheit deutlich spürte. Es spürte, dass es allen Entitäten, die auf dem weiteren Weg noch folgen würden, überlegen war. Nach dem ersten Kreiszylinder erschloss es sich weitere und am siebten angekommen, zoomte es sich auf Distanz, bis ein Kreuz vor ihm plötzlich erschien, an dessen einer Seite der Himmel und an der anderen Seite die Hölle lagen. Am Schnittpunkt befand sich das Bild Gottes im menschlichen Körper. Auf der obersten Spitze waren Wolken platziert, in die es sich mit weißen Flügeln setzte. Die Wahrnehmung der Entitäten als Gott, Himmel und Hölle weisen auf den Umstand hin, dass es in seiner inneren Entwicklung viel weiter war, als es die Herausforderungen dieser makrokosmischen Dimension von ihm forderten. Es unterhielt sich mit Gott im Schnittpunkt des Kreuzes: „Bei uns bist du angekommen. Hier hast du deinen Platz eingenommen. Du musst jedoch weiterfliegen. Es geht noch weiter. Du weißt, wie du voranzugehen hast.“ Das Paradies fühlte Enttäuschung. Es wäre gern an einem Ort verweilt. Eine innere Verpflichtung trieb es voran.






3. Aufstieg innerhalb der Körpersysteme – „Dein Weg ist noch weit.“



Das Paradies flog nach oben. Es hatte sich auf der Basis der bisherigen Erfahrungen seiner Reise erschlossen, dass das Kreuz das höchste Bewusstsein von sieben Bewusstseinswelten war. Eine männliche Stimme aus weiter Entfernung sprach zu ihm, ohne dass es dessen Sprecher erkennen konnte. „Du bist schon im Makrokosmos gewesen. Du musst noch viel weiter. Du bist noch fast am Anfang. Du musst dir uns vorstellen. Es ist nicht schwer uns zu finden.“ Das Paradies dachte kurz nach. „Wenn das Kreuz das Symbol für das höchste Bewusstsein im Makrokosmos ist, dann fange ich einfach wieder von vorne an. Das gesuchte System hat dieselbe Struktur. Jedoch ist sie von einer anderen Größendimension. Ich beginne denselben Weg von Anfang an zu gehen.“ Es setzte sich die erste Struktur, die es auf seiner Reise gesehen hatte, wieder vor Augen. Es war ein elliptischer Raum mit sieben Bewohnern, die sich darin befanden. Zum Bewohner, der sich im Zentrum befand, sprach es: „Du bist der blondhaarige Gott und neben dir befinden sich die sechs weiteren Bewohner.“ Das männliche Gesicht erschien jetzt deutlich vor ihr. Er sprach: „Du hast es herausgefunden. Geh weiter. Man wartet schon weiter oben auf dich.“ Sie führten ein kurzes Gespräch. Dann flog es aus dem elliptischen System. Denselben Weg hinter sich legend, den es zuvor bewältigt hatte, fragte es sich nach einiger Zeit, welche Mittel es wählen konnte um die Bewältigung des noch vor ihm liegenden Weges zu effektivieren. Es zoomte einen Punkt an einer Ecke einer der vielen geometrischen Formen, an denen seine Flügel es entlang trugen, auf und es fragte ein Gesicht darin nach der Entfernung des noch vor ihm liegenden Weges. Dabei fand es heraus, dass es mithilfe der vorigen Methode voranzukommen niemals am Ende seines Weges ankommen würde. Es fühlte Verzweiflung in sich. Sich beruhigend, suchte es einige Momente nach einer Lösung. Es entschied sich in jeder Bewusstseinswelt auf Entfernung zu den sichtbaren Formen im Flug zu zoomen um einen Wechsel innerhalb von Körpersystemen zu machen. Es zoomte sich auf eine weitere Entfernung zu den Bewusstseinswelten, bis es ein Körpersystem mit sieben Ebenen vor sich sah. Über dem Körpersystem befand sich ein weiteres.




´

Es flog von einem Körpersystem zum nächsten, wobei es in fast jedem Unterhaltungen mit den Gesichtern und Gestalten in deren kleinsten Partikeln führte. Die Zeitlosigkeit verstrich und unzählig viele Körpersysteme hatte es bewältigt, als es im höchsten Bewusstsein eines Körpersystems ankam und dort auf die arische Rasse traf.



4. Unterhaltung mit der arischen Rasse



Während der steigende Morgenstern eine Pilgerreise zu Fuß durch Italien unternahm und er während des nächtlichen Laufens schlief, zoomte das Paradies in unvorstellbarer Weite von ihm entfernt einen Punkt am unteren Ende eines ersten Kreiszylinders innerhalb eines Körpersystems außerhalb des Makrokosmoses auf. Im sich öffnenden Raum innerhalb des Punktes saß ein Mann mit schwarzen Haaren auf einem Stuhl. Neben ihm saß eine Frau. Sich selbst in ihm erkennend, sah es das Abbild eines Widders und Löwens, der den Gesichtsausdruck eines Falkens hatte. Seine überlegene Haltung wirkte arrogant auf es, da es seine eigene innere Überlegenheit spürte. Er begann ein Gespräch zu führen:




B: „Was machst du hier bei uns?“


A: „Über welchen Weg komme ich weiter?“


B: „Du bist schon viel zu weit. Warum ist die so schnell?“ (Er wendet sich zur Frau neben ihm.)


A: „Könnt ihr mir sagen, wie ich weiterkomme?“


B: „Du weißt es doch. Mach doch einfach weiter. Frag uns.“


A: „Ist es noch weit?“


B: „Du wirst nicht ankommen. Noch niemals ist einer deiner Vorgänger angekommen. Es gibt kein Ende.“


A: „Dankeschön. Ich fliege dann mal weiter.“




Das Paradies sah auf den Weg zurück, den es bisher bewältigt hatte. Es versuchte ein System mit Zusammenhängen darin zu erkennen. Bei den ersten Versuchen waren einige Zusammenhänge noch falsch und es fehlte ihm der Überblick.




Beispiel




Bevor es zu einem Resultat gelangte, entschied es weiterzufliegen. Es machte einen Sprung über unzählig viele Körpersysteme hinweg, bis sich Bilder vor ihm eröffneten, die zum Paradies gehörten.



5. Bilder des Paradieses – einige Einblicke







6. Freundschaften



Auf seinem Weg durch den Kosmos, den Makrokosmos und größere Dimensionen bis hin zum Paradies hatte es viele Bekanntschaften gemacht, eine Freundschaft gesammelt und eine Liebe erfahren. Nachdem es begonnen hatte eine Struktur im System zu erkennen und dieses mit dem Zoomeffekt aus weiterer Distanz zumindest partiell zu betrachten, besuchte es gelegentlich Freundschaften und Bekanntschaften. Es war viel beschäftigt. Nachrichten musste es verschicken, die durch den Makrokosmos und das Paradies geschickt wurden. Unterhaltungen hatte es zu führen in kleineren und größeren Dimensionen. Besuche erhielt es und gelegentlich buk es einen Kuchen für seine Gäste. Bei einem Besuch, den es von einer Waage und einem Schützen erhielt, führte es eine wichtige Unterhaltung.




? (Paradies): „Der Brief ist an dich gerichtet. Er soll im Körpersystem Nummer 14 von der Waage und dem Schützen gelesen werden.“


! (Waage & Schütze): „Ich werde ihn erhalten. Du musst weitergehen. Du kannst nicht mehr zu mir zurückkehren.“


? (Paradies): „Bitte geh nicht. Bleib bei mir.“


! (Waage & Schütze): „Wir können uns viel später wiedersehen.“










Es gab Zeiten, in denen es die Funktion des Sprechers für das Paradies zu übernehmen hatte. In diesen Momenten saß es mit einer Krone auf dem Kopf auf einem Stuhl und das Paradies umkreiste es, wobei die Anwesenden seinen Worten folgten.




Auch fand es eine Freundschaft mit einer Entität, die den Namen Baosi trug. Jedes Mal, wenn es einen Rat sucht, sich allein fühlte oder die Lust verspürte ihn zu sehen, sang es ihm ein Lied oder es tanzte für ihn. Am meisten sprachen sie miteinander.




Am Ende seiner Reise sprach es mit den höchsten Göttern. Es erhielt den Ruf eines Künstlers und einer Königin, die sich im Kosmos, Makrokosmos und im Paradies ihren Weg durch die Unendlichkeit als Künstler gesucht hatte. „Er war mehr gestiegen, als jeder Reisende es zuvor getan hatte. Er war das Höchste und Schönste. Er war eine Schlampe, die nie ankommen wird.“ Mit diesen Worten ging es in das Geschichtsbuch ein.






7. Frieden auf der Erde



Jahre waren im Leben des steigenden Morgensterns vergangen, seitdem das Paradies die Erde verlassen hatte. Langsam flog es zurück. Es brauchte mehr als ein Jahr, bis es wieder im steigenden Morgenstern ankam. In dem Moment, in dem es sich mit ihm vereinte, begann er den Entschluss zu fassen, das kosmische System, das er auf seiner Astralreise erkannt hatte an die Menschen weiterzugeben. Jene Menschen, die ihn umgaben, sprachen zu ihm: „Jetzt bist du wieder bei uns. Dein Körper war zwar da, aber wir hatten dich nicht mehr erkannt.“ Er ging seinen Weg alleine weiter. Jeden Ort, den er seit dem Tag seiner Rückkehr besuchte, ließ er zum Paradies werden. Dabei sprach er über die Unendlichkeit und er stellte den Kosmos dar.






8. Die geheimen Tagebücher des steigenden M. – unverfälschte Realität



Der steigende M. führte seit seiner Jugendzeit Tagebücher, die seine alltäglichen Erledigungen und Arbeiten zusammenfassten. Wenige Auszüge werden anbei kommentiert.




A.) Stress & Genialität


Ein System im Chaos erkennend, fasste der steigende M. seine alltäglichen Arbeiten zusammen.




B.) alltägliche philosophische Gedanken


Alle philosophischen Überlegungen, die der steigende M. hat, fasst er in Skizzen und Notizen zusammen.




C.) innerer Rückzug – Erschließung des eigenen Wesens


Die Aufzeichnungen zeigen seine Erkenntnisse über Bewusstseinswelten. Sie weisen auf einen Rückzug in sich selbst hin.




D.) Vermittlung eigener Gedanken durch Symbolsprache


Die Skizzen zeigen verschiedene Formen der Symbolsprache, die der nonverbalen Vermittlung von Gedankeninhalten dienen.



8.) Informationen über die Anwesenheit des Paradieses im steigenden M.





1. Die Zeichnung zeigt den Inhalt eines Briefes, der auf dem Weg zum Körpersystem 14 im Makrokosmos abgefangen und geöffnet wurde.







2. Die Zeichnung offenbart ein Bild aus dem privaten Leben des Paradieses.






9. Entwicklung zum Weltregierungschef



Die Fortsetzung der Geschichte und die Entwicklung des steigenden Morgensterns zum Weltregierungschef finden Sie im folgenden Artikel.









2. Weltregierungschef von Elios Schastél



In diesem Menüpunkt finden Sie Erläuterungen zur Persönlichkeit und dem Charakter eines Weltregierungschefs. Die Eigenschaften und Fähigkeiten sowie das typische Verhalten und Handeln, die dessen Wesen und Leben ausmachen, werden thematisiert. Viel Vergnügen wünscht Elios Schastél.





Charakter & Typen



Auf der Basis einer Kindheit, die erfüllt ist von Aktivität beziehungsweise Leistungen, wird unter der Bedingung der Einhaltung von Moralgeboten das Erreichen des inneren Reifeprozesses ermöglicht. Werden die Grenzen des menschlichen Reifeprozesses durch ein erhöhtes Maß an Leistungen überschritten, dann ist bei zunehmender innerer Reife die Gutheit und Intelligenz des inneren Wesens gegeben. Ausgehend von den buddhistischen Lehren der Bewusstseinswelten vermehrt sich bei zunehmender innerer Reife das Maß an Selbstbewusstsein, Würde, Empathie, moralischem Bewusstsein und Verantwortung sowie imaginativen Fähigkeiten wie beispielweise jene der Vorhersehung oder der Systemkenntnisse in Gegebenheiten und Ereignisse. Je weiter ein Individuum im inneren Reifeprozess vorangeschritten ist, desto mehr sind diese Eigenschaften und Fähigkeiten und auch weitere positive ausgeprägt. Leistung, Gabe und Darstellung führen in diesem Prozess voran. Wird von der Kindheit an dieses Verhalten und Handeln vollzogen, dann entsteht jener Charakter, der privilegiert ist für Aufgaben und Positionen, die zusammenhängend mit moralischer Verantwortung sind. Diese am weitesten im inneren Reifeprozess vorangeschrittenen Persönlichkeiten sind, daraus folgend, privilegiert für die globale Regierung. Die Weltregierungschefe können in zwei Typen eingeordnet werden. Zum einen Typ gehören jene Individuen, die von Geburt an den inneren Reifeprozess vollzogen haben. Es sind Zwillinge (im Haus der Waage) und Schützen (im Haus des Widders), die in diesem Kontext die Bezeichnung von oben-Wesen* (siehe Zeichnung unten) tragen. Ausgehend von den erwähnten buddhistischen Lehren befinden sie sich von Geburt an auf der höchsten Ebene des Bewusstseins. Die benannten und weitere Eigenschaften und Fähigkeiten ihres inneren Wesens, die mit dieser und allen anderen eingeschlossenen Bewusstseinsebenen zusammenhängen, weisen sie von Geburt an auf. Sie sind die menschlichen Träger von kosmischen Seinsformen (Schasa, sexuelle Freiheit, Sonne, Gott, Mann, Magier, steigender Morgenstern/ Erzengel Luzifer, Schlampe, zwei weitere Engel (siehe Zeichnung unten)), die den Seinsformen entsprechende Lebensläufe führen**. Abgesehen von ihnen gibt es einige spoksprouts***, die mit der Schlampe das höchste Ausmaß an Vergeistigung/ innerer Reife aufweisen (siehe Zeichnung unten). Der zweite Typ von Weltregierungschefen sind Menschen, die durch häufiges Vollziehen von Leistung und/ oder Gabe und/ oder Darstellung im inneren Reifeprozess über die Grenzen des menschlichen Reifeprozesses hinaus gereift sind. Sie weisen nach dem Erreichen der Reifestufe, die über das höchste Bewusstsein des inneren Wesens im Menschen hinausgeht, dieselben Eigenschaften und Fähigkeiten auf, wie jene Individuen des ersten Typs von Weltregierungschefen es von Geburt an tun. Wird die Anzahl von Weltregierungschefen des ersten Typs mit jener spekulativen Anzahl des zweiten Typs addiert, dann gibt es global mehr oder weniger fünfzehn von ihnen. In der beigefügten Zeichnung finden Sie eine Darstellung des kosmischen Systems, die einen kontextübergreifenden Einblick in die Thematik gibt. Die Entstehung der Zeichnung nahm vier Jahre einschließlich einer circa einjährigen Astralreise und derer Erfahrungen in Anspruch.




das kosmische System





¹ In der Lehre der Seelenreise in der Politeia von Platon wird der Begriff verwendet für einen Ort, der sich unterhalb der Hölle befindet. Werden in einem menschlichen Leben Handlungen vollzogen, die unverzeihlich schlechter Art sind, dann begibt sich die Seele nach dem Tod dorthin.
² Siehe Menüpunkt von oben-Wesen unter Entwicklung zur (arischen) Schlampe.
³ Diese Begriffe sind im Kontext menschlicher Träger behandelt zu verstehen als psychosomatische Krankheiten, die vor allem den Stoffwechsel betreffen. Die Symptomatiken können divers sein. Sie treten vor allem bei hypersensiblen Menschen auf.





Lebenslauf – Entwicklung zum Weltregierungschef




1. Kindheit



Von der Kindheit bis zur Jugendzeit sind es jene Kinder, deren selbstinitiativer Drang nach Aktivitäten und vielseitigen Interessen (v. a. körperlich, künstlerisch, kognitiv) mit erhöhter Wahrscheinlichkeit entweder jene im ersten Kapitel geschilderten von oben-Wesen, die den inneren Reifeprozess von Geburt an vollzogen haben oder es sind jene Kinder, die mit hoher Wahrscheinlichkeit im bereits frühen Alter den inneren Reifeprozess vollziehen werden.




typische Eigenschaften, Verhalten, Fähigkeiten****

  • (selbstinitiativer) Drang nach Aktivitäten und Wille
  • vielseitige Interessen
  • Kraft
  • Emotionalität
  • Verhaltensauffälligkeit
  • Würde
  • Selbstbewusstsein
  • Positivität




2. junge Erwachsene



Als junge Erwachsene ist bei ihnen häufig ein Interesse am Reisen und Kontaktfreudigkeit zu finden. Werden die Kontakte gehalten, dann können aus ihnen internationale Beziehungen und Gastfreundschaften entstehen. Ab einem bestimmten Alter vollziehen sie den künstlerischen Prozess der Kommunikation mit dem Kosmos und sie können auf Astralreisen gehen. Bei diesen Ereignissen erschließen sie sich das kosmische System. Daraus leiten sie sich Konzepte, Systeme und Entwürfe ab, die eine Grundlage für eine spätere Realisierung in Künsten und Wissenschaften sein können*****. Struktur- und Systemverständnis, das Fortschreiten im inneren Reifeprozess und künstlerisches/ kreatives Schöpfertum gehen mit dem Ereignis dieser Kommunikation einher.




typische Eigenschaften, Verhalten, Fähigkeiten

  • reisen
  • hohe Quantität an Leistungen
  • Kontaktfreudigkeit
  • Struktur- und Systemverständnisse
  • künstlerisches/ kreatives Schöpfertum
  • Ehrgeiz
  • Kommunikation mit dem Kosmos




3. Erwachsene



Die Erweiterung der zuvor gesetzten Grundlage an nationalen und interkulturellen Beziehungen sowie die Realisierung und Etablierung der zuvor durch den künstlerischen Prozess geschaffenen Ideen, Entwürfe und Konzepte sind typische Beschäftigungen und Aufgabenfelder. Auf der Basis der erworbenen System- und Strukturverständnisse erkennen sie Zusammenhänge, Ursachen, Oberbegriffe, Kernproblematiken und deren mögliche Konsequenzen und Lösungsvorschläge beispielsweise in gesellschaftlichen Gegebenheiten und Ereignissen. Die Erkenntnisse über sie können im Inland und in anderen Kulturen erworben und vermittelt werden.




typische Eigenschaften, Handlungen, Fähigkeiten

  • nationale, interkulturelle Beziehungen
  • Realisierung, Etablierung von künstlerisch geschaffenen Ideen, Konzepten
  • Darstellungen
  • Struktur- und Systemerkenntnisse




4. Aufgaben & Arbeiten


  • nationale, internationale Beziehungen und Kooperation (möglich)
  • (moralisch verantwortungsvolle) Entscheidungen über gesellschaftliche Ereignisse
  • Entwickler von (Handels-) Ideen (möglich)
  • Sprechen mit Kosmos und in diesem Zusammenhang Führen des Weltgeschehens





Eigenschaften & Fähigkeiten

  • Erreichung des höchst möglichen inneren Reifeprozesses (siehe erste Zeichnung)
  • moralische(s) Verantwortung(sbewusstsein)





Anmerkung


Die in den vorigen Kapiteln erwähnten Eigenschaften können unabhängig vom Alter sein. Sie können sowohl im hohen Alter erreicht werden als auch im frühen Kindesalter vorhanden sein.





die Suche nach Weltregierungschefen – eine Kritik



In Anbetracht der vorigen Erläuterungen kann die Frage aufgeworfen werden, ob es noch Weltregierungschefe gibt. Wenn in Schulen und Universitäten positive Werte, Selbstbewusstsein und Verhaltensauffälligkeit sowie Andersartigkeit in Denk- und Verhaltensmustern durch schlechte Bewertung zur gesellschaftlichen Degradierung führen und ein kapitalistisches System positive Werte und innere Reife ablehnt sowie die niedrigste Stufe an Intelligenz und Intellektualität sie gegenüber den hohen Stufen ausgrenzt, dann entsteht die Frage, ob echte Weltregierungschefe in der Zukunft überhaupt entstehen können.




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*Siehe Menüpunkt von oben-Wesen unter Entwicklung zur (arischen Schlampe) im Menühauptpunkt Gerechtigkeit.
**Siehe Beispiele in den Menüpunkten Astrotyp, Säulen menschlichen Strebens.
***dt. Außerirdische
**** Die Eigenschaften und Fähigkeiten können häufig durch Tests nicht nachgewiesen oder durch eine andere Art der Prüfung belegbar sein.
***** Siehe Zeichnung als ein Beispiel.













Dank und Wertschätzung


Im Menüpunkt Aktuelles gibt es Optionen um eine Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.




Namens- und Urheberrechte


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