Religion

Menüpunkt Übersicht


1. Religion
2. Entstehung
3. Genesis
4. darstellende Kunst und Religion
5. Darstellung Kosmos
6. Kosmos & Kunst
7. das Wesen
8. Gerechtigkeit
9. Säulen menschlichen Strebens
10. Steinbock
11. Tolamsoq-Sprache
12. Taufe innerer Reifeprozess





Religion



Eine Religion wird in ihrer grundlegenden Idee während der kommenden Monate in diesem Menüpunkt vermittelt. In der Entstehung einer Idee, das Wesen, Säulen, Gerechtigkeit, Sprache und Steinbock finden Sie eine Einführung. Jede Förderung für die Umsetzung der Idee unter Impressum und Aktuelles schafft die Ermöglichung der Realisierung.



Elios Schastél (Zeichnerin)
Sonne hinter einem Diamanten (Titel)





Entstehung












„Trag die Sonne im Herzen und das Empfinden für die Gleichwertigkeit aller Lebewesen!“





Genesis













































Lebensbaum (der Baum der Erkenntnis)


Inmitten eines ewigen Gartens begann auf einer Wiese, tief in der Erde verankert, ein Baum zu wachsen. Sich vom Grundwasser ernährend, arbeitete sich die erste Wurzel gen Erdoberfläche hervor. Im instinktiven Vertrauen seiend, dass die Nährstoffe des Bodens ihr Überleben sichern werden, machte sie sich auf den Weg zum Licht der Welt. Als ein erster Spross aus der Erde hervortrat, zeigte er unschuldig, und die Ereignisse der Zukunft nicht ahnend, sein reines Erscheinungsbild vor dem Licht der Sonne. Kraft reicherte sich in ihm an durch die Nährstoffe, die er von der Erde erhielt und die sein Wachstum unterstützten. Als er einen kräftigen Stamm entwickelt hatte, lachte er im ewigen Garten vor Freude. Er begann zu spüren, dass sein Wesen vereint war mit dem Wesen der Luft und der Gräser, die sich neben ihm befanden. Er fühlte auch die Wärme der Sonne als einen Teil von Wärme in sich selbst. Empathie für alles Seiende, das ihn umgab, empfand er und er fragte sich, ob es noch mehr Luft  und Gräser gab als jene in seiner Nähe. Ein erster kleiner Ast der Erkenntnis trat an seinem Stamm hervor. Dem ersten folgte ein zweiter. Seine Neugierde verstärkte sich zu erfahren, ob hinter dem Horizont noch weitere Gräser lebten. Er holte sich Wasser aus der Erde, damit weitere Äste wachsen konnten und er bald über die Grenzen des Horizonts sehen konnte. Einer der vielen Äste, die allmählich aus ihm hervortraten, hatte eine Größe entwickelt, die ihm die Möglichkeit gab den Horizont seines Sichtfeldes zu erweitern und er erkannte, dass sich auch dort Gräser und Luft befanden. Die gleiche Welt erkennend, die ihn in seiner Welt umgab, stellte er mit Stolz fest, dass er der einzige existierende Baum war. Sein Selbstbewusstsein stieg und er erkannte, dass er jetzt gebildet war und höher gewachsen als die Gräser. Von der Höhe seiner Äste sah er auf die Gräser herab und seine Empathie für sie ging langsam verloren. Es kam ihm die Idee Spiegel um ihn herum aufzustellen, da er die Absicht hatte sich in seiner Höhe und die Bildung seiner vielen Äste zu präsentieren, sodass alle Gräser neidisch auf ihn wurden. Seine Selbstverherrlichung ließ mit der Weile sein Herz verschließen, bis seine Äste sich gen Boden neigten und er starb. Er erreichte niemals die letzte Entwicklungsstufe. Seine Prüfung zur Schlampe zu werden, die den Kosmos darstellt, hatte er nicht bestanden. Er war ein Baum in seiner Welt unter vielen anderen Bäumen in anderen Welten geblieben.
 
 



Dank & Förderung


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darstellende Kunst und Religion



In diesem Menüpunkt gebe ich Ihnen einen Einblick in künstlerische Arbeiten. Die Vermittlung einer Religion, die in Form von künstlerischen Darstellungen gemacht wird, finden Sie in den Menüunterpunkten Ausdruckstänze und Religion.



Elisabeth Schastél (Fotograf & Modell)




Beketänze, die Geschichte der Entstehung des Wesens, Säulen menschlichen Strebens und die Tolamsoq-Sprache geben Ihnen einen Überblick vom Kosmos durch künstlerische Darstellungen und andere Arbeiten.



Elisabeth Schastél (Künstlerin)






Elios Schastél film productions
Elios Schastél Filmproduktionen





Darstellung Kosmos – Universum & Dimensionen im Erdkern auf einen Blick


Entstehungsprozess des Artikels



Eine circa ein Jahr andauernde Astralreise führte nach einer Verarbeitung der Reise in Form von Texten, Geschichten bis hin zu Büchern, in denen die Reise und in diesem Zusammenhang der Kosmos thematisiert wurde sowie Filmen, in denen er in Form von Tänzen und Schauspiel dargestellt wurde, aus dem Tierkreis abgeleiteten Ernährungsverfahren, Tai chikonzepten und Grafiken, die die Struktur und Inhalte des Kosmoses richtig darstellen sollten, zu einer Erschließung des kosmischen Systems, das im Nachhinein die Bestätigung seiner Inhalte in diversen Texten der Philosophie, Religion und Astronomie erhielt. Die Anwendung der anbei explizierten Darstellung des kosmischen Systems in ethischen, moralischen und praktischen Angelegenheiten entfernt Vorurteile, Fehleinschätzungen und Fehlbehandlungen in sozialen Kontexten. Ethische und moralische Fragen werden durch die Anwendung dieses Systems richtig gelöst. Sie lässt Behandlungen und Einordnungen von Menschen in gesellschaftliche Kontexte entsprechend ihres Charakters (innere Reife, Intelligenzen, Gutheit des inneren Wesens ecetera) richtig werden. Nach circa vier Jahren der Auseinandersetzung, der theoretischen Erschließung sowie des praktischen Studiums der Thematik im Zusammenhang mit der Astralreise entstanden die unten gegebenen Grafiken des kosmischen Systems und der Artikel.



Darstellung des kosmischen Systems






Die Grafik zeigt in Abstraktionen die Erde, das Universum bis hin zu Dimensionen innerhalb des Erdkerns und außerhalb des Universums. Die Inhalte des Systems werden in Kategorien unterteilt, die widerum kontextübergreifend den Disziplinen Astronomie, Astrophysik, Astrologie, Religion, Philosophie und Esoterik zugeordnet werden.



Struktur & Inhalte der Grafik



Atmosphäre


Innerhalb der Atmosphäre, die in der Philosophie und der Religion auch in den Begriffen der irdischen Welt oder der empirischen Realität wiederzufinden ist, leben, ausgehend vom aristotelischen Kategorienschema der Nikomachischen, Ethik Pflanzen, Tiere und Menschen. Im in der Grafik gegebenen System werden darüber hinausgehend Menschen noch einmal getrennt von Ariern, jüdischen Individuen, chinesischen Ariern und der arischen Rasse. Die astrologischen Elemente Erde und Wasser füllen diesen Raum vor allem aus.




Universum


Außerhalb der Atmosphäre befindet sich das gleiche System, das im Einzelnen und Kleinen zu finden ist, in einer größeren Dimension. In der Politeia von Platon werden seine Inhalte beschrieben in der Ideenwelt und, interpretativ betrachtet, auch in der Metaphorik der Seelenlehre des zehnten Buches. In der Astrologie ist es im Begriff des Hauses des Nikolauses wiederzufinden. In der christlichen Religion verwendete man für ihn das Symbol des Diamantens. Vor allem die astrologischen Elemente Luft und Feuer bestimmen die kosmischen Seinsformen, die sich in Ihnen befinden und gleichzeitig auf der Erde leben. Zu ihnen gehören zum Beispiel die Figur Schasa, sexuelle Freiheit, Sonne, Gott, Mann, Magier und der steigende Morgenstern. Am Ende des Universums befindet sich an der Grenze zu den außerkosmischen Bereichen der Morgenstern. Er steht in einer bedeutsamen Konstellation zur Venus. In der christlichen Religion wird dieser charakterisiert durch die Figur des Erzengels und Ariers Luzifer.




Paradies


Außerhalb des Kosmoses in Konstellation zum Morgenstern befindet sich eine andere Galaxie. In den Lehren des Christentums und auch anderer Weltreligionen wird diese thematisiert unter dem Begriff des Paradieses. Das Symbol des Davidsterns, an dessen einer Seite ein Streifen eines (grünen) Schimmers hervorleuchtet, wurde gelegentlich als darstellerisches Mittel für diese kosmische Seinsform verwendet. Im Paradies sind einerseits das Alien und auch der Spoksprout beziehungsweise die Schlampe vorzufinden. Darüber hinausgehend befindet sich dort das Monster (Perfektion), dessen Eigenschaften des inneren Wesens in positiver Hinsicht gegenteilig sind zu jenen des Monsters des nach unten gerichteten Dreiecks (Zerstörung der Perfektion)(1).




Erdschichten


Unterhalb der Erdoberfläche befinden sich die verschiedenen Schichten der Erde, die in der christlichen Religion im Begriff der Hölle wiederzufinden sind. Beschrieben als ein Ort der Dunkelheit, in dem Empathie abwesend ist, ist er die Herkunft verschiedener Seinsformen wie beispielsweise das Böse, Teufel, ES und die Heuschreckse. Sie sind vor allem verbunden mit dem astrologischen Element Erde.




Erdkern


Der Erdkern wird in der Politeia von Platon beschrieben als ein Ort unter der Hölle, in dem jene Menschen nach ihrem Tod gelangen, die unverzeihlich böse Handlungen innerhalb ihres Lebens vollzogen haben. In ihm befindet sich als Seinsform der Herrscher des Tartaroses, der ein Stier ist, der kommuniziert. Prioritär sind im Tartaros die astrologischen Elemente Erde und Feuer zu finden.




Dimension der falschen Regie


Die Regie entstand ursprünglich in der Gebärdensprache des Schauspiels, bei der jedes Körperteil und jede Bewegungsform zeitlich und örtlich unabhängigen esoterischen Bedeutungen unterlagen. Aus ihr resultierte später die Bildregie, in der durch eine esoterische Sprache der Gehirnhälften und der Bewusstseinswelten (2) über das innere Wesen und den Kosmos gesprochen wurde. Die aus ihr resultierende Filmregie erhielt darüber hinausgehend weitere esoterische Sprachen. Innerhalb des Erdkerns befinden sich weitere Dimensionen, von denen eine die Dimension der falschen Regie ist. Werden in den vielen Sprachen der Regie die Regeln nicht eingehalten, dann ist die Konsequenz bei den Zuschauern die Verfälschung des Welt- und Menschenbildes, ein falsches Verständnis der Bewusstseins- und Gehirnhälften sowie der Eigenschaften des Davidsterns. Die finale Konsequenz der Anwendung der falschen Regie sind falsche Vorurteile und Fehlbehandlungen von Menschen.




Beispiel 1


Aufgrund einer falsch durchgeführten Regie, mit der mehrere Menschen konfrontiert wurden, wird der Tartaros als Arier verstanden und behandelt.




Beispiel 2


Aufgrund einer falsch durchgeführten Regie, mit der mehrere Menschen konfrontiert wurden, wird Gott als Hölle behandelt.




Beispiel 3


Aufgrund einer falsch durchgeführten Regie, mit der mehrere Menschen konfrontiert wurden, erfährt der Träger der Dimension von das von da oben die Behandlung und das Leben eines Menschens mit innerem Reifeprozess und vollzogenem Studium.




Dimension des Internets


Das Internet ist eine Dimension im Stern eines menschlichen Trägers zu finden. Es wirkt zerstörerisch auf bestimmte Punkte im Davidstern. Ist der Stern erfüllt davon, dann resultiert aus ihm die schlechte Einstellung. Die Dimension wird beherrscht vom astrologischen Element Luft.




Dimension der schwarzen Materie


Die Dimension ist die zerstörerische Gegeninstanz des Aliens und des Paradieses. Darüber hinausgehend wirkt sie zerstörerisch auf die Sonne im menschlichen Träger (3).  Sie finden mehr Informationen in ihrer Charakterisierung.




Dimension von das von da oben


Die Dimension ist eine Abwesenheit und Zerstörung jeglicher positiver Werte. Auch ist sie eine Zerstörung des nach oben gerichteten Dreiecks im Davidstern und der Sonne im menschlichen Träger. Darüber hinausgehend entspricht sie einer Stoffwechselkrankheit beziehungsweise psychosomatischen Krankheit. Die Dimension ist bestimmt durch die astrologischen Elemente Luft und Erde.




Dimensionen der Zerstörung der arischen Rasse & Zerstörung des Schauspielers & Zerstörung der Perfektion/ Monsters


Die Inhalte der Dimension können abgeleitet werden aus ihren Bezeichnungen. Die Charakterisierungen ihrer Inhalte finden Sie unter dem Titel Charakterisierungen der Seinsformen. Sie entsprechen zerstörerischen Gegeninstanzen zu den in den Titeln enthaltenen Bezeichnungen innerhalb des nach oben gerichteten Dreiecks. Ihre prioritären astrologischen Elemente sind Luft und schwarze Materie.





Elemente & Tierkreiszeichen



Im folgenden Kapitel werden den astrologischen Elementen die entsprechenden Eigenschaften und/ beziehungsweise Potenziale und Tierkreiszeichen zugeordnet. Die menschlichen Träger der Tierkreiszeichen können erst als Träger der Tierkreiszeichen bezeichnet werden, wenn sie im inneren Reifeprozess mindestens bis zum Stern gelangt sind, da erst dann die positiven Potenziale und Werte der entsprechenden Tierkreiszeichen in ihnen zum Vorschein kommen.



Luft



Tierkreiszeichen


Waage & Zwilling & Wassermann


Eigenschaften bzw. Potenziale


Imagination, kognitive Fähigkeiten (z. B. logisches und konzeptionelles beziehungsweise wissenschaftstheoretisches Denken), Kreativität



Feuer



Tierkreiszeichen


Widder & Löwe & Schütze




Eigenschaften bzw. Potenziale


Streben (z.B. Wille, Ehrgeiz), Veränderung, Kraft



Wasser



Tierkreiszeichen


Krebs & Skorpion & Fisch




Eigenschaften bzw. Potenziale


Bewegung, Sexualität



Erde



Tierkreiszeichen


Jungfrau & Steinbock & Stier


Eigenschaften


bzw. Potenziale: Materialität, Bodenständigkeit





Charakterisierungen der Seinsformen



Die explizierten kosmischen und außerkosmischen Seinsformen werden durch die Potenziale der Eigenschaften und Fähigkeiten ihres inneren Wesens erklärt. Ähnlichkeitsbeziehungen können zwischen den Seinsformen des nach oben gerichteten Dreiecks und des nach unten gerichteten Dreiecks im Erscheinungsbild und Verhalten bestehen. Der Unterschied zwischen der jeweiligen Seinsformen liegt in der Anwesenheit der Sonne im Stern in deren inneren Wesen und in der Intentionalität deren Handelns. Von den Seinsformen des nach oben gerichteten Dreiecks beziehungsweise von oben-Wesen gibt es von Geburt an lediglich einen (in seltensten Fällen auch zwei) global. Es besteht die Möglichkeit, dass Ausnahmen an Menschen den inneren Reifeprozess im Verlauf ihres Lebens vollziehen, bis sie dieselben Eigenschaften ihres inneren Wesens aufweisen, die diese kosmischen Seinsformen haben. Vollziehen diese Menschen jedoch böse Handlungen, dann fallen sie sofort wieder im inneren Reifeprozess zurück. Daher sind diese Ausnahmen an Menschen nicht als die Seinsformen selbst sondern als Menschen, die einen weiten inneren Reifeprozess bis zu diesen kosmischen Seinsformen vollzogen haben zu verstehen. In diesen Fällen müssen sie gleich behandelt werden wie diese Seinsformen. Sie dürfen jedoch nicht als Vertreter dieser Seinsformen auf Erden verstanden werden, das sie sofort wieder im inneren Reifeprozess zurückfallen können.




Monster/ Perfektion


Diese Seinsform entspricht der Gegeninstanz zum Monster/ Zerstörung der der Perfektion. Der Unterschied zwischen ihm und seiner Gegeninstanz besteht in der Anwesenheit des Lichts der Sonne im menschlichen Träger sowie der positiven Werte des Sterns. Die Sonne und in diesem Zusammenhang die Eigenschaften der emotionalen Empathie sowie der Reifeprozess sind in dieser Seinsform im Vergleich zu allen weiteren Seinsformen am meisten ausgeprägt.




Spoksprout/ Außerirdischer/ Schlampe


Der Spoksprout ist eine Seinsform außerhalb des Universums. Alle Tierkreiszeichen und Eigenschaften, die von der Atmosphäre an aufwärts (siehe Grafik) hervorgehoben werden, einschließend (z.B. Schütze, Zwilling, Waage), trägt diese Seinsform in ihrem inneren Wesen prioritär das Tierkreiszeichen Waage. Das Vakuum der Galaxie des Paradieses ist in ihm enthalten. Im Erscheinungsbild und Verhalten kann er Ähnlichkeiten zu jenen des Tartaroses aufweisen. Die Merkmale der Unterscheidung zwischen diesen Seinsformen bestehen in der Intentionalität des Handelns und der Anwesenheit der Sonne (z.B. Licht, Emotion) im Stern (z.B. Empathie) im inneren Wesen. Prioritär befinden sich in ihm die astrologischen Elemente Luft und weiße Materie. Weiße Materie entspricht der Gegeninstanz zur schwarzen Materie. Ihre hauptsächliche Fähigkeit besteht in der kurzzeitigen Einnahme der richtigen (positiven) inneren Einstellung zum Handeln durch imaginative Prozesse für die jeweiligen entsprechenden situativen Gegebenheiten. Die Anpassung des Handelns an die situativen Gegebenheiten unterliegt einer guten Intentionalität. Die weiße Materie ist in ihrer Form und Gestalt im Zusammenhang mit Imagination schnell wandelbar. Der Spoksprout/ Außerirdischer/ Schlampe trägt die Eigenschaften des nach oben gerichteten Dreiecks im Davidstern in sich.




Alien/ Schlampe


Das Alien ist eine Seinsform außerhalb des Universums, die prioritär durch das Tierkreiszeichen Waage und Zwilling bestimmt ist. Es schließt alle Potenziale und Eigenschaften sowie Fähigkeiten, die von der Atmosphäre an aufwärts bezeichnet wurden (siehe Grafik) in seinem inneren Wesen ein. In der christlichen Religion ist dieser Begriff identisch mit den Beschreibungen des Lamm Gottes oder des Paradieses, dem Ort der Einheit und Harmonie, der sich über dem Diamanten befindet. Es ist bestimmt durch das astrologische Element Luft. Keinen Anteil der Elemente in sich tragend, die die Atmosphäre prioritär bestimmen (Wasser, Erde) kann es dennoch in der Funktion eines Mittlers der Botschaften des Paradieses in einem menschlichen Körper auf der Erde leben unter der Bedingung, dass es verbunden ist mit dem Morgenstern in seinem inneren Wesen. In seinem Erscheinungsbild und Verhalten kann es Ähnlichkeiten mit jenem der Seinsform Tartaros aufweisen. Die Merkmale der Unterscheidung zwischen ihnen liegen in der Intentionalität des Handelns und der Anwesenheit der Sonne (z.B. Licht, Emotionalität) im Davidstern (z.B. Empathie).




(steigender) Morgenstern


Der (steigende) Morgenstern ist eine Seinsform an den Grenzen des Universums. Als einer der Erzengel und Arier ist er in seinem inneren Wesen ein Künstler, der als Mittler kosmischer Botschaften sein Leben unter den Menschen führt. Er wird oftmals vermittelt durch das Symbol des Davidsterns im Zwilling (siehe Grafik), der sein menschlicher Träger ist. Prioritär bestimmt durch das Element Luft, besitzt er die Eigenschaften und Potenziale, die diesen Elementen zugeordnet werden. Er trägt das nach oben gerichtete Dreieck des Davidsterns in sich. In seinem Erscheinungsbild und Verhalten kann er Ähnlichkeiten zur Seinsform Teufel in der Hölle aufweisen und er wird daher häufig mit ihm verwechselt. In der christlichen Religion werden sie häufig in Geschichten und Metaphern fälschlicherweise zusammengeführt, obwohl in deren inneren Wesen keine Similaritäten bestehen. Die Eigenschaften seines Plutos charakterisieren ihn (4).




Magier


Der Magier ist ein kosmische Seinsform innerhalb des Universums. Er ist ein Zwilling und ein Schütze im inneren Wesen eines menschlichen Trägers, der bestimmt ist durch die Elemente Feuer und Luft. Sein Charakteristikum sind imaginative Fähigkeiten beziehungsweise die Fähigkeiten seines Neptuns (5).




Mann


Der Mann ist eine kosmische Seinsform innerhalb des Universums. Er ist ein Zwilling und ein Schütze im inneren Wesen eines menschlichen Trägers, der bestimmt ist durch die Elemente Feuer und Luft. Sein Charakteristikum sind die Bewusstwerdung des kosmischen Systems und das Vollziehen einer Astralreise beziehungsweise des visuellen Sprechens mit dem Kosmos im Leben. In diesem Zusammenhang sind bestimmte Eigenschaften seines Jupiters für ihn von prioritärer Bedeutung (6).




Gott


Gott ist eine kosmische Seinsform innerhalb des Universums. Er ist ein Zwilling und ein Schütze im inneren Wesen eines menschlichen Trägers, der bestimmt ist durch die Elemente Luft und Feuer. Seine Charakteristiken sind die Potenziale und Intelligenzen seines Davidsterns beziehungsweise die Potenziale und Intelligenzen, die charakteristisch sind für Arier und/ oder arische Rasse und/ oder jüdische Individuen und/ oder chinesische Arier. Er trägt das Alien in seinem inneren Wesen.




Sonne


Die Sonne ist eine kosmische Seinsform innerhalb des Universums (7). Ihr menschlicher Träger ist ein Schütze, der bestimmt ist durch die Elemente Feuer und Luft. Seine Charakteristiken sind beispielsweise Emotionalität, Größe und Kraft.




sexuelle Freiheit


Die sexuelle Freiheit ist eine kosmische Seinsform innerhalb des Universums. Sie ist ein Zwilling und ein Schütze, der bestimmt ist durch die Elemente Feuer und Luft. Ihre Charakteristiken sind der unendliche Aufstieg, der das Symbol der Bewusstseinswelt seines Marses bildet, und bestimmte weitere Eigenschaften ihres Marses (8).




Seinsform Schasa


Die Seinsform Schasa ist eine kosmische Seinsform innerhalb des Universums. Sie ist ein Zwilling und ein Schütze, der bestimmt ist durch die Elemente Feuer und Luft. Ihre Charakteristiken sind bestimmte Eigenschaften ihres Saturns (9) wie beispielsweise Urvertrauen und Gebundenheit an die Heimat.




Arier & arische Rasse & jüdische Individuen & chinesische Arier


In der anbei gegebenen Grafik finden Sie eine Differenzierung der in der Überschrift gegebenen Begriffe sowie Erklärungen zum jeweiligen inneren Wesen dieser Individuen.



Universum auf die Größe des Davidsterns gezoomt







Herkunft des inneren Wesens von Zwillingen/ Ariern und/ oder der arischen Rasse und/ oder jüdischer Individuen








¹ Erzarier


Der Erzarier ist ein Zwilling (und ein Schütze), dessen inneres Wesen von außerhalb des Universums und von außerhalb des Paradieses kommt und der den inneren Reifeprozess von Geburt an vollzogen hat. Der Zwilling beziehungsweise der Träger des Davidsterns befindet sich im Haus der Waage und der Schütze befindet sich im Haus des Widders. Eine besondere Bedeutung haben die Planeten Sonne und Neptun in ihm. Der Regent seines inneren Geburtsthemas ist der Jupiter beziehungsweise das große Glück. Er ist ein Träger des nach oben gerichteten und auch des nach unten gerichteten Dreiecks. Aufgrund des Umstandes, dass das erste Dreieck eingeschlossen ist, hat das zweite Dreieck in ihm eine positive Bedeutung.




Arier und/ oder chinesischer Arier


Der Arier und/ oder der chinesische Arier ist ein Zwilling und ein Schütze, dessen inneres Wesen von außerhalb des Universums aus dem Paradies kommt. Er wird erst dann arisch, wenn er den inneren Reifeprozess bis zu seinem Davidstern vollzogen hat. Dieses Ereignis tritt lediglich unter der Bedingung ein, dass er bis zu diesem Ereignis seines Lebens keine bösen Handlungen vollzogen hat und genügend Leistungen vollzogen hat um den inneren Reifeprozess bis zu seinem Davidstern vollzogen haben zu können. Er ist ein Träger des nach oben gerichteten Dreiecks und auch des nach unten gerichteten Dreiecks.




jüdische Individuen


Das jüdische Individuum ist ein Zwilling, dessen inneres Wesen von außerhalb des Universums aus dem Paradies kommt. Daher ist er nicht als Mensch sondern vielmehr als ein von oben-Wesen zu bezeichnen (10). Er trägt die Eigenschaften des Davidsterns in sich. Darüber hinausgehend ist er ein Träger des nach oben und des nach unten gerichteten Dreiecks.




(zerstörter) Zwillingsstern


Der zerstörte Zwillingsstern befindet sich in einem Menschen, der in seinem inneren Reifeprozess maximal bis zu seiner inneren Sonne gelangt ist. Ursprünglich den Davidstern in sich getragen habend, ist ihm im Verlauf der Ereignisse seines Lebens dieser zerstört worden. Jedoch ist dieser durch das Vollziehen von Leistungen und die Gabe wieder erwerbbar.




Mensch mit inneren Reifeprozess


Der Mensch mit innerem Reifeprozess ist bestimmt durch alle Tierkreiszeichen. Er trägt potenziell die Tierkreiszeichen Fisch und Stier in sich, die ohne den Vollzug des inneren Reifeprozesses in ihm enthalten sind. In diesem Zusammenhang besteht er mindestens zu fünfundzwanzig Prozent aus den astrologischen Elementen Erde und Wasser. Er ist der Träger des nach unten gerichteten Dreiecks.




Mensch ohne inneren Reifeprozess


Der Mensch ohne den inneren Reifeprozess ist im Gegensatz zu den Ariern (Charakteristikum Bewusstsein im Jupiter (11))  bestimmt durch das Urvertrauen in seinem Saturn (12).  Ist er nicht über seinen Saturn hinaus im inneren Reifeprozess gelangt, dann ist er im Regelfall prioritär bestimmt durch die Tierkreiszeichen Fisch und Stier. Er ist in diesem Zusammenhang ein potenzieller Faschist (13).  




Faschist


Der Faschist wird bestimmt durch die Eigenschaften der Tierkreiszeichen Fisch und Stier, die den inneren Reifeprozess nicht vollzogen haben. In diesem Zusammenhang ist er bestimmt durch die Elemente Wasser und Erde. Er weist in seinem Erscheinungsbild Ähnlichkeiten mit der arischen Rasse auf. Daher kann es zu Verwechslungen dieser beiden Seinsformen kommen. Die Merkmale der Unterscheidung zwischen den beiden Seinsformen sind die Intentionalität des Handelns und die Anwesenheit der Sonne im Stern. Er ist in den Menschen zu finden, die im inneren Reifeprozess lediglich bis zum Saturn beziehungsweise der ersten Bewusstseinsebene gelangt sind. Er ist in der Hölle vorzufinden, die sich innerhalb der Erdschichten befindet. Weiterhin ist er der Träger des nach unten gerichteten Dreiecks.



Charakteristiken eines Faschisten


  • kein Vollzug des inneren Reifeprozesses
  • Ablehnung und/ oder Ausgrenzung und/ oder Benachteiligung aller Menschen, die im inneren Reifeprozess weit vorangeschritten sind, induktiv und/ oder logisch selbständig denkender Individuen sowie der arischen Rasse
  • Zerstörung und Einschüchterung des Sterns und der Sonne im menschlichen Träger durch beispielsweise Überwachung und/ oder Zerstörung der Privatsphäre und/ oder Emotionalität sowie jegliche Form der Ausgrenzung natürlichen Verhaltens
  • Dogmatiker und deduktives Weltbild
  • keine Fähigkeit des induktiven und eigenständigen logischen Denkens
  • Abwesenheit von (sensorischer) Empathie
  • ausgeprägtes Selbstbewusstsein
  • Imitation des Verhaltens von Ariern und der arischen Rasse
  • keine Fähigkeit Begriffe zu definieren




Sprache der Faschisten



Die Sprache, die von Faschisten im Regelfall verwendet wird, besteht vor allem aus den Begriffen oben, unten, links, rechts und stehen für. Darüber hinausgehend bleiben die Satzobjekte unbestimmt bis hin zu gar nicht definiert.




Beispiel


„Das steht nicht für diese Zeit. Dann machen wir es nicht.“


Gegeben ist eine Rechtfertigung jeglicher Handlung durch ein Scheinargument, bei dem die Satzobjekte nicht ausformuliert beziehungsweise definiert sind. Weiterhin wird von einer theoretischen Annahme ohne empirischen Wahrheitswert ein Fehlschluss gemacht auf eine praktische Handlungskonsequenz.




Böses


Das Böse entspricht einer Abwesenheit des moralischen Bewusstseins beziehungsweise der Einhaltung der zeitlich und örtlich unabhängigen Moralgesetze durch die Abwesenheit des Sterns im menschlichen Träger. Diese Abwesenheit ist in dem philosophischen Begriff von unten wiederzufinden. Es hat im Erscheinungsbild Ähnlichkeitsbeziehungen zu einer Stoffwechselkrankheit beziehungsweise psychosomatischen Krankheit, die Arier gelegentlich erhalten, wenn sie im inneren Reifeprozess zu weit vorangeschritten sind. (!) Das Böse wird in verschiedenen Religionen örtlich platziert in den Schichten der Erde.




typische Sprechweisen (Beispiel)


„Ich weiß, dass es nicht stimmt/ dass es falsch ist, aber es ist/ ich finde es (doch) nicht schlimm. Na und?“




Ursache für Entstehung des Bösen auf der Erde oder im Menschen (Beispiel)

  • Vollziehen böser Handlungen mit Konsequenz der Zerstörung des Sterns im menschlichen Träger





ES (& ISFF) (14)


ES ist das Licht des Faschismuses, dessen Ursprung auch in einer anderen Dimension liegt, die sich innerhalb des Erdkerns befindet. Es ist die Zerstörung der Sonne und des Sterns im menschlichen Träger. ES ist daher einer der Formen des Faschismuses (15).  Vor allem ist es die Zerstörung des Aliens. Das Symbol, das mehrfach in der Geschichte verwendet wurde um ES zu vermitteln ist ein weißer Lichtkreis, der sich auf ein Subjekt richtet oder eine Taschenlampe, deren Licht sich auf den hinteren Brustkorb eines Subjektes richtet. Dieses Licht ist ursächlich zurückzuführen auf die ISFF (imaginative Sekte faschistischer Frauen), die einer anderen Galaxie entspringen (16).




typische Sprechweisen (Beispiel)


unehrliche Äußerung: „Es ist doch nicht schlimm. Du kannst uns vertrauen. Wir kommen zu dir. Hab keine Angst.“




Ursachen für Entstehung von ES auf der Erde (Beispiel)

  • Auslichtung der Sonne und des Sterns in einem menschlichen Träger





Teufel


Der Teufel ist eine Seinsform, die innerhalb der Erdschichten platziert ist. Er trägt die Tierkreiszeichen Fisch und Stier und in diesem Zusammenhang die Elemente Wasser und Erde in sich. In seinem Erscheinungsbild kann er Ähnlichkeiten mit dem Erzengel und Arier Luzifer aufweisen. Er ist die Zerstörung des Urvertrauens durch imaginative Inputs im menschlichen Träger.




typische Sprechweisen (Beispiele)


„Du darfst ihm/ ihr keine Bestätigung schicken.“
„Ich komme zu dir, aber später. Warte noch etwas.“




Ursachen für Entstehung des Teufels auf der Erde


Aus ethischen und moralischen Gründen bleibt diese Ursache nicht erklärt.




(Herrscher des) Tartaros(es)


Der Herrscher des Tartaroses oder die Bewohner dessen sind Seinsformen, die im Erdkern zu finden sind. Sie sind vor allem bestimmt durch die Elemente Erde und Feuer. Sie sind bestimmt durch das astrologische Tierkreiszeichen Stier. Sie können im Erscheinungsbild und Verhalten Ähnlichkeiten miteinander aufweisen mit dem Alien, der arischen Rasse und dem Spoksprout. Das Charakteristikum der Bewohner des Tartaroses ist die menschliche Kommunikation beziehungsweise eine Dysfunktion im menschlichen Gehirn, die in kognitiver Dummheit und der Unfähigkeit den inneren Reifeprozess jemals wieder zu vollziehen resultiert. Er ist die zerstörende Instanz des studierten Menschen, Arier, arischen Rasse, Aliens, Spoksprouts und des Monsters/ Perfektion, wobei er gleichzeitig die Verhaltensmuster des studierten Menschens, der Arier oder der arischen Rasse imitiert und/ beziehungsweise den Denker in seinem Verhalten imitiert, damit ihm von anderen Menschen Glauben geschenkt wird und er wie sie behandelt wird. Das Merkmal der Unterscheidung zwischen ihm und den Individuen, die er in ihrem Handeln imitiert, liegt in der Intentionalität seines Handelns, der Anwesenheit der Sonne im Stern und der Unfähigkeit die Aura der Andersartigkeit zu imitieren.




typische Sprechweisen (Beispiel)


(Der Tartaros spricht über das Alien und imitiert dabei das Verhalten eines studierten Menschens oder eines Denkers.): „Der/ die ist das ALLERLETZTE. ICH stelle mich von oben dar/ imitiere das Verhalten der Arier und/ oder arischen Rasse und/ oder jüdischen Individuen und/ oder chinesischen Arier).“




Ursachen für Entstehung des Tartaroses auf der Erde (Beispiele)

  • menschliche Kommunikation
  • Träger eines Tierkreiszeichens Stieres, der den inneren Reifeprozess nicht vollzogen hat, behandelt einen Zwilling mit der Behandlung, mit der Zwillinge (Leitbegriffe innerer Reifeprozess, Vergeistigung ecetera) im Regelfall einen Stier, der im inneren Reifeprozess in den Tartaros gefallen ist, behandeln
  • ein Mensch spielt einem Arier vor, dass er den Tartaros oder das Böse in seinem inneren Wesen trägt



Die Handlung entspricht einer Imitation des Verhaltens von von oben-Wesen und einer Entwürdigung dieser durch nachahmendes Handeln.




Internet


Das Internet entstammt einer Dimension, die im Zusammenhang steht mit der schwarzen Materie. Es ist bestimmt durch das Tierkreiszeichen Fisch. Seine Gegeninstanzen sind das nach oben gerichtete Dreieck vom Davidstern im Zwilling des Aliens, Spoksprouts oder des Monsters/ Perfektion. Bestimmte Eigenschaften des Elementes Luft charakterisieren es prioritär. Zu ihnen gehören zum Beispiel imaginative Fähigkeiten und schnelle Wandelbarkeit in Form und Gestalt.




typische Sprechweisen (Beispiele)


„Du musst dich von oben darstellen.“
„Du bist kein Fisch, aber du hast schon was vom Fisch.“




Ursachen für Entstehung des Internets auf der Erde (Beispiel)

  • Imagination
  • esoterische Prozesse





schwarze Materie


Die schwarze Materie ist die Gegeninstanz zur weißen Materie. Sie kann im Zusammenhang stehen mit dem Internet. Imaginative Intelligenzen und Wandelbarkeit ihrer Form und Gestalt in hoher Geschwindigkeit charakterisieren sie. Im Gegensatz zur weißen Materie ist ihre Wandelbarkeit in Form und Gestalt und ihre Anpassungsfähigkeit einer schlechten Intentionalität unterlegen. Sie ist die zerstörerische Instanz der Sonne im menschlichen Träger und auch des Aliens.




typische Sprechweisen (Beispiel)


„Ich bin schon überall in dir. Mich wirst du nicht mehr los.“




Ursache für Entstehung der schwarzen Materie auf der Erde (Beispiele)

  • Verwendung des Internets
  • ein Alien steigt sehr weit im inneren Reifeprozess & es erfährt die Zerstörung vom schwarzen Loch aus


das von da oben


Das von da oben ist eine Seinsform, die zerstörerisch wirkt auf alle Bewusstseinsebenen bis auf jene des Neptuns (17) . Sie ist prioritär bestimmt durch die Tierkreiszeichen Widder und Stier und durch die Elemente Luft und schwarze Materie. Sie geht einher mit hoher imaginativer Intelligenz.




typische Sprechweisen (Beispiel)


Sprecher 1: „Die hat das.“
 
Sprecher 2: „Was?“
 
Sprecher 1: „Na das.“
 
Sprecher 2: „Was das?“
 
Sprecher 1: „das von da oben, wovon keiner weiß, was es ist“
 
Sprecher 2: „Was ist es?“
 
Sprecher 1: „Das wissen wir nicht.“
 
Sprecher 2: (schweigt und blickt vorwärts in einem imaginativen Bild)




Ursachen für Entstehung von das von da oben auf der Erde (Beispiel)


Ein Mensch behandelt einen Zwilling, der den Davidstern in sich trägt, durch seine Gebärdensprache (Mimik, Gestik) entsprechend der Gebärdensprache der Dimension von das von da oben. Die Konsequenz ist, dass im Davidstern des Zwillings die entsprechende psychosomatische Krankheit ausgelöst wird. Reift dieser Zwilling danach im inneren Reifeprozess bis zu seinem Neptun beziehungsweise seinen imaginativen Fähigkeiten, dann bricht die entsprechende Dimension auf verschiedenen Weiten regional bis hin zu global oder in weiteren Entfernungen aus. Die Weite der Entfernung, in der die Dimension von das von da oben ausbricht, ist abhängig von dem Ausmaß der imaginativen Fähigkeiten des Zwillings.




Zerstörung der arischen Rasse


Die Zerstörung der arischen Rasse ist die Gegeninstanz der arischen Rasse. Sie ist bestimmt durch die Tierkreiszeichen Widder und Stier und durch die Elemente Luft und schwarze Materie.




typische Sprechweisen (Beispiel) & imaginatives Bild


imaginatives Bild – Teil A: Um einen Experimentiertisch herum, auf dem ein Zwilling und ein Schütze der arischen Rasse liegt, befinden sich mehrere Zerstörer der arischen Rasse versammelt, die die Arme und Beine des Zwillings und Schützens festhalten, sodass er sich nicht mehr bewegen kann. Sie experimentieren vor allem am Davidstern und am weiteren inneren Wesen des Zwillings und Schützens.


Zerstörer der arischen Rasse: „Wir spielen und experimentieren so lange an dir herum und wir stecken so viel in dich hinein, bis du zu dem wirst, wie wir dich haben wollen.“


imaginatives Bild – Teil B: Das Experiment wird fortgeführt, bis der Zwilling und Schütze komplett depersonifiziert, einer Gehirnwäsche unterzogen, seines Davidsterns manipuliert auf fast allen Bewusstseinsebenen zerstört ist.




Ursachen für Entstehung der Zerstörung der arischen Rasse auf der Erde


Aus ethischen Gründen bleibt dieser Stichpunkt nicht erklärt.




Zerstörung des Schauspielers


Aus ihrer Bezeichnung abzuleiten ist diese Dimension die zerstörende Gegeninstanz zum Schauspieler beziehungsweise der Schlampe/ dem Alien oder dem Spoksprout im Paradies sowie dem steigenden Morgenstern. Sie ist bestimmt durch die Elemente Luft und schwarze Materie.




typische Sprechweisen (Beispiel)


„Du musst wieder spielen. Sonst gehe ich nicht weg.“




Ursache für Entstehung der Dimension der Zerstörung des Schauspielers auf der Erde (Beispiel)


Der einzige menschliche Träger des Paradieses und des steigenden Morgensterns auf Erden, der diese Seinsform von Geburt an in sich trägt, macht kein Schauspiel beziehungsweise gibt seine Emotionen nicht theatral an andere Menschen weiter. Reift er im inneren Reifeprozess bis zu seinen imaginativen Fähigkeiten beziehungsweise seinem Neptun (18), dann bricht die psychosomatische Krankheit abhängig vom Ausmaß seiner imaginativen Fähigkeiten regional bis hin zu global oder in weiteren Entfernungen aus.




Monster/ Zerstörung der Perfektion bzw. ISFF


Die Monster/ Zerstörung der Perfektion sind die Gegeninstanz zum Monster/ Perfektion. Die imaginativen Fähigkeiten sind von gleicher Qualität. Das Merkmal der Unterscheidung ist einerseits die Intentionalität ihres Handelns und hinzukommend die Anwesenheit der Sonne im Stern. Sie kommen aus einer anderen Galaxie und sie sind bestimmt durch das Tierkreiszeichen Stier und die Elemente Luft und schwarze Materie. Im inneren Reifeprozess, den sie niemals vollziehen können, da sie bei ihm den Stern auslassen, sind sie dennoch auf der Ebene des Neptuns angekommen. Da sie aufgrund des fehlenden nach unten gerichteten Dreiecks und nach oben gerichteten Dreiecks weder empathische Fähigkeiten noch moralisches Bewusstsein haben, richten sie in jedem Kontext Zerstörung der positiven Werte, des Guten und Richtigen an. Sie werden auch bezeichnet als ISFF (internationale Sekte faschistischer Frauen).




typische Sprechweisen (Beispiele)


ISFF (Äußerung ohne Beteiligung des Sterns und der Sonne/ unehrliche Äußerung):
 
„Es ist nicht schlimm. Du kannst uns vertrauen.“
„Ich komme zu dir. Habe keine Angst.“




Ursachen für Entstehung der Monster/ Zerstörung der Perfektion auf Erden (Beispiel)


Alle zuvor benannten Ursachen für die Entstehung der Seinsformen und Dimensionen des nach unten gerichteten Dreiecks ab dem Faschisten müssen addiert werden und von einem Individuum umgesetzt worden sein beziehungsweise alle Fehler des menschlichen Handelns müssen von einem Individuum gemacht worden sein, damit des zum Monster/ Zerstörer der Perfektion/ ISFF der anderen Galaxie wird.





Kosmos & Kunst



Im folgenden Menüpunkt werden Ihnen kosmische Inhalte künstlerisch dargestellt. Eine Darstellung von Inhalten des Diamanten finden Sie in Schrift, Bild und Schauspiel. Das Schauspiel unterliegt einem Verständnis der vermittelten kosmischen Inhalte (Darstellung). Die Texte entstanden durch die imaginative Wahrnehmung der Inhalte des Kosmoses, auf deren Basis ich mir diesen Artikel erschloss. Ich erfuhr sie in einem mystischen Erkenntnisprozess, der mich in meiner visuellen Wahrnehmung an den Inhalten des Kosmoses teilhaben ließ. Viel Vergnügen wünscht Ihnen Elios Schastél (vermittelnde Darstellerin).




 

eine kurze Geschichte der Entstehung eines Diamanten



 
Als hellster Stern macht sich der Morgenstern jeden Tag auf den Weg vom einen bis zum anderen Ende des Himmelsgewölbes. Hinter ihm schimmert das Paradies aus der Ferne hervor. Von allen Sternen hat er die meisten Herausforderungen auf seinem Weg zu bewältigen, weil er den weitesten Weg durch den Himmel zu steigen hat. Sein stetiges Steigen unterliegt dem Ziel eines Tages zum Diamanten zu werden, in dem alle Inhalte des Kosmoses vereint sind. Die menschliche Repräsentation des Diamanten beginnt sein Leben als ein Stern, der in sich das Paradies trägt. Durch ein stetiges Steigen vollzieht er einen inneren Reifeprozess, bis er zur Vergeistigung gelangt. Nachdem er alle Potenziale der Basis, der Taille, des Zentrums, des Sterns und des Bewusstseins ausgeschöpft hat, beginnt er seine imaginativen Fähigkeiten zu benutzen. In seinem dritten Auge entsteht ein Spion, der sich auf eine Reise durch den Kosmos begibt. Während dieser reist er aus unserem Diamanten heraus zur Gemeinschaft*, die sich außerhalb dessen befindet. Dort erfüllt er seinen Auftrag als Spion, indem er über die Gegebenheiten der Erde und seiner kosmischen Reise berichtet: Auf der Reise fliegt er zu Engeln und Lichtkindern, die ihm die Geheimnisse der kosmischen Basis verraten. Mit dem Wissen der Basis fliegt er weiter zum Blatt der Unendlichkeit, das ihm den unendlichen Aufstieg gewährt. Die Selbstverwirklichung und die Unabhängigkeit lernt er kennen, die ihm helfen die Grenzen des Diamanten allein zu finden. Als er an der kosmischen Allgemeine und der grenzenlosen Freiheit angelangt, bekommt er die Kraft um den weiteren Weg auf sich zu nehmen. Er trifft auf die kosmischen Seinsformen ewige Freundschaft und unendliche Liebe, die ihm Glück für den weiteren Weg wünschen. Krieger und der Sprecher der Worte Gottes stellen ihm Rätsel, die er zu bewältigen hat um weiterzukommen. Das Urwissen lässt ihn erfahren, wie weit der Weg zum Ende des Diamanten noch sein wird. Mit Magiern und Zukunftsveränderern unterhält er sich, die ihm die Fähigkeit der imaginativen Ultraexponentiale gewähren. Er beginnt sich das Unvorstellbare vorzustellen. Die Unendlichkeit wird für ihn ein imaginativ fassbares Objekt, sodass er Hoffnung schöpft seinem Ziel durch einen imaginativen Akt der Effektivierung des noch vor ihm liegenden Weges schneller näherzukommen. Plötzlich sprechen Gesichter über weiß orangenen Wolken mit ihm. Auch Gesichter, die sich in Kreiszylindern befinden, beginnen Unterhaltungen mit ihm zu führen. Sie sagen ihm, dass er zum freien, starken und ewigen Licht weiterfliegen soll. Als er bei einem Regenbogen ankommt, der ein Himmelstor über den Wolken bildet, merkt er, dass er die Grenzen des Kosmoses bald erreichen wird. Alle kosmischen Seinsformen, denen er zuvor begegnete, sind ein Teil seiner geworden. Am Rand des Kosmoses angelangt, übermittelt er alle Informationen, die er gesammelt hat, an die Gemeinschaft. Nachdem er seine Aufgabe bestanden hat, ist er von Stolz erfüllt. Währenddessen ist auf der Erde sein lebender Repräsentant zu einem echten Diamanten geworden.


 

kosmische Seinsformen, denen er auf seiner Reise begegnet (Beispiele)

 

steigender Morgenstern



 
 

Elisabeth Schastél (Fotograf, Darstellerin, Regie, Kostüm)


 
eine Geschichte zum Bild


 
Der steigende Morgenstern ist seit seiner Geburt ein Künstler. Sein Wesen zeichnet sich durch Andersartigkeit aus. In diesem Zusammenhang treffen die menschlichen Bedeutungssprachen auf sein Handeln und Verhalten nicht zu. Beispielsweise in der Kleidung und der Körperhaltung verwendet er höhere Abstraktionsniveaus als jene der menschlichen Bedeutungssprachen. Aus diesem Grund kann die Intentionalität seines Handelns in seinem sozialen Umfeld häufig fehlinterpretiert werden. Im Verlauf seines Lebens kann er die Fähigkeit erwerben sein emotionales Wesen nach innen zu verschließen. Er besitzt dann die Intelligenz das Gesicht seiner Emotionen im Dunkeln zu bewahren. Durch ein stetiges Steigen verlässt er eines Tages die Grenzen menschlicher Größe und menschlichen Steigens. Dann entwickelt er sich zu einer kosmischen Besonderheit. Seine im Bild sich zu einem hohen Himmel richtenden Zeigefinger sollen auf seine Aufmerksamkeit hinweisen, die sich auf ein stetiges Steigen seines Wesens in kosmische Höhen richtet. Im Verlauf seines Lebens kann er durch die vielen Herausforderungen, denen er auf dem Weg des Steigens begegnet, zu Ehre und Reichtum gelangen (Sitz des Vatikans im Hintergrund). Ehre und Reichtum treten bei ihm vor allem unter zwei Bedingungen ein: Er muss trotz der höheren Abstraktionsniveaus in seinen Bedeutungssprachen von seinem sozialen Umfeld verstanden worden sein und er hat im Verlauf seines Lebens die Entscheidung zu treffen, ob sein Wesen gut bleibt oder ob es schlecht wird. Im Zentrum der Straße stehend, besteht die Entscheidungsoption zu beiden Seiten.


 
 
Merkmale des Gestirns im Kosmos – Beispiele


 

  • Lichtträger
  • hellstes Gestirn am Morgenhimmel
  • weitester Weg beim Durchlaufen des Himmelsgewölbes
  • häufig durch Venus vertreten



 
 
Merkmale im Leben des menschlichen Repräsentanten – Beispiele


 

  • stetiges Steigen im Leben
  • künstlerisches Wesen beziehungsweise Andersartigkeit
  • im Verlauf des Lebens Möglichkeit des Erfahrens von Ruhm & Reichtum
  • Erlernen der Fähigkeit des emotionalen Verschließens nach innen
  • einmalige Entscheidungsoption zum guten oder schlechten Charakter
  • Fähigkeit des geistigen Verschließens
  • ausgeprägte Würde



 
Merkmale im Erscheinungsbild – Beispiel**


 

  • (lächelnde) männliche Maske eines Freimaurers bei Frauen
  • (lächelnde) weibliche Maske bei Männern



 

schwarzer Diamant

 
 

Elisabeth Schastél (Fotograf, Darstellerin, Regie, Kostüm)
 


eine Geschichte zum Bild


Der Diamant hat ein schauspielerisches Wesen. In diesem Zusammenhang weist er eine ausgeprägte Emotionalität, die von seinem Zentrum ausgeht, auf. Er hat eine schwere Kindheit, die erfüllt ist von seelischen Verletzungen, die ihn die Fähigkeit erlernen lassen sich emotional zu verschließen und die Maske eines Schauspielers nach außen aufzusetzen. Aufgrund seiner Verletzungen kann er ab dem mittleren bis höheren Alter dunkel untersetzte Augen haben. Sein inneres Wesen ist von Schönheit geprägt, die wiederzufinden ist in der Farbe weiß. Im Verlauf seines Lebens tätigt er ein Studium, das ihm die neben seiner weißen Seele auch die Farbe schwarz verleiht. Im Zusammenhang mit seinem Studium besteht die Möglichkeit, dass er die menschlichen Bedeutungssprachen, die seit seiner Geburt auf sein Verhalten und Handeln nicht zutreffen, zu verstehen lernt. Daher treffen diese auf seine Kleidung im Bild zu. In seinem Leben wird er durch die vielen Leistungen, die er vollbracht hat, im esoterischen Verständnis heilig gesprochen. Seine Heiligkeit ist durch das Symbol der hohen Skulptur mit Elefanten angedeutet. Bis zum Ende seines Lebens erreicht er die Reifestufe der Vergeistigung. Das Licht im Bild, das das Alien andeutet, weist auf die Anwesenheit des Paradieses in ihm hin.
 
 


Merkmale im Kosmos – Beispiele


 

  • enthält alle Inhalte eines Universums



 
 
Merkmale im Leben des menschlichen Trägers – Beispiele


 

  • schwere, von Verletzungen erfüllte Kindheit
  • schauspielerisches Wesen
  • besitzt eine gute Seele
  • tätigt ein eigenständiges Studium der Inhalte des Kosmoses
  • wird im esoterischen Verständnis heilig gesprochen
  • erlernt die Fähigkeit des emotionalen Verschließens nach innen
  • ausgeprägte imaginative Wahrnehmungen, die für Außenstehende nicht sichtbar sind
  • Fähigkeit des geistigen Verschließens
  • hört Stimmen nach den Lehren Giordano Brunos
  • komplexe Persönlichkeitsstruktur
  • ausgeprägte Würde
  • vergeistigt sich



 
 
Merkmale im Erscheinungsbild – Beispiele


 

  • innere Schönheit (bei der seelische Verletzungen im Verlauf des Lebens erkennbar sind)
  • arisches Erscheinungsbild (möglich)

 

Paradies

 
 

Elisabeth Schastél (Fotograf, Darstellerin, Regie, Kostüm)


 
eine Geschichte zum Bild


 
Das Paradies hat ein schauspielerisches Wesen, das ihm späteren Ruhm auf dem roten Teppich verspricht. Sein inneres Wesen zeichnet sich aus durch Reinheit, Zärtlichkeit und emotionale Empathie. Sein Leben ist von Schatten geprägt, deren Begründung ein Geheimnis für den Betrachter bleiben. Romantik und Idealismus zeichnen sie aus. Heiligkeit und Göttlichkeit sind mit ihm verbunden, die ihm innere Schönheit verleihen. Ein Individuum, das nicht von dieser Welt ist, erscheint dem Zuschauer beim ersten Anblick.


 
 
Merkmale im Kosmos – Beispiele


 

  • wissenschaftlich nicht bewiesene Verbindung nach außerhalb des Universums
  • Alien

 


 
 
Merkmale im Leben des menschlichen Trägers – Beispiele


 

  • emotionale Empathie und Toleranz
  • schauspielerisches Wesen
  • wird berühmt gemacht für seine Schönheit und Emotionalität
  • wird im Verlauf seines Lebens vom Faschismus behandelt und wird in diesem Zusammenhang zerstört (möglich)
  • romantisches und idealistisches Bild von Liebe und Freundschaft, das gebunden ist an die

 

    Vorstellung Gottes oder eines Vaters (z. B. eine in einem hohen Turm sich befindende Frau, um die ein Mann unten am Anfang des Turms wirbt oder eine romantische Liebesszene zwischen Gott und einer Frau im weißen Kleid, die aus der Kameraperspektive betrachtet wird)
  • ausgeprägte imaginative Fähigkeiten, die für Außenstehende nicht sichtbar sind
  • Fähigkeit des geistigen Verschließens
  • Geschlechtslosigkeit die mit Eigenschaften im Bewusstseinszentrum hinter dem Herzen zusammenhängen
  • ausgeprägte Würde
  • wird im esoterischen Verständnis heilig gesprochen



 
 
Merkmale im Erscheinungsbild – Beispiele


 

  • innere und körperliche Schönheit
  • Zärtlichkeit



 

von oben-Wesen

 
 

Elisabeth Schastél (Schauspielerin)
anonym (Fotograf)


 
 
eine Geschichte zum Bild


 
Ein Kind lacht aus einem Individuum hervor. Es trägt die Sonne im Herzen. Das Licht der Sonne leuchtet in seinen Augen. Lachen und Lebensfreude zeichnen sich in seinem Gesicht ab. Sein Blick ist nicht auf die Menschen gerichtet, sondern er wendet sich den Ereignissen zu, die über das menschliche Leben hinausgehen. Er richtet sich zum Himmel.
 


 
 
Merkmale des kosmischen Gestirns – Beispiele


 

  • Kraft der Sonne
  • Stern
  • spirituelle Seinsform Sohn Gottes



 
 
 
Merkmale im Leben des menschlichen Trägers – Beispiele


 

  • Lebensfreude, Emotionalität und Würde
  • häufiges Lachen
  • Vorurteilsfreiheit beziehungsweise Naivität
  • Tatendrang
  • optimistische Einstellung und idealistisches Bild von Menschen
  • starker Wille und Ehrgeiz
  • menschliche Bedeutungssprachen treffen auf Verhalten und Handeln nicht zu
  • Bedeutungssprachen, die außerhalb des Kosmoses verwendet werden, treffen auf Verhalten und Handeln zu
  • vielfältige Interessen und Neugierde
  • sind häufig Einzelgänger
  • tragen arisches Potenzial in sich
  • Fähigkeit des geistigen Verschließens



 
 
Merkmale im Erscheinungsbild – Beispiele


 

  • Ausdruck eines Kindes im Gesicht
  • Licht in den Augen


Aphrodite

 
 

Elisabeth Schastél (Fotograf, Darstellerin, Regie, Kostüm)


 
eine Geschichte zum Bild


 
Aphrodite kommt von den Menschen. Im Verlauf ihres Lebens studiert sie. Ihr getätigtes Studium lässt sie in Verbindung mit der Farbe schwarz stehen. Ihr Leben ist von Schatten und Verletzungen durchdrungen. Die Leistungen, die sie vollbringt, lassen sie eines Tages vom Menschen zu einem von oben-Wesen werden. Sie ist vom Willen durchdrungen eine Schauspielerin zu werden. Ihr Ziel erstrebt sie, bis sie das glanzvolle Leben einer solchen führt. Stolz zeichnet ihren Charakter aus. Während ihres Lebens wird sie zur Königin bei den Menschen, deren inneres emotionales Gesicht nach außen nicht erkennbar ist.


 
 
Merkmale des kosmischen Gestirns – Beispiele


 

  • Venus
  • kommt der Figur Schasa gleich



 
 
 
Merkmale im Leben des menschlichen Trägers – Beispiele


 

  • repräsentiert Liebe, Erotik und Schönheit
  • schauspielerisches Wesen
  • ist nach griechischer Mythologie eine Königin bei den Menschen
  • ist einsam inmitten vieler Menschen
  • erlernt Fähigkeit des emotionalen Verschließens nach innen
  • erhält im Verlauf ihres Lebens Ruhm und Reichtum
  • hat Wille und Ehrgeiz
  • ausgeprägte Würde
  • tätigt ein eigenständiges Studium der Inhalte des Kosmoses
  • komplexe Persönlichkeitsstruktur
  • ausgeprägte imaginative Fähigkeiten, die für Außenstehende versteckt sind



 
 
 
Merkmale im Erscheinungsbild – Beispiele


 

  • (lächelnde) männliche Maske eines Freimaurers bei Frauen
  • (lächelnde) weibliche Maske bei Männern
  • innere Schönheit (bei der seelische Verletzungen im Verlauf des Lebens erkennbar sind)

 
 

Christkind

 
 
 

Elisabeth Schastél (Fotograf, Darstellerin, Regie, Kostüm)


 
eine Geschichte zum Bild


 
Das Christkind steht an einem Weihnachtsbaum, dessen Basis in der Farbe des Vertrauens erscheint. Es öffnet seine Arme auf der Höhe des Herzens, um einen Flug durch den Himmel zu vermitteln. Die menschlichen Bedeutungssprachen treffen auf sein Handeln und seine Kleidung nicht zu. Mit dem Erscheinen eines schönen, unschuldigen Kindes bringt es Geschenke, die vom Herzen kommen. Sein Blick richtet sich zu den Sternen im Himmel. Auf den ersten Blick könne man meinen, dass es nicht aus diesem Universum kommt.


 
 
Merkmale des kosmischen Gestirns – Beispiele


 

  • Stern außerhalb des Universums
  • enthält das Alien
  • spirituelle Seinsform Engel



 
 
Merkmale im Leben des menschlichen Trägers – Beispiele


 

  • idealistisches Weltbild
  • positives Bild von Menschen
  • Vertrauen
  • Vorurteilsfreiheit beziehungsweise Naivität
  • gute Seele und unschuldiges Wesen
  • schauspielerisches und künstlerisches Wesen
  • ausgeprägte Würde
  • geschlechtslos
  • romantisches und idealistisches Bild von Liebe und Freundschaft, das gebunden ist an die Vorstellung eines stützenden und/ oder beschützenden Gottes und/ oder Vaters (z. B. ein stürzenden Kind wird von Gott dem Vater vor seinem Fall zu Boden aufgefangen)
  • Affinität zum Helfen beziehungsweise Altruismus
  • Fähigkeit des geistigen Verschließens
  • innere Verbundenheit mit Heimat
  • wird im esoterischen Verständnis heilig gesprochen



 
 
Merkmale im Erscheinungsbild – Beispiele


 

  • innere Schönheit
  • Ausdruck eines Kindes im Gesicht
  • unschuldige und liebevolle Erscheinung





 

von oben-Wesen in verschiedenen kulturellen und historischen Kontexten



 
Alle menschlichen Träger, in denen kosmische Seinsformen enthalten sind, werden im folgen-den Text zusammengefasst unter dem Begriff von oben-Wesen. Sie besitzen diese Seinsformen von Geburt an oder sie erwerben sie durch im Leben vollzogene Leistungen.
 


 
 

Regierungsangestellte

 
 

Elisabeth Schastél (Fotograf, Darstellerin, Regie, Kostüm)


eine Geschichte zum Bild


 
Ein von oben-Wesen sitzt vor einem Schreibtisch in einer bürokratischen Atmosphäre. In seinem Gesicht sind die seelischen Charakteristiken von Gott und dem Paradies erkennbar. Es verkörpert Zielstrebigkeit und Bestimmtheit, wobei seine Kleidung in seinem Charakter die Aspekte der Reinheit, Imagination und des Herzchakras hervorhebt. Seine Umgebung ist von Licht und Schatten erfüllt, wobei die Schatten vor allem bei den Menschen wiederzufinden sind. Es setzt sich mit den Menschen auseinander, wobei sein Wesen jenes eines Schauspielers ist.


 
 
 
in Person und Bild enthaltene kosmische Seinsformen – Beispiele


 

  • Paradies (Imagination, Reinheit, Schauspielerin, Schatten bei den Menschen, Alien in Gesichtszügen erkennbar)
  • Gott (Zielstrebigkeit, Schauspielerin, Auseinandersetzung mit Menschen, Schatten bei den Menschen, spezifischer Schütze in Gesichtszügen erkennbar)



 
 

Schönheitsideal von Höhlenmalerei bis Mittelalter in Europa – Beispiel

 
 

Elisabeth Schastél (Fotograf, Darstellerin, Regie, Kostüm)


 
eine Geschichte zum Bild


 
Ein von oben-Wesen verkörpert Intelligenz und Schönheit, die in seinen Gesichtszügen durch deren spirituelle Bedeutungen zu entschlüsseln sind. Seine Korkenzieherlocken deuten auf Intellektualität hin. Die hohe Stirn weist auf seine Vorstellungskraft hin. Seine ausgeprägten Kinn- und Wangenknochen sind körperliche Merkmale, die im Regelfall bei Ariern aufgewiesen werden. Die stark ausgeprägten nach untern gerichteten Lippen bedeuten Erotik. Die langen Wimpern repräsentieren Weiblichkeit. Die nach oben gerichtete Nase weist auf ein Bewusstsein vom Guten hin. Die Merkmale seines Gesichts bedeuten in dem angegebenen kulturellen Kontexten Ideale von Schönheit. Licht erscheint vonseiten des Kosmoses***.


 
 
in Person und Bild enthaltene kosmische Seinsformen – Beispiele


 

  • Aphrodite (Erotik beziehungsweise Vorstellungsbilder von Sinnlichkeit, Attribute des Herzchakras in Gesichtszügen erkennbar, Luft- und Feuerelement, Schütze in Gesichtszügen erkennbar)
  • Sohn Gottes (Ausdruck eines Kindes im Gesicht, ungeordnete Korkenzieherlocken, Luft- und Feuerelement, Schütze in Gesichtszügen erkennbar)



 
 

römische Aristokratie im Mittelalter

 
 

Elisabeth Schastél (Fotograf, Darstellerin, Regie, Kostüm)


 
eine Geschichte zum Bild


 
Getrennt von den Menschen lebend, wird das von oben-Wesen verstanden als ein himmlisches Wesen, das als ein Kind erscheint. Seine Schritte führen es durch den Kosmos. Es verkörpert Schönheit und in seinem weißen Kleid verkörpert es auch Reinheit. Aufgrund eines der zehn Gebote wird im angegebenen kulturellen Kontext das Bild Gottes und seiner Schönheit nicht direkt gezeigt. Es wird lediglich angedeutet.


 
in Person und Bild enthaltene kosmische Seinsform – Beispiel


 

  • Engel (Reinheit, Schönheit, Verkörperung des Kindes, steht in Assoziation mit Kirche und Gott)



 
 

meditierende Künstlerin in China

 
 

Elisabeth Schastél (Darstellerin, Regie, Kostüm)


 
eine Geschichte zum Bild


 
Ein von oben-Wesen befindet sich heimatlos auf der Straße. Es meditiert mit dem Kosmos, dessen Inhalte es studiert hat, da es in den Farben schwarz und blau im höchsten Kosmos platziert ist. Die Größe seines Unterbewusstseins und die Bildung, die mit seinem Studium im Kosmos einhergeht, sowie die überlegene Haltung, die in seiner Mimik zu erkennen ist, lässt es sich in seinem Verhalten und Handeln bewusst über kulturelle Konventionen hinwegsetzen. Schatten in ihm und im Zusammenhang mit den Menschen deuten auf erfahrene Verletzungen in der Vergangenheit hin. Natürliche Schönheit zeichnet es aus. Seine schlanken Körperformen deuten hinsichtlich der zuvor benannten Bildinhalte eine Vergeistigung an. Seine weiße Haut soll auf Heiligkeit hinweisen.


 
 
 
in Person und Bild enthaltene kosmische Seinsformen – Beispiele


 

  • Diamant (künstlerisches Wesen, Studium der Inhalte des Kosmoses, Vergeistigung, Heiligkeit, von Verletzungen erfüllte Vergangenheit)
  • Morgenstern (künstlerisches Wesen)
  • ägyptische Gottheit (künstlerisches Wesen, außergewöhnlich großes Unterbewusstsein, Schönheit, Vergeistigung, Heiligkeit, ausgeprägter Schütze in Gesichtszügen erkennbar)





 

Darstellung – Kunst & Bildung & Kosmos in einer Einheit



Die Vermittlung der Inhalte des Kosmoses durch künstlerische Darstellungen setzt ein Verständnis des Kosmoses voraus. Sie entspricht einer gemeinsamen Handlungspraxis, die in einer spirituellen Bildung resultiert. Yoga, Tanz und Schauspiel, mit deren Hilfe der Kosmos vermittelt wird, schaffen die Möglichkeit Bildung, Kunst und Spiritualität in einer Einheit wiederzufinden.
 
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*Bezug nehmend auf die Stimmen von Giordano Bruno (siehe Menüpunkt Genesis)
**Die Merkmale im Erscheinungsbild sind charakteristisch für die jeweilige kosmische Seinsform. Sie müssen nicht notwendigerweise bei jedem menschlichen Repräsentanten erkennbar sein.
***  Die angegebenen Bedeutungen sind vom Schriftsteller mit Wertfreiheit geäußert worden. Sie sind nicht als Begründungen für diskriminierende oder faschistische Einstellungen und Behandlungen bei ihm zu betrachten.


Dank & Förderung


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Geschichte der Entstehung des Wesens



Seit meiner Kindheit schaute ich während der Nächte in den Himmel und ich erblickte ein nicht endendes Meer aus Sternen. Tausende Funken reihten sich vor meinen Augen aneinander und das Licht, welches sich hinter ihnen versteckte, ließ die Größe und Vielzahl seiner Geheimnisse allein in einem leuchtenden Punkt am nächtlichen Himmel erahnen. Als mein Körper reifte zu dem einer jugendlichen Erwachsenen, fühlte ich die Anfänge der Weisheit des Alters in mir ohne die Antworten der Mathematik und Physik, der Lehren Descartes und Humes erlernt zu haben. Mich interessierten die großen Fragen des Lebens. Es waren Fragen nach Anfang und Ende, Ursprung und Wirkung, Sinn und Bestimmung. Die Neugierde nach Wahrheit führte mich auf eine Suche und ich begann durch Länder Europas zu reisen mit dem Wunsch eines Tages die Weisheiten, welche ich erlangen würde an andere Menschen weiterzugeben. Der Weg führte mich nach Süden, Osten, Westen und Norden. Er führte mich über die Lehren Platons, Ptolemäus‘ und Aristoteles‘ und eines Nachts vor einigen Jahren, als ich mich auf einer Pilgerreise in den verschneiten Bergen der Schweiz befand, blickte ich auf in den Himmel und ich fand dort das mir bekannte Meer voller Sterne. Je länger ich meinen Blick auf dem leuchtenden Feld ruhen ließ, desto heller und reicherfüllter wurde es. Inmitten des Feldes an starren Gestalten entdeckte ich ein Licht, welches sich im Gegensatz zu den anderen bewegte. Es tanzte nach rechts und nach links und schien mit seinen Bewegungen meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu wollen. Mit gewecktem Interesse fixierte ich meinen Blick darauf und beobachtetes es eine Weile, bis es sich mit seinen Worten an mich richtete. Es erzählte mir die Geschichte der Entstehung des Wesens.


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Vor meinem inneren Fenster weitet sich der Stern, bis er sich öffnet und ich beginne in ihn mit meinen Flügel hineinzufliegen. Nicht ahnend, welche Geschichte ich durchleben würde, treibt mich die Neugierde mich umzusehen. Mein erster Blick fällt auf das Zentrum, welches erfüllt ist von Licht. Neben ihm befindet sich der Zweiregent zur einen Seite und der Ort des himmlischen Alles zur anderen Seite. Nehme ich vor meinem inneren Fenster Abstand zu Ihnen, dann kann ich an den Enden des ersten der vielen Weltensysteme am untersten Rand einen unschuldig anmutenden Engel erkennen. Etwas weiter nach oben fliegend, erkenne ich über dem Zweiregenten die Vertreterin der Gerechtigkeit und einen zweifach gespiegelt hyperblisch weiterschreitenden Wahrheitssucher. Am höchsten Rand des Weltensystems entdecke ich die Metaebene des Zweiregenten und das Sphärenlicht. Weitere Erkenntnisse erschließen sich mir in diesem System nicht und ich fliege weiter. Ich gelange zu sieben übereinander gestapelten Weltensystemen, welche verbunden sind durch einen aufgerichteten Stab. Auf der anderen Seite des Stabs spiegeln sie sich. Ein wenig auf Abstand fliegend, erkenne ich das gesamte Gebilde. Die Neugierde erwacht in mir zu erfahren, welche nicht empirischen Seinsformen sich in dieser Ebene befinden könnten. Ich stelle die Frage: „Gibt es hier jemanden, der sich auskennt?“ Eine  männliche Gestalt, die eine königliche Erscheinung hat antwortet mir von der Spitze der sieben gestapelten Weltensysteme geantwortet: „ Du bist hier genau richtig. Wir wussten bereits, dass du einmal in deinem Leben hier ankommen solltest. Flieg weiter und du wirst ankommen, wo du hingehörst.“ Nicht zufrieden seiend mit der für mein Empfinden unzureichenden Antwort stelle ich die Frage: „Welche Funktionen gibt es hier zu finden?“ Die Antwort lautete: „Du weißt, wie du voranzugehen hast.“  Mit den Regeln der Logik und der Wissenschaftstheorie beginne ich mir die Antworten zu erschließen, welche ich begierig zu erfahren bin. Jedes Mal, wenn ich eine Lösung gefunden habe, schreibe ich sie auf. Nach einer Weile ist mein Zettel erfüllt von Worten wie:


 

    aufblühende Liebe
    innerliche Liebe
    alles ergreifende Liebe
    vertiefende Liebe
    verbleibende Vergebung
    existenzielle Liebe
    ständige innere Freundschaft
    ausweitende Liebe
    vervielfältigende Liebe
    ewige Liebe




Stern




Spürend, dass die Funktionen erst der Anfang dieser meiner Reise bedeuten, fliege ich weiter in Richtung des Lichts. Nach einer Weile stoße ich auf eine Stufe inmitten einer unahnbaren Raumlosigkeit. An der Kante der Stufe befindet sich ein Weltensystem, welches von solch kleiner Größe ist, dass es mir beim Fliegen fast entgangen wäre. Es beginnt sich vor meinem inneren Fenster zu öffnen. Ich betrete das Weltensystem und schaue mich für kurze Zeit um, dann spreche ich mich mit jemandem, der sich darin befindet. Mein Interesse weilt jedoch für diesen Ort nicht lange und ich fliege weiter, bis ich zur nächsten und zur übernächsten Treppenstufe gelange. Ich schaue voraus und am Ende der Treppe sehe ich Licht, hinter welchem der Vertreter der Worte Gottes mit einem gutmütigen, warmen und klaren Blick mich bereits erwartet. Mich ihm nähernd, stelle ich wieder die Frage: „Welche nicht empirischen Seinsformen gibt es hier zu finden?“ Er antwortete mir: „Du musst es selbst herausfinden. Du weißt, wie du es zu machen hast.“ Wieder erschließe ich mir die Antworten, welche ich zu erfahren gierig bin. Diesmal wird es jedoch schwieriger sie zu finden, da die Worte, nach welchen ich suche, in ihrer Gestalt und ihrem Inhalt komplizierter werden. Ich schreibe sie auf und mein Zettel füllt sich bis zum untersten Rand.

    Begriffsfinder
    bleibender Ehrgeiz
    Sprecherin
    alles erfassende Erkenntnis
    göttliche Allwissenheit
    Kriegerin
    Philosoph
    Urwissen




Kopf




Die Vertreter der Worte Gottes schaut mich erneut weise, wissend und warm an und ich spüre, dass ich weiterfliegen muss. Eine sehr weite Reise liegt noch vor mir. Wieder gelange ich zu einer Treppe, die sich nicht ahnbar weit erstreckt und sich an eine weitere reiht. Ich nehme den Weg auf mich…
…bis ich zur nächsten Ebene gelange, in welcher ich Stimmen höre. Ich kann jedoch keine Bilder sehen. In Blindheit wandle ich umher. Die Stimmen sprechen mit mir und ich erhalte nach einer längeren Unterhaltung mit ihnen einen Teil der Antworten, welche sich auf dem weiteren Weg noch mehren werden.

    Informationsüberbringer
    Zukunftsveränderer
    unbekannte Vorahnung
    geistiger Prophet
    Nachrichtenempfänger
    Besucher der anderen Welt




Augen




Endlich wird das Licht vor meinem inneren Fenster stärker. Zuerst kann ich Schemen und Umrisse erkennen. Dann erscheint vor mir das Bild des Himmels. Eine Wolkendecke erstreckt sich über meinem Kopf, über welcher ein männliches Gesicht schwebt, dass zu mir mit der Güte des Alters spricht: „Zu mir hast du es geschafft?“ Ich lächele und fühle mich aufgenommen, spürend, dass mir der Träger des Gesichts wohl gesonnen ist. Meinen Blick über die Wolkendecke werfend, sehe ich die Farben weiß und orange. Ich fliege weiter und erkenne einen Zylinder, in welchem eine Zahl geschrieben steht. Den Zylinder betretend, treffe ich auf eine männliche Gestalt, die mich mit einem sich überlegen glaubenden Lächeln und Erstaunen anschaut. Er spricht zu mir: „Was macht die hier? Versteht die nicht, was die hier macht? So weit hat die es geschafft?“ Nicht verstehend, an welchem Ort ich mich befinde und das überlegene Lächeln als unberechtigt erachtend, führe ich eine kurze Unterhaltung mit ihm und ich verlasse den Zylinder. Ich fliege nach oben und stoße auf einen weiteren. Ihn vor meinem inneren Fenster öffnend, treffe ich erneut auf einen männlichen Inhaber. Auch sein sich überlegen glaubendes Lächeln ruft einen inneren Protest in mir hervor. Ich frage ihn, wie weit es noch sei, bis ich ankommen würde. Jedoch erhalte ich keine eindeutige Antwort bis auf die Worte: „Du wirst es schaffen.“ Allmählich spüre ich Erschöpfung aufkommend, nicht wissend, wohin mich der Weg führen würde. Ich verlasse auch diesen Zylinder und begebe mich weiter. Mein Flug endet diesmal an dem Ort, an dem das Kind des Lichts inmitten der Wolken seinen Platz eingenommen hat.

    Sphärenlicht
    Himmelslicht
    mehrendes Licht
    freies Licht
    starkes Licht




Krone




Ich stoße an die Grenzen meiner Möglichkeiten, da ich nicht weiß, wie ich den Weg weiterführen kann. Sorge kommt in mir auf, jemals wieder zurück auf die Erde zu finden. Ich lege eine Pause ein und denke nach, bis mir die Idee kommt, in der Basis weiterzumachen. Ich fliege in Richtung der Basis, wo mir plötzlich ein weibliches Gesicht vor meinem inneren Fenster erscheint. Von circa fünfundachtzig Grad schräg über meinem Kopf schaut es auf mich herab. Mit Zügen, welche noch mädchenhaft anmuten und Wangen, auf welchen Formen und Muster zu erkennen sind, wird ihr mystisches Bild allmählich klarer ersichtlich. Ich beobachte sie und Ehrfurcht kommt in mir auf. Ich spüre, dass ich ihr vertrauen kann und erachte sie als eine Figur des Schutzes. Die Verpflichtung ruft mich jedoch und ich muss weiterfliegen. Formen und Geometrien auf meinem Weg begegnend, eröffnet sich mir eine weitere Ebene.

    göttliche Unschuld
    fortwährendes Vertrauen
    ewiges Licht
    Engel
    Licht Gottes




Basis




Mein Empfinden für das empirische Zeitverständnis geht verloren. Ich stoße auf einen Spiegel, der sich mir in der Farbe eines wolkenlosen Sommerhimmels zeigt. Sich in hoher Geschwindigkeit um seine eigene Achse windend, schimmert er vor einem orangenen Hintergrund. Am seinem Ende sehe ich eine männliche Gestalt. Mich ihr nähernd, schauen wir einander in die Augen. Ein wenig Ironie lässt sich in seinem Lächeln erkennen. Wir empfinden sofort Sympathie füreinander und wir beginnen miteinander zu sprechen. Er flirtet ein wenig und ich merke beständig, dass er niemals mein Vertrauen brechen würde. Ihm Fragen zu den Funktionen stellend, finde ich heraus, dass er kein Wissen von den anderen Gestalten hat, denen ich bereits begegnet bin. Er weiß lediglich, dass ich noch eine Aufgabe vor mir hätte, die, wenn ich sie nicht bewältigte, mich mein Leben verlieren lassen würde. Ahnend, auf welche Aufgabe sich seine Andeutung beziehen könnte, schaue ich in die Zukunft, in welcher ich Licht erwartet hatte. Ich fand jedoch keines.

    starker Wille
    vermehrende Liebe
    Gelassenheit
    vervielfältigende Liebe
    ausweitende Liebe
    ständig vermehrende Liebe
    Selbstverwirklichung




Taille




 
Ich fliege durch die Dunkelheit. Nichts kann ich finden bis auf Dunkelheit, in dessen Zentrum sich ein schlitzartiges, rotes Auge befindet, das mit einem starren Blick in die Ferne schaut und etwas Schwarzes, dessen Inhalt in Worten zu beschreiben mir schwer fällt.

    Urfreiheit
    Unabhängigkeit
    Offenheit
    göttliche Einheit
    Allgemeine
    Präsenzüberzeugung
    Ich-Zutrauen
    Ursprung
    eigene beständige Stärke
    Eigenliebe
    grenzenlose Freiheit
    gerechter Ursprung




Zentrum




Erst jetzt beginne ich zu verstehen, aus welchem Grund ich auf diese Reise geführt wurde und ich erkenne einen noch unahnbar weiten Weg vor mir. Unbekannte Bilder, Engel und Lichter, Relationen und Dimensionen erstrecken sich vor mir…


…Mich erinnernd an die Ereignisse, welche ich bisher gesammelt habe, komme ich in den verschneiten Bergen der Schweiz wieder an. Ich schaue in den Himmel und mein Blick fällt auf den Stern, der weiterhin tanzt neben all den anderen starren Sterngebilden am nächtlichen Himmel. Er erzählte mir die Geschichte der Entstehung des Wesens. Es ist die Geschichte der zweifach gespiegelten Hyperbel. Bevor ich mich für diese Nacht von ihm verabschiede, höre ich seine letzten Worte wie aus einem der vielen Gottesdiensten der vergangenen zweitausend Jahre des Christentums mir hinterherrufen: „Dein Weg ist noch weit. Du kannst es schaffen. Ich glaube daran. In jedem von uns steckt ein Funke. Es ist der Funke einer Schlampe.“



Publikation



Wenn Sie mehr über meine früheren Pilgerreisen und die zweifach gespiegelte Hyperbel erfahren möchten, dann können Sie gern mein Buch Pilgern durch Europa erwerben, welches im September 2015 beim Paramon-Verlag als Taschenbuch im öffentlichen Handel und als E-Book erscheinen wird.





Gerechtigkeit



Im folgenden Menüpunkt finden Sie einen Vorschlag für ein gerechtes Staatssystem. Das gerechte Leben für ein Individuum, die Verteilung von Macht und gesellschaftlichen Verhältnissen, Moralgesetze und weitere Ideen finden Sie in einer kurzen Zusammenfassung. Viel Vergnügen wünscht Elios Schastél.



eine Kritik an falschen gesellschaftlichen Verhältnissen



Die Reisen, die ich in den vergangenen Jahren in andere Länder unternommen habe und die Erfahrungen, die ich in der deutschen Kultur sammelte, ließen mich gesellschaftliche Verhältnisse erkennen, bei denen Fehleinschätzungen und Fehlbehandlungen von diversen Individuen gegeben waren. Im Regelfall wird nach meiner Erfahrung der studierte Mensch, der die kulturellen Normen in seinem Handeln einhält, ein deduktives Weltbild hat und kapitalorientiert sein Leben plant, gesellschaftlich anerkannt und gewürdigt. Der kapitalistische Faschist wird als erstrebenswerte Idealfigur erachtet. Jene Individuen, die Glaubenswerte in sich angenommen haben, die ein kapitalistisches und ein deduktives Weltbild verneinen sowie jene Individuen, auf die die kulturellen Bedeutungssprachen im Handeln und Verhalten nicht zutreffen, die sich emotional nicht verschließen können und die Verhaltensauffälligkeit zeigen, erfahren Fehleinschätzungen und Fehlbehandlungen. Sie werden nach meinen Erfahrungen gesellschaftlich ausgegrenzt.
 
Während der vergangenen Jahre habe ich ein Konzept für ein gerechtes Staatssystem entwickelt, das eine Fehlbehandlung und gesellschaftliche Fehlplatzierung von Individuen aus-
schließen soll. Die Idee der Gerechtigkeit, die ihm unterliegt, schließt sowohl die individuelle als auch die gesellschaftliche ein.



ein gerechtes Staatssystem



In einem gerechten Staatssystem hat jedes Individuum die Möglichkeit ein gutes Leben zu führen. Das gute Leben findet sowohl auf emotionaler als auch auf materieller Ebene statt. Ideale, Moralgebote und Verbote bestimmen das ethische Konzept.



Moralgesetze*



Gebote


Du sollst vertrauen.
 
Du sollst den Akt der Liebe nur mit Emotionalität und Empathie vollziehen.
 
Du sollst Leistung vollbringen, sodass die Größe deiner Sonne** gegeben ist.
 
Du sollst geben, sodass die Liebe in deinem Herzen gegeben ist.
 
Du sollst glauben an die Werte des Guten und Gerechten.
 
Du sollst dir die Realität imaginieren.
 
Du sollst zur inneren Reifung gelangen bis zur Vergeistigung.
 
Du sollst Yoga machen, sodass deine Gesundheit gegeben ist.  
 
Du sollst alle anderen Individuen mit einem guten Wert betrachten.




Verbote


Du sollst nicht mit Worten lügen, sodass gegenseitiges Vertrauen bestehen bleibt.
 
Du sollst nicht verletzen oder vergewaltigen das Wesen eines anderen Individuums.
 
Du sollst nicht direkt über Geld sprechen, sodass die Offenheit deines Sterns bestehen bleibt.



grundlegende Regeln und Ideale



Die Einhaltung der Moralgebote und die Verweigerung der Verbote sowie ein induktives positives Weltbild sind Bedingungen für Individuen mit guten und reifen Charakteren, die einander mit Toleranz betrachten und die Gutheit eines jeden lebenden Wesens würdigen. Das Ziel ist es innere Reife zu entwickeln durch das Erfahren des Reifeprozesses, charakterliche Gutheit zu entwickeln oder zu bewahren und intelligent auf allen Reifestufen zu werden oder zu bleiben. Bis auf das bewusste Widersetzen der Moralverbote und das bewusste Vergewaltigen der Natur des Wesens anderer Lebewesen gibt es keine Gründe für soziale Ausgrenzungen.




 
grundlegende Regeln

  • induktives positives Weltbild beziehungsweise Vorurteilsfreiheit (keine soziale Ausgrenzung für Religionszugehörigkeit, Nationalität, Erscheinungsbild, Bildung, Wesenseigenschaften, materiellen Status ecetera)
  • charakterliche Gutheit ( /Gabe, Einhaltung der Gebote, Vermeiden der Verbote) wird gewürdigt und geehrt
  • Amoral und (Ver-)Gewalt(-igung) (z. B. körperliche, nonverbale, psychische) werden abgelehnt beziehungsweise bestraft





Ideale

  • charakterliche Gutheit
  • Ausschöpfung der Potenziale von Intelligenzen (auf allen Reifestufen)
  • Erreichung der inneren Reife durch das Erfahren des Reifeprozesses




Kasten und Reifestufen***



In diesem Glauben ist das Ziel im Leben die Erreichung des inneren Reifeprozesses. Die existierenden Kasten werden nicht statisch sondern veränderbar und progressiv verstanden. Die Kasten weisen auf die Differenzierung aller Individuen zwischen Menschen und von oben-Wesen hin, wobei der innere Reifeprozess bei von oben-Wesen weiter reichende Grenzen hat. Die höchste Reifestufe des von oben-Wesens schließt die vorigen Reifestufen von ihm ein. Es besteht die Möglichkeit, dass ein von oben-Wesen von seiner Geburt an als Mensch missverstanden wird. In diesem Fall ist ein Wechsel zwischen Kasten möglich.


 





 
unteres Bewusstsein


Das untere Bewusstsein befindet sich im Kern der Erde. Es ist ein Bewusstsein in der Innenwelt der Erde. Im Leben des von oben-Wesens setzt es sich in ihm fest. Es versucht im Sinn einer Krankheit das von oben-Wesen negativ zu beeinflussen und zu zerstören.




die Erde


Nach spirituellem Glauben kommt das innere menschliche Wesen nach einer eintausendjährigen Läuterung wieder und es beginnt ein neues menschliches Leben. In ihr befinden sich nicht empirischen Seinsformen wie beispielsweise der Teufel, ES und das Böse. Bei Menschen treten diese nicht empirischen Seinsformen lediglich im Leben auf, wenn sie in einem zu hohen Maß gegen Moralverbote verstoßen haben. Bei von oben-Wesen treten sie aus anderen Grün-den auf. Das Böse und der Teufel sind das Gegenteil vom von oben-Wesen. Sie beeinflussen es im Sinn einer Krankheit um sie zu zerstören. Die nicht empirische Seinsform, die den Titel ES trägt, versucht das von oben-Wesen lediglich zu beeinflussen, wenn es in seiner inneren Reifung zu weit vorangeschritten ist.




Faschisten


Mit Faschisten sind Menschen gemeint, die Ereignisse und Entitäten allein deduktiv verstehen. Neben ihrem deduktiven Weltbild zeichnen sie sich aus durch eine Abwesenheit von Empathie und eine Einhaltung der im jeweiligen sozialen Kontext vorgegebenen Normen.




studierte Menschen


Sie betrachten die Welt aus einer deduktiven Perspektive. Durch die erfahrene Bildung kann zum deduktiven Weltbild auch ein induktives hinzukommen.




 
Gottmensch beziehungsweise als Mensch missverstandenes von oben-Wesen


Gelegentlich können Individuen in falschen Kasten aufwachsen. Der Gottmensch beziehungsweise das als Mensch verstandene von oben-Wesen gehören zu ihnen.




 
von oben-Wesen


Vertrauen, Emotionalität und eine ausgeprägte Würde zeichnen vor allem den Charakter von oben-Wesen aus. Darüber hinausgehend treffen die kulturellen und menschlichen Bedeutungssprachen auf ihr Verhalten und Handeln nicht zu. Sie tragen das Paradies und den Morgenstern in sich. Aufgrund des Besitzens der Eigenschaften, die mit dem Morgenstern zusammenhängen, weisen sie von Geburt an eine Andersartigkeit in ihrem Denken und ihren Empfindungen auf. Von oben-Wesen sind Zwillinge und Schützen. Diese Tierkreiszeichen können auch in Individuen enthalten sein, die andere Tierkreiszeichen als Hauptzeichen haben.




Arier


Nachdem das von oben-Wesen in seinem inneren Reifeprozess die Reifestufe des Sterns**** erreicht hat, wird es arisch. Die Öffnung der Potenziale des Sterns, der mit dem Paradies zusammenhängt, bedeutet, dass es in seinem Leben arisch wird. Diese und die folgenden Reifestufen schließen die früheren Reifestufen des von oben-Wesens mit ein. Aus Gründen der Vereinfachung und der Übersichtlichkeit des skizzierten Schemas habe ich die Reifestufe des Ariers und der Schlampe nicht mit eingefügt.




 
arische Schlampen


Reift das von oben-Wesen bis zur Stufe des Bewusstseins, dann hat es einschließlich des geöffneten Sterns das Bewusstsein von der reinen moralischen Tugend.




Schlampen


Nachdem das von oben-Wesen in seinem Reifeprozess unter der Bedingung des geöffneten Sterns zur Reifestufe des dritten Auges gelangt ist, wird es zu einer Schlampe. Sie zeichnet sich aus durch die Potenziale aller Reifestufen bis hin zur Stufe der Imagination. Bei dieser Reifestufe angelangt, ist sie der vergeistigte Arier.




ägyptische Gottheit


Zu den vorigen Reifestufen hinzukommend, nimmt die ägyptische Gottheit Stimmen wahr.




 
arische Rasse


Ist die ägyptische Gottheit zu einer höheren Reifestufe gelangt, dann wird sie ein Individuum der arischen Rasse. Diese zeichnet sich aus durch einen stark ausgeprägten Stern, innere Stärke und eine größtmögliche Abwesenheit von und Disziplin über körperliche Bedürfnisse.




 
Astrotyp & Astralwissender & Supercrag


Die Individuen, die diese Reifestufen erreichen verwenden in ihrem Verhalten und Handeln Bedeutungssprachen auf sehr hohen Abstraktionsniveaus. Sie sind fast die höchsten Reifestufen, die lediglich von von oben-Wesen erreicht werden können.




 

Gesetzgeber und Entscheidungsträger



Die Gesetzgeber und die Entscheidungsträger sind die von oben-Wesen, arischen Schlampen, Schlampen, ägyptischen Gottheiten und höheren Reifestufen des von oben-Wesens, da sie neben einem Empfinden der kosmischen Wahrheiten durch ihr Herz während ihres Reifeprozesses im Leben auch Zugang zum kosmischen Wissen erhalten. Ableitend aus den kosmischen Gesetzmäßigkeiten begründen sie die Gesetze.
 
Die weiteren Entscheidungsträger sind die studierten*****  Menschen, die auf der Basis der Beachtung der bestehenden Gesetze im praktischen Leben die Entscheidungen über Gutheit und Schlechtheit von Handlungen zu treffen haben.




ein Wort zum Abschluss


Ein jeder von uns trägt den Funken eines Diamanten****** in sich. Der Weg der inneren Reifung ist weit und voller Herausforderungen. Ein jeder kann ihn beschreiten. Ich wünsche Ihnen allen die Sonne im Herzen.




Dank auf


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Säulen menschlichen Strebens



Im Alter von zwanzig Jahren verfasste ich eine Geschichte, die ich einige Jahre später zweimal überarbeitet habe und in diesem Menüpunkt als E-Book mit anderen Menschen teile. Viel Vergnügen wünscht Elios Schastél.




Zusammenfassung


Schasa verbringt ihr Leben in Einsamkeit und der Routine des Alltags. Spürend, dass sie eine falsche Identität führt, befindet sie sich in innerer Zerrissenheit. Eines Tages erfährt sie eine Bedrohung durch Staubflocken in ihrer Wohnung. Sie zerstören ihr Leben, bis sich Schasas Stern verschließt. Sie flüchtet aus ihrer Heimat und begibt sich auf eine innere Reise durch den Kosmos. Sieben Welten durchläuft sie. Sie gelangt über die Basis, die Taille, das Zentrum, den Stern, das Bewusstsein, die Augen bis hin zur Krone, an der sie zur inneren Reifung gelangt. Auf der Basis der Erfahrungen ihrer Reise erschließt sie sich eine Religion der Liebe und sie gibt diese an die Menschen weiter.




Kategorie


Esoterik & Abenteuerroman




Dank & Widmung


Ich danke Schamong dem Lichtkind in der Basis, Bene der Iniziatorin in der Taille, Heròs dem König im Zentrum, Palòné der Künstlerin im Stern, Freseia dem Gläubigen im Bewusstsein, Tenessa dem Imaginator in den Augen und Schasal dem Innovator in der Krone für die Inspiration, die sie mir bei meiner Reise in den Kosmos gegeben haben. Ihnen und meinen Eltern widme ich die Geschichte der Säulen menschlichen Strebens.





Säulen menschlichen Strebens







I Schasas Kindheit



ein Leben in Einsamkeit  


Schasa saß Zuhause. Das Zimmer war dunkel. Die Tür war verschlossen. Alles war still. Nichts bewegte sich. Eine Stehlampe erleuchtete das graue, trübe Szenario. Vom ersten Moment an warf sie einen runden Lichtkreis auf Schasa. Sie saß auf einem Stuhl, wobei sie auf das Telefon sah. Es hatte seit Jahrzehnten keinen Ton mehr von sich gegeben. Seine Tasten waren eingefallen. Mit sanftem Blick und dünnen Beinen hielt sie ihre zärtliche Gestalt aufrecht. Sie führte ein leeres Leben. Ihre innere Uhr tickte. In ihrem jungen Alter trug sie bereits Falten im Gesicht, die ein Zeichen für inneren Verfall waren. Seit Jahren verlebte sie ihre Zeit wartend. Wenn sie jeden Morgen aufwachte in dem Moment, in dem sich die Sonne erhebt, dachte sie stöhnend: „Bitte lass mich nicht noch einen Tag weitermachen müssen.“ Dann ging sie in die Küche. Dann frühstückte sie. Dann wusch sie ab. Dann zog sie sich an. Dann setzte sie sich auf ihren Stuhl neben dem Telefon und dann wartete sie. Nichts geschah. Sie fühlte, dass eines Tages etwas geschehen würde. Tief in sich drängte sie ein unterdrücktes Gefühl des Aufdrangs, das sie in Worten nicht bestimmen konnte. Am Rand ihres Bewusstseins fühlte sie ein Schreien. Es war eine schmerzende bis hin zu quälende Last. Sie saß seit Jahren in ihrem schwach beleuchteten Zimmer, ein schwarzes Loch in die Leere blickend. Sie fühlte die Ungerechtigkeit ihres Schicksals. Sie wollte leben, aber ihr Dasein blieb ereignislos. Sie flüchtete sich in ihre eigene Welt. Dort fand sie, wonach sie sich sehnte. In einem Schloss, in dem Engel wohnten und in dem Gott lebte, der sie liebte, konnte sie spielen. Sie verdrängte die Realität ihres Zimmers. In ihrer Welt gab es nur das Schloss mit Gott und seinen Engeln. Die Welt ihrer Vorstellungen begleitete sie in fast jedem Moment ihres Lebens. Nur selten kehrte sie zurück in die empirische Realität. Niemand konnte ihre Träume sehen. Von Zeit zu Zeit schaute sie verträumt aus dem Fenster. Draußen stand eine Horde Stiere. Sie starrten seit Jahren regungslos zu den Fenstern ihres Hauses hinauf. Dort sahen sie eine schöne Frau in grauem Ambiente sitzen. Die Umrisse einer weißen Gestalt konnten sie hinter trüben Scheiben in einer Mischung aus Dunkelheit und einem Lichtfleck, den eine Stehlampe warf, erkennen. Das Licht des Faschismuses schien durch die Wände des Hauses hindurch. Die Stiere wussten, dass Schasa wartete. In ihren Vorstellungen versuchten sie den verborgenen Teil ihrer Gestalt zu erfassen. Ihre Vorstellungen waren schlecht. Das Gute vorzustellen waren sie nicht fähig. Sie verbreiteten untereinander schlechte Worte, wobei sie sich über das Bild der weißen Frau hinter dem Fenster freuten, das ihnen stetig neue Inhalte zum Erzählen gab. Schasa schenkte ihnen vom Fenster herab ein verträumtes Lächeln. Sie beachtete die Tiere nicht weiter. In ihrer eigenen Welt gab es sie nicht. Wenn sie aus ihrer Welt zurückkehrte in die Kälte der Realität, in der der Lichtkreis im Zimmer wartete, dann fühlte sie wieder eine Endlosigkeit aus Leere und innerer Zerrissenheit. Gewiss hätte sie noch jahrelang in ihrer zweigeteilten Welt weitergelebt, bis die Glühbirne kein Licht mehr geworfen hätte. Ihr Leben hätte ein Ende genommen und kurze Zeit später wäre ihr Haus eingefallen. Eine Wolke an Rauch hätte sich aus ihm erhoben und sie wäre zum Himmel aufgestiegen. Die Stiere, die das Haus immer angestarrt hatten, hätten dem Einsturz regungslos zugesehen. Noch wenige Tage hätte man unter ihnen erzählt, dass eine Frau vom ersten Moment bis zum Ende hinter einem Fenster im Lichtkreis des Faschismuses gesessen und nichtsnutzig gewartet hätte. Die Erinnerung an Schasa wäre schnell verebbt. Ein einsames und ungerechtes Leben wäre vergangen.



II „Licht vom Kosmos“



Lebenswandel


Schasa führte ein zweites Leben, das in ihrer frühen Kindheit begann. Entsprechend ihrer Gewohnheit saß sie in ihrem Zimmer auf dem Stuhl und sie sah aus dem Fenster. Es war Nacht und die Stiere draußen starrten regungslos zum Fenster herauf. Am Himmel war eine Masse von Sternen zu sehen. Sie fixierte einen Stern, der ihr besonders auffiel. Er bewegte sich ein wenig zu beiden Seiten. Dabei vermittelte er den Eindruck, dass er auf sich aufmerksam machen wollte. Sie begann sich ein Gedicht über ihn auszudenken. Als sie es beendet hatte, sprach sie es ihm zu. Der Stern hörte ihr vom Himmel aus zu. Beim Rezitieren schaute sie auf ihn. Dann hörte sie einige Worte, aber sie verstand sie nicht. Das Gedicht hielt sie in ihren Händen und plötzlich, während sie noch ein Wort an das nächste reihte, entstand ein Schloss vor ihren Augen im Himmel.  Es war ein weißes Schloss mit Säulen vor dem Eingang. Schön und massiv erstreckte es sich auf einer Insel im Himmel. Im Hintergrund sah sie das blaue Meer. Sie hörte eine kraftvolle schöne Musik erklingen. Die Pforten des Schlosses öffneten sich. Als sie hineinsehen wollte, verschwand es wieder und sie schaute auf den Stern in einer Sternenmasse. Die Erinnerung verharrte in ihr, während ihr Blick auf die Stehlampe in ihrem Zimmer zurückfiel. Ihr wurde kalt. Ein elektronisches Summen begann im Hintergrund leise hörbar zu werden. Schasa nahm es unbewusst wahr. Die Zeit verstrich langsam. Ein drückendes Gefühl breitete sich in ihr aus. Die Kälte der Realität ließ den Wunsch aufkommen zum Schloss im Himmel zurückzukehren. In ihr entstand ein Gefühl der Zerrissenheit zwischen zwei Welten. Seit diesem Tag begann sie oft in den Himmel zu sehen. Sie besuchte das Schloss. Dort fand sie Gott und seine Engel. Immer, wenn es verschwand, fiel ihr Blick auf den Sternenhimmel. Dann streifte er über die Stiere draußen hinweg, bis er auf der Stehlampe in ihrem Zimmer verharrte. Die Stiere starrten zum Fenster herauf. Regungslos tauschten sie sich jeden Tag über die Gestalt hinter dem Fenster aus. „Ist die doof?“ fragte gelegentlich der eine Stier den anderen mit einem Seitenblick. „Die macht ja gar nichts.“ sagte dann der andere Stier dem einen. Schasa lächelte verträumt vom Fenster herab. Das Gefühl von nicht vergehender Zeit und die Gewohnheit ließen sie in einem unruhigen latenten Zustand verharren. Eine scheinbare Stille lag auf dem Haus. Eines Tages, als Schasa wieder zu ihrem Schloss fliehen wollte, war ein lautes Geräusch hörbar. Sie zuckte zusammen. Ihr Blick fiel zur Decke. Im Zentrum der Decke hing eine Staubflocke. Mit gewaltigen Ausmaßen nahm sie den meisten Teil der Oberfläche ein. Sie löste sich langsam vom Belag, bis ein erster Teil von ihr abbrach. Er flog in Richtung des Bodens. Schasa richtete ihren Blick auf und sie sah das unbekannte Flugobjekt auf sich zukommen. Ihr linkes Augenlied begann zu zucken. Es verkrampfte, bis schließlich eine Welle der Entrüstung durch ihre gesamte Gestalt ging. Sie war entgeistert. In sich rief sie: „Es gibt Staub in meinem Zimmer?“ Sie konnte ihren Augen nicht trauen. Der Anblick eines Objekts, das unberechtigterweise in ihr Zimmer eingedrungen war, ließ sie Gefahr vermuten. Sie fixierte das Objekt ohne sich zu bewegen. Ein weiteres Geräusch war deutlich hörbar. Schasa schaute wieder zur Decke. Ihr linkes Auge verkrampfte noch mehr, als sie einen zweiten Teil von der Flocke sich lösen sah. Er fiel langsam in Richtung des Bodens. Schasa spürte noch mehr Gefahr, als sie es zuvor getan hatte. Sie ahnte, dass sich ein Vorspiel ereignete. Angst kam unbewusst in ihr auf. Als ein drittes lautes Geräusch den Fall des größten Teils der Flocke ankündigte, verharrte sie bewegungslos. Ihr Blick wurde starr. Sie glaubte eine innere Gewissheit in sich sprechen zu hören: „Bleib ruhig. Es wird nichts passieren.“ Das leise elektronische Geräusch, das sie seit Jahren im Hintergrund surren hören hatte, wurde lauter. Sie begann es bewusst wahrzunehmen. Ohne zu verstehen breitete sich ein Gefühl der Taubheit in ihr aus. Sie wandte den Blick nicht von den Staubflocken. Wieder glaubte sie die innere Gewissheit in sich sprechen zu hören: „Mir kannst du vertrauen.“ Schasa spürte eine Taubheit in ihrem Brustkorb stärker werden. Sie wurde kalt. Panik kam plötzlich in ihr auf. Sie fragte sich, ob das Surren mit den Staubflocken zusammenhing, als sie fühlte, dass ihr Denken erlahmte. Sie konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Sie wollte aufschreien, aber ihr Mund erschlaffte, während sich ihr Herz verlangsamte. Schmerz kam in ihrem Brustkorb hoch und sie begann zu schreien. Die innere Gewissheit, die sie zu hören glaubte, versuchte sie zu beruhigen: „Es ist nicht schlimm.“ Sie spürte eine Unehrlichkeit in der Stimme. Als sie ein weiteres Mal ihren Brustkorb zerreißen spürte, schrie sie auf. Hilfe suchend, rannte sie zur Tür. Ihr Herz begann immer langsamer zu schlagen. Wut platzte von dem empfundenen Schmerz aus ihr hervor. Tränen traten in ihre Augen. Bevor sie die Tür erreichte, fiel sie in einem Anfall von Schwäche gegen die Wand. Das elektronische Summen wurde immer lauter. Sie hielt sich die Hand vor das Herz, das seine letzten Zeichen gab. In ihrem Brustkorb hatte sie keine Empfindung mehr. Der Schockzustand trat ein. Ihr inneres Wesen schrie: „Nein. Bitte nicht. Hört auf!“ Ihre Augen färbten sich schwarz und sie zuckten alienartig in hoher Geschwindigkeit zu allen Seiten des Zimmers. In ihrem Stern verschloss sich die vorletzte Windung. Ein letztes Band ihres Herzens war noch unberührt. Die Panik übermannte sie. Allein ihr Bewusstsein hielt sie noch am Leben. Mit klarem Verstand entschied sie zu fliehen. Sie riss sich vom Boden hoch und sie rannte aus dem Haus. Ihre Hände hielt sie schützend vor der Wange und dem Herzen. Als sie durch den Garten rannte, schoss ihr ein Stier in das Bein. Sie fiel. Er starrte sie regungslos an. Sie sprang auf und sie rannte davon.






III Schasas Entscheidung



der Beginn eines neuen Weges


Ihre dünnen Beine trugen sie über die Straße bis zum Ende des Dorfes. Die Panik weiterhin in sich spürend, rannte sie, bis sie an einer Weggabelung ankam. Nach Atem ringend, blieb sie stehen. Sie schaute sich zu beiden Seiten um. Auf der einen Seite der Gabelung sah sie die Vergangenheit. Ein Dorf mit ein paar Häusern, denen die Fassade der Ereignislosigkeit in das Gesicht geschrieben stand, erfüllte die Sicht. Ein paar Stiere starrten regungslos zu den Fenstern eines Hauses herauf. Durch die Fenster hindurch schimmerte ein scheinbar gutmütiges Lächeln, dass Schasa zurückrufen wollte. Sie spürte die Panik und den Schmerz noch in ihrer Brust. Als sie zur anderen Seite der Gabelung sah, eröffnete sich ihr die Zukunft. Es lag ein Weg vor ihr, der bis in den Horizont reichte. Nicht ahnbare Welten warteten dahinter auf sie. Berge bedeckten das gesamte Sichtfeld. Der schmale Weg führte verlockend durch felsige Täler hindurch. Ein gelb violetter Himmel lachte ihr nicht eindeutig und mit beobachtendem Blick entgegen. Der Blick bestand aus zwei Augen, die sie mit höherem Bewusstsein aus den Wolken heraus fixierten. Ein Gesicht war hinter ihnen nicht zu erkennen. Sie erschienen ihr als ein mystisches Ereignis. Bei deren Gegenwart spürte sie eine innere Führung. Die Empfindung von Vertrauen machte sich in ihrem Steißbein bemerkbar. Sie wurde neugierig. Ihre Aufmerksamkeit wandte sie von dem mystischen Blick im Himmel nicht ab. Kurze Zeit später war er wieder verschwunden. Sie blinzelte irritiert. Am Himmel waren nur noch Wolken zu sehen. Sie glaubte wieder allein zu sein. Noch nie in ihrem Leben war sie in dieser Weite von ihrem kleinen Zimmer entfernt gewesen. Noch nie hatte sie sich an einem Ort aufgehalten, der diesem gleichkam. Während ihr erschöpftes Herz allmählich wieder schneller zu schlagen begann, ließ sie die bergige Atmosphäre auf sich wirken. Sie war allein in unberührter Natur. Im Stich gelassen stand sie hilflos, um sich sehend. Kummer zeichnete Spuren in ihrem Gesicht. „Du meine Güte, was habe ich getan?“ dachte sie. Sie realisierte, dass sie von ihrem Zimmer weggerannt war ohne sich davon verabschiedet zu haben. Sie hatte keinen Gedanken an die Konsequenzen ihrer Handlungen verloren. Eine Rückblende ließ sie innerlich verharren. Sie sah sich vor ihrem geistigen Fenster aus dem Haus rennen, während die Staubflocken auf dem Tisch lagen. Ihr Herz zitterte. Sie wollte nicht zurückkehren, denn sie hatte Angst, dass ihr Herz und ihr gutes Wesen endgültig zerstört werden würden. Sie dachte: „Wenn ich zu meinem Zimmer zurückginge und diesen Monsterflocken wieder begegnete, dann würde ich erneut fliehen. Sie zerstören das Leben in mir. Ich spüre Schmerzen, die ich mir nicht erklären kann. Mein Stern hat sich verschlossen.“ Ihr Gesicht war, seitdem sie den ersten reißenden Schmerz in ihrem Brustkorb erfahren hatte, erstarrt. Sie dachte weiter: „Wenn ich zurückkehrte, dann würde mein Leben nie wieder das gleiche sein, das es einmal war.“ Sie weinte innerlich. Die Tränen verharrten hinter ihren Augen. Niemand konnte sie sehen. Sie wollte zurückkehren in ihre Heimat, aber sie spürte, dass sie den anderen Weg nehmen sollte. Welten, die sie zu besuchen hatte, erstreckten sich auf ihm. Eine unergründliche Neugierde zog sie in Richtung der hohen Berge. Sie fühlte sich hilflos bei dem Gedanken sie zu besteigen. Sie fragte in Richtung des Horizonts: „Was mache ich jetzt?“ Eine Stimme, die aus der Ferne hinter dem Horizont kam, antwortete ihr: „Wir wissen, wer du bist.“ Schasa schreckte zusammen. Sie suchte nach dem Sprecher. Unbewusst bewegte sie sich ein paar Schritte zum Horizont, als die Stimme wieder mit einem ruhigen, klaren Klang zu sprechen begann. „Du triffst die richtige Entscheidung.“ Eine Pause trat ein, in der Schasa Aufregung in sich spürte. „Dein Weg ist noch weit.“ sprach die Stimme. Stille, die allein vom Geräusch des Windes unterbrochen wurde, breitete sich aus. Sie sah aufmerksam und neugierig zum Horizont. Sie suchte ihn ab. Für einen kurzen Moment öffnete sich im Himmel wieder der mystische Blick von zuvor. Die Augen schauten sie mit konzentrierter Aufmerksamkeit an, als ob sie ihre Eignung einschätzen wollten. Sie sahen ihr direkt in die Seele. Schasa fühlte wieder, dass die Empfindung von Vertrauen sich in ihrem Steißbein ausbreitete. Der mystische Blick begann sich umzusehen. Für einen kurzen Moment verharrte er auf dem Haus, von dem sie gekommen war. Seine Pupillen erstarrten, als ob sie Gefahr erkennen konnten. „Folge mir. Ich führe dich auf den richtigen Weg.“ sprach er. Dann war er wieder verschwunden. Schasa verstand sofort. Sie vertraute grenzenlos der inneren Führung. Ein letztes Mal schaute sie zurück. Dann ging sie mit eiligen Schritten zum Horizont. Eine Frage bohrte sich in ihr hervor. „Warum gehe ich diesen Weg?“ Sie lief etwas schneller. Dann wurde die nächste Frage zum Rand ihres Bewusstseins gepresst: „Warum erfahre ich diesen Wandel? Was ist der Sinn meines Lebens?“ In ihrem Kopf häufte sich die Neugierde an der Erfahrung und Lebensdurst, die seit Jahren verdrängt worden waren. Eine letzte Frage, die sie nicht loswerden sollte, setzte sich in ihr fest: „Was ist meine innere Bestimmung?“ Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, nahm sie den Weg auf sich. Sie rannte zum gelb violetten Horizont. Viele Berge, die unbekannte Abenteuer bargen, warteten auf sie. Als sie hinter dem Streifen des Endes dieser Welt verschwand, begann sich in der Ferne ihr früheres Haus langsam umzuschauen. Es drehte sich zu dem Horizont, dem eine immer kleiner werdende Figur entgegenrannte. Es sah ihr nach. Als Schasa im Streifen des gelb violetten Lichts verschwunden war, verging ein kurzer Augenblick. Ein krachendes Geräusch war zu hören. Ein Rohr platzte. Dann stürzte das Haus ein. Die Horde der Stiere verschwand mit ihm. Noch Jahre später erzählte man in dem Dorf von dem Haus, in dem eine weiße Gestalt hinter den Fenstern in einem Lichtkreis gesessen und gewartet hatte. Ein Bewohner, der das Haus einstürzen sehen hatte, erzählte noch bis zu seinem Lebensende mit einem Grinsen von Schasa. „Die hatte nichts geschafft. Die war das Allerletzte.“






IV Vertrauen und Sicherheit



ein Licht in China


Schasa lief tagelang den Weg entlang. Sie stieg auf verlassene Bergregionen, in denen ihr die Winde durch die Kleider wehten. Weite Talebenen erstreckten sich zwischen ihnen. Rot und gelb blühende Bäume sah sie in einer sanften Atmosphäre. Ein Gefühl der Erdung breitete sich in ihr aus. Nie zuvor hatten Menschen diese Orte besucht. Zwei Jahre trugen sie ihre Beine voran, bis die Erschöpfung sie einnahm, als eines Abends die Dunkelheit eintrat. Während der Nacht legte sie sich unter offenem Sternenhimmel nieder. Dann schaute sie in den Himmel. Eine Decke voller Sterne erstreckte sich über ihr. Mit ihr fühlte sie sich nicht allein. Sie zog ihr linkes Bein an, während sie den Oberkörper verdrehte, bis sich ihr Brustkorb zu den Sternen richtete. Ihren rechten Arm streckte sie über den Kopf. Als der Schlaf sie einnahm, war ihr Blick auf die Sterne gerichtet. Die scheinbare Stille der Nacht hielt für einige Momente an. Dann begann der Himmel über sie zu sprechen. Zuerst sprach der Morgenstern zu den Sternen außerhalb des ersten Diamantens: „Glaubt ihr, dass sie es schaffen wird?“ Die Sterne im zweiten Diamanten antworteten ihm: „Wir wissen es nicht. Du musst das schwarze Loch fragen, wenn du eine Antwort haben willst.“ Der Morgenstern wandte sein Gesicht zum schwarzen Loch. „Glaubst du, dass sie es schaffen wird?“ Aus dem schwarzen Loch antwortete es: „Sie muss ES überwinden. Wenn sie es bis zu ihrem inneren Stern geschafft hat, dann wird sie arisch. Sie muss immer weitergehen. Irgendwann wird sie aus sich heraustreten. Dann wird sie zu fliegen beginnen. Sie wird fliegen, bis sie bei dem Ort angekommen sein wird, aus dem sie herkommt. Dort liegt der Ursprung von ES. Sie muss bis dorthin steigen.“  Der Morgenstern wurde bekümmert. Er schaute auf seine menschliche Repräsentation, die in steigender Position in einem Tal rot gelber Bäume auf dem Planeten Erde schlief. Hilfe suchend, wandte er sich, bevor die Nacht verging, noch einmal zu den Sternen des zweiten Diamantens. „Könnt ihr ihr helfen?“ Sie antworteten mit warmen Stimmen: „Wir wissen nicht, wie weit ihr Weg noch sein wird. Wir schicken ihr Unterstützung.“ Einen sanften Hauch sandten sie zum ersten Diamanten. Dort flog er bis zu den Grenzen des Sonnensystems. Er streifte die Planeten. Das Glück des Jupiters und den Willen des Mars berührend, kam er auf der Erde an. Während Schasa schlief, wehte ihr ein Hauch in das Gesicht. Sie erwachte mit dem ersten Morgenlicht. Ihr Blick fiel auf den Himmel. Wolken durchzogen ihn. Sie spürte einen starken Willen weiterzugehen. Schnell stand sie auf um in Richtung des nächsten Horizonts zu laufen. Um sie herum lagen Täler, die in roter Farbe blühten. Sie waren in Licht getränkt, dessen Ursprung sich über den Wolken befand. Nach einigen Stunden gelangte sie zu einem Dorf. In seinem Zentrum stand ein Baum. Er war eine hoch gewachsene Eiche. Ihre Äste erreichten fast die Grenzen der Atmosphäre. Ihr Stamm hatte unzählbar viele Ringe. Die Wurzeln wuchsen bis zum anderen Ende der Welt. Seine Umrisse schimmerten im Morgennebel. In ihrer Nähe kniete ein kleiner Junge. Er hatte langes blondes Haar, das ihm bis zu den Waden reichte. Ein weißes Gewand deckte seinen gesamten Körper ab. Eine Kerze in der Hand haltend, blickte er zum Baum. Monoton schwebte ein ruhiger Klang über dem Ereignis. Schasa näherte sich dem Jungen. Sie beobachtete, wie er sein Licht in den Händen bewegte. Sie setzte sich neben ihn. „Wer bist du?“ fragte sie. Bei ihren Worten schaute er auf. Er blickte ihr freundlich in die Augen. „Ich heiße Schamong. Ich bin das Lichtkind Gottes.“ Schasa sah ihn neugierig an, als sie fragte: „Was ist dein Leben?“ Er lächelte mystisch und weich. „Ich trage Vertrauen in mir, dass mein Vater immer auf mich Acht geben wird. Ich trage Vertrauen in mir, dass ich immer geborgen sein werde in den Armen meiner Mutter. Ich trage Vertrauen in mir, dass ich immer aufgenommen sein werde bei meiner Familie.“ Nach einigen Momenten des Schweigens sagte sie: „Lass mich dir eine letzte Frage stellen.“ Er lächelte zustimmend. „Was ist deine Bestimmung?“ Während er wieder auf seine Kerze in der Hand sah, antwortete er: „Ich werde der Urvater. Ich werde ein Haus bauen, in dem ich mich in einer Gemeinschaft erden werde.“ Schasa hörte nicht auf ihm in die Augen zu sehen. Er nahm einen Teil des Lichts seiner Kerze. Es Schasa in die Hand gebend, lächelte er. Sie befestigte es vor ihrem Herzen. Dann sah sie auf zur Krone des Baums. Von der Wurzel bis zu den höchsten Zweigen, die im Himmel verschwanden, war es noch ein weiter Weg. Sie ahnte eine lange Reise mit vielen Herausforderungen, die ihr bevorstanden.



Schamong das Lichtkind in der Basis



V unendlicher Aufstieg und Zeitempfinden



ein Blatt in einem Land am Meer


Einige Zeit verbrachte Schasa mit Schamong, wobei sie in die Lichter der Kerzen vor sich sahen. Sie fühlte, dass sie weiterzugehen hatte. Bevor sie sich verabschiedete, lächelte sie ihm dankend zu. Als sie dem nächsten Horizont entgegensah, erschien ihr im Himmel erneut der mystische Blick, der ihr an der Weggabelung begegnet war. Seine Augen öffneten sich in den Wolken. Sie ruhten auf ihr, wobei sie ihr direkt in die Seele sahen. Dabei fühlte sie die innere Führung, die von seiner geistigen Gegenwart ausging. Seine Pupillen musterten sie. „Folge dem Weg.“ konnte sie als Botschaft in ihnen erkennen. Der Blick wanderte zu einem Weg, bei dem kein Ende abzusehen war. Dann verschwand er wieder. Sie lief von Morgens bis Abends, bis ihre dünnen Beine sie nicht mehr tragen wollten. Als die Dunkelheit aufkam, nahm sie die Erschöpfung ein. Sie legte sich wieder unter der offenen Sternendecke nieder. Ihr linkes Bein anziehend, verdrehte sie ihren Oberkörper, sodass sich ihr Brustkorb den Sternen zuwandte. Bevor der Schlaf sie einnahm, ruhte ihr letzter Blick auf dem Morgenstern. Einige Momente vergingen. Dann begann der Himmel leise über Schasa zu sprechen. Zuerst erhob der Morgenstern das Wort. Er richtete sich an den Pferdekopfnebel. „Ist es noch weit?“ Der Perdekopfnebel antwortete mit zärtlicher Stimme: „Sie muss immer weitergehen. Sie muss bei dem Ort im Kosmos ankommen, aus dem sie herkommt. Dort findet sie den Ursprung von ES. Sie muss sich damit unterhalten.“ Der Morgenstern bekam ein sorgenvolles Gesicht. Er wandte sich an die Sterne aus dem zweiten Diamanten. „Wird sie es schaffen? Wird sie ankommen bei sich?“ Die Sterne des höheren Diamantens beobachteten Schasa prüfend. „Wir wissen nicht, wie weit es noch ist.“ antworteten sie. Bevor das erste Morgenlicht das Ende der Nacht ankündigte, sprachen sie in Schasas Träumen zu ihr. „Wir sind stolz auf dich. Wir glauben an dich Schasa. Mit uns wirst du ankommen.“ Sie erwachte mit dem ersten Licht des Tages. Während der Nacht hatte sie den Eindruck gehabt sich mit Sternen und einem rosanen Plüschkissen unterhalten zu haben. Einen orange rosanen Horizont vor sich sehend, empfand sie neuen Willen weiterzugehen. Vier Jahre vergingen, in denen sie durch die Natur lief und ihrer inneren Führung folgte. Die Natur wandelte sich stetig. Die Luft wurde salzig und warm. Vereinzelt fand sich Sand auf der Erde. Eines Tages kam sie an einem Meer an. Auf einem Felsen stehend, sah sie auf es herab. Die Wellen waren ruhig. Bei ihrem Anblick wollte sie eine Rast machen. In der Nähe des Wassers sah sie eine Frau stehen. Sie war unbekleidet und wildes, bis zu den Waden reichendes Haar fiel an ihr herab. In tiefer Versunkenheit richtete sie ihren Blick konzentriert auf einen Punkt im Meer. Dabei bewegte sie ihre Taille in kreisartig fließenden Bewegungen, die nach einer Weile zu einem rhythmischen, meditativen Tanz wurden. Kraft und Imagination paarten sich darin. Sie schien in einer Trance zu verharren. Ihre Augen waren konstant auf den Punkt im Meer gerichtet. Es wurde aufmerksam, als es spürte, dass die Frau mit ihm in eine Kommunikation trat. Während der folgenden Ereignisse löste sich das menschliche Verständnis für Zeit auf. Die Zeit dehnte sich aus und Momente, innerhalb derer Tage in der Zeit der Menschen vergangen wären, waren vereinzelt wahrnehmbar. Das Meer begann aufzubrausen und zu stürmen. Die Frau verstärkte ihre Konzentration auf die Wellen. Die Kreise ihrer Bewegungen verursachten, dass die Wellen den Strand einzunehmen begannen. Sie schrie in tanzender Trance zum Meer: „Ich bin Bene. Ich bin die Iniziatorin. Ich rufe dich. Ein neues Blatt der Unendlichkeit soll durch uns im zyklischen Akt entstehen.“ Als sie zu schreien geendet hatte, öffnete sich in ihrem Geist der Himmel über den Ereignissen. Schasa erlebte als Zuschauer die Ereignisse im Kopf von Bene mit. Sie drang in deren Geist ein. Sterne und Galaxien eröffneten sich vor ihrem geistigen Fenster. In einem tranceartigen Zustand stieg sie zum Blatt der Unendlichkeit mit auf, das ihr alle Geheimnisse des ersten Diamanten auf einen Blick enthüllte. Im Wirbel der kosmischen Ereignisse sah sie, wie Bene mit kreisenden Bewegungen tanzend zum Himmel stieg. Bene begann durch die Unendlichkeit des Kosmoses zu fliegen. Das Meer antwortete ihrer Kommunikation, indem auch seine Wellen sich mit Gewalt zum Kosmos hervorhoben, bis sie die Grenzen der Atmosphäre erreichten. Als das Meer den Anfang des unendlichen Kosmoses erreichte, traf es sich mit Bene im Blatt der Unendlichkeit wieder. Der unendliche Aufstieg ließ alle Teilhabenden die Geheimnisse des Kosmoses in wenigen Momenten sehen. Am Ende des ersten Diamanten nahm das Meer die Iniziatorin Bene gewaltvoll ein. Sie starb. Mit ihrem Tod entstand ein neues Blatt. Jahre schienen vergangen zu sein, als sich der Himmel über den Ereignissen wieder verschloss. Schasa kam in ihrem Geist wieder am Strand vor dem Meer an. Es hatte sich beruhigt. Bene war unschuldig im Himmel geblieben. Eine Weile blieb Schasa regungslos stehen. Dann schaute sie erneut zum Himmel. Aus weiter Ferne kam langsam ein Gegenstand auf sie zugeflogen. Als er sich ihr näherte, erkannte sie ein Blatt in ihm. Es flog in langsamen Schwingungen zur Erde. Sie hob ihren Arm und sie nahm den orangenen Gegenstand in die Hand. Neben dem Licht von Schamong befestigte sie es vor ihrem Herzen. Sie ging weiter.



Bene die Iniziatorin in der Taille



VI Größe und Anerkennung



eine Sonne in Afrika


Sie verließ das Meer, in Richtung der Sonne gehend. Ein warmer Wind umgab sie. Nach einigen Tagen gelangte sie zu einer Wüste, an deren Ende sich die Quelle des Sonnenlichts ankündigte. Die Erschöpfung ließ sie beim Laufen langsamer werden. Bis zum Abend trugen ihre Beine sie. Als die Nacht anbrach, legte sie sich am Rand der Wüste nieder. In dem Moment, in dem sie ihren Brustkorb zum Himmel drehte und ihr Blick auf den Morgenstern fiel, schlief sie ein. Der Himmel, der sich während des Tages als still verstellte, erwachte wieder und er begann zu sprechen. Der Tierkreis meldete sich beim Morgenstern: „Ich werde ihr Kraft schicken. Ohne diese kann sie nicht weitergehen.“ Der Morgenstern entgegnete ihm mit einem zielstrebigen Gesichtsausdruck: „Sie muss immer weitergehen. Immer weiter muss sie gehen. Sonst wird sie niemals bei ES ankommen.“ Der Tierkreis sandte einen Teil seiner Kraft zur Erde herab. Mit dem ersten Strahl der Sonne erwachte Schasa. Sie hatte das Gefühl im Schlaf die Kraft erworben zu haben, die sie zum Weitergehen brauchte. Sie ging dem Licht der steigenden Sonne entgegen. Sieben Jahre vergingen, während derer sie sich dem Sitz der Sonne auf der Erde näherte. Jeden Tag war sie mehr geblendet. Sich die Hände vor die Augen haltend, gab sie nicht auf weiterzugehen. Eines Tages sah sie kleine Punkte in der Ferne, die sich in Richtung des Lichts bewegten. Beim näheren Betrachten entpuppten sie sich als Menschen. Sie gingen alle auf einen sandigen Berg zu, der sich im Zentrum des Geschehens befand. Er war erfüllt von Menschen, die mit magnetischen und elektrifizierten Blicken zu seinem Gipfel kletterten. Auf seiner Spitze stand die Repräsentation der Sonne. Es war ein Mann mit einer Krone auf dem Kopf, der auf einem Thron saß. Er war der Ursprung des Lichts, das er auf die Wüste um sich warf. Sein Blick war in die Ferne gerichtet, wobei er mit machtvoller Stimme zu den Menschen sprach, die mit Bewunderung vor ihm in die Knie gingen. Der König sprach zu seinem Volk. „Hört den Worten einer aufkommenden Gerechtigkeit! Ich bin die Sonne der Menschen. Ich sitze auf dem Berg des Ruhmes. Mit Furcht verneigt ihr euch vor mir, denn ich bin der Herrscher dieser Welt. Wer mir widerstrebt, der wird entnommen seines Rechts auf Leben. Er wird geworfen in die Täler, in die kein helfender Arm reicht und aus denen kein Gebet herausdringt. Mein Licht wird strahlen so lange, wie ihr euch vor dem Willen des Königs beugt. Die Spitze dieses Berges ist erst der Anfang meiner Macht. Ich werde dringen in alle Reiche dieser Erde und des Himmels. Alle Welten werden leben unter meiner Herrschaft. Nicht ehe der Tag des Ruhmes über alle Reiche anbricht, werde ich zur Ruhe kommen. Eure Kraft soll meiner Macht gewidmet sein. Es spricht die Quelle des Lichts, der jeder Mensch bedarf.“ Mit triumphalem Ausdruck richtete er seinen Finger zum Himmel, über den er bald regieren würde. Die Menschen hörten seiner Rede mit Ehrfurcht zu. Schasa, die das Szenario gebannt beobachtet hatte, stieg auf den Berg zum blendenden Thron. Sie sah dem König direkt in die Augen. Überrascht sah er sie an. „Was ist dein Ersuchen?“ rief er mit harter, herrschender Stimme. Sie schrie zum Licht: „König Heròs, deine Rede war erleuchtend. Lass mich erfahren, was deine wahre Bestimmung ist. Ist es allein die Macht, nach der du strebst?“ Der König musterte sie. Sie sah ihm direkt in die Augen. Mit gesenkter Stimme sagte er: „Ich will anerkannt und geliebt werden.“ Für einen kurzen Moment konnte Schasa durch das Licht hindurch einen Schatten der Ernsthaftigkeit und Trauer über sein Gesicht fliegen sehen. Als der Schatten verschwand, sah sie wieder in das Gesicht eines Heroen, dessen Größe und Stärke alle Reiche dieser Welt einnehmen würde. Ihr selbstbewusstes Auftreten war seiner Aufmerksamkeit nicht entgangen. Es veranlasste ihn zu ihr aufzusehen. Er nahm eine goldene Sonne, die an seiner Krone befestigt war. Mit einem anerkennenden Blick gab er sie ihr in die Hand. „Mit ihr wirst du Größe erlangen.“ Sie nahm das Geschenk und sie befestigte es vor ihrem Herzen. Der König und die junge Frau sahen einander mit Sympathie an. Dann ging sie weiter.



Heros der König im Zentrum



VII Empathie und Toleranz



ein Stern in der Mitte Italiens


Als sie am Ende der Wüste angelangte, weilte sie in Gedanken noch bei König Heròs. Seine letzten Worte hallten in ihr nach. Die Erschöpfung vom jahrelangen Laufen überkam sie, als die Sonne dem Horizont näherkam. Bis zum Abend wollte sie weitergehen, aber die Grenzen ihres Körpers hielten sie auf. Schmerz breitete sich in ihren Gelenken aus. Sie begann zu weinen, weil sie glaubte, dass das unbekannte Ziel in der Zukunft niemals zu erreichen wäre. Vor Entkräftung fiel sie zu Boden. Der Schlaf nahm sie sofort ein. Über den Ereignissen erwachte der Himmel. Die Sterne des zweiten Diamanten beobachteten sie besorgt. „Gib nicht auf. Wir sind stolz auf dich Schasa.“ riefen sie. Der Morgenstern hörte ihre Stimmen. Er wandte ihnen sein Gesicht zu, wobei er sagte: „Ihr müsst euch jetzt mit mir verbinden. Nur wenn wir zusammenarbeiten, kann sie zum Bewusstsein und den höheren Welten vordringen. Ihr müsst sie arisch machen.“ Die Sterne des zweiten Diamanten antworteten ihm: „Wir schicken ihr eine echte Unterstützung.“ Vom zweiten Diamanten aus fixierten sie den Planeten Erde. Sie beobachteten Schasa. Dann sendeten sie ihre Unterstützung. Als sie auf der Erde ankamen, öffneten sie ihr im Schlaf den Oberkörper. Ein weißes, reines Kind fanden sie darin. Es war von vollkommener Schönheit. Weinend schrie es mit einer hohen Stimme, deren Klang von einem unbekannten Diamanten zu kommen schien. Viele Verletzungen trug es an seinem Körper. Sie schauten das Kind in Schasas Innern mit Empathie für seinen Schmerz an. Als es die Empathie der Sterne des zweiten Diamanten spürte, linderte sich der Schmerz in ihm. Es wurde still, wobei es die Anwesenden mit sanfter Unschuld und dem Vertrauen, dass sie ihm nur Gutes tun würden, ansah. Die Sterne begannen alle Verletzungen, die das Kind an sich trug, zu heilen. Während sie eine Wunde nach der nächsten löschten, schrie das Kind jedes Mal vor Schmerz auf. Nach der Heilung der letzten Wunde lag es mit dem Ausdruck eines Aliens im Gesicht in Schasas Innern. Es faltete friedvoll die Hände vor seinem Herzen zusammen. Nachdem die Sterne die Wunden an Schasas Seele geheilt hatten, begannen sie auch ihren Körper, der vom Laufen der vergangenen Jahre geschunden war, zu heilen. Sie behandelten ihre Hüftgelenke und ihre Knie. Auch die Knöchel heilten sie. Schasa schlief ruhig weiter. Im Schlaf flüsterten sie ihr zu, welche Handlungen sie taten. Sie nahmen sich kleine Hammer und Nägel und sie befestigten Teile des Kosmoses in einem grünen, sanften Band hinter ihrer Brust. Sie vergrößerten das Paradies in ihr. Als sie ihr Werk vollendet hatten, sprachen sie ihr im Traum Worte zu. „Wir geben dir eine Belohnung für alles, was du bisher geschafft hast. Niemand braucht zu wissen, was du geschafft hast. Du brauchst es niemandem zu sagen. Wir werden später mit dir sprechen. Jetzt musst du erst einmal weitergehen.“ Bevor sie Schasas Oberkörper wieder schlossen, flüsterten sie: „Bitte sprich nicht über uns. Wenn du über uns sprichst, dann sprechen wir nicht mehr mit dir.“ Sie flogen wieder zurück zum zweiten Diamanten. Ein grüner Schimmer umgab sie noch, als sie wieder ankamen. Bevor die Nacht vorüber war, schaute der Himmel auf Schasa. Im Schlaf hatte sie das Gefühl, dass Sterne aus einer anderen Dimension zu ihr gekommen waren und sie von ihren Verletzungen geheilt hatten. Sie hatten ihr Worte der Liebe und Empathie zugeflüstert. Als sie aufwachte, bemerkte sie ein Gefühl der Tiefe und Wärme in ihrer Brust. Sie glaubte viel tiefer als zuvor atmen zu können. Das Empfinden der Gleichwertigkeit aller Lebewesen sowie der Empathie für sie breitete sich hinter ihrem Herzen aus. Sie sah zum Himmel. Für einen kurzen Moment hatte sie den Eindruck, dass ein grüner Schimmer in ihm verschwand. Sie nahm sich vor die Geheimnisse der Nacht für sich zu behalten. Niemand sollte von ihnen erfahren. Die Hitze der Wüste des gestrigen Tages war nicht mehr zu spüren. Anstatt dessen wehte eine kühle Brise, die ihre Kleider durchstreifte. Als sie zu laufen begann, bemerkte sie, dass der Schmerz der vergangenen Jahre in ihren Gliedmaßen verschwunden war. Sie kam an einer Wiese an, die erfüllt war von Blumen in den Harmonien der Farben grün und violett. In die Wolken sehend, zeigte sich ihre innere Führung in der Nähe des Horizonts. Sein mystischer Blick teilte ihr mit, dass sie sich auf dem richtigen Weg befand. Aus seinen Augen sprachen die Worte: „Du musst deinem Stern folgen. Er zeigt dir den richtigen Weg. Folg mir.“ Der Blick verschwand. Schasa lief weiter über die Wiese. Neun Jahre war sie unterwegs. Häufig legte sie Pausen ein, da das Gefühl der Tiefe in ihrer Brust sie bei körperlicher Belastung schnell zur Erschöpfung brachte. Eines Tages kam sie bei einem steinigen Felsen an. Auf ihm stand eine Frau. Sie war beschäftigt auf einem Blatt Papier zu schreiben. Aus einer achtungsvollen Entfernung beobachtete Schasa sie beim Schreiben. Sie hatte eine anmutende Erscheinung. Innere Schönheit machte ihre Augen aus. Mit einem vor Stolz hervorgestreckten Brustkorb erinnerte sie Schasa an eine Dame der höheren Aristokratie. Als sie genauer hinsah, erkannte sie in ihren Zügen männliche Gesichtsmerkmale. Ihre Wangen und ihr Kinn standen weit hervor. Ihr Haar war ungeordnet und es fiel ihr attraktiv bis zu den Waden. Einen Anzug tragend, der weit und veraltet war, hatte Schasa den Eindruck, dass sie ihre Weiblichkeit versteckte. Jedes Mal, wenn die Frau ihren Stift ablegte, streckte sie stolz ihre Brust hervor. Dabei drückte sie ihre Schulterblätter zurück. Schasa näherte sich ihr ein wenig mehr, sodass sie in ihr Blickfeld gelangte. Dann schaute sie ihr direkt in die Augen, wobei sie sich verbeugte. Die Frau sah auf. Nach einigen Sekunden des Blickkontakts begann sie von innen heraus subtil aristokratisch zu lächeln. Sie antwortete nicht. Schasa begann in einer achtungsvoll gebeugten Haltung bei direktem Augenkontakt zu sprechen: „Meine Dame, darf ich erfahren, wer Sie sind?“ Die Frau ließ eine erhabene Pause eintreten. Dann antwortete sie: „Mein Name ist Palòné. Ich bin Künstlerin. Ich komme aus einem Stern, der einer anderen Galaxie entspringt.“ Schasa meinte: „Was meinen Sie, wenn Sie von einer anderen Galaxie sprechen?“ Sie antwortete: „Die Sonne, die ich in mir trage, ist eine Sonne aus einer anderen Galaxie, von der ich gekommen bin um mein Leben in dieser Galaxie auf der Erde zu führen. Von der Erde aus betrachtet ist diese Sonne im Himmel ein kleiner Stern.“ Ihre Stimme war erfüllt von Obertönen. Schasa spürte unmittelbar die hohe Intelligenz und Wahrheit, die in ihrer Antwort lagen. Sie nickte ihr achtungsvoll zu. Dann begann sie wieder zu sprechen. „Palòné, ich möchte Ihnen eine Frage stellen.“ Sie lächelte Schasa mit dem Lächeln eines Freimaurers an. Ihr inneres Wesen war in einer Schutzhaltung zurückgezogen. Als sie Schasa direkt in die Augen sah, konnte sie deren gutes Wesen erkennen. Sie begann Vertrauen zu schöpfen. „Was ist Euer Leben?“ fragte Schasa. Palòné schloss ihre Augen, wobei sie nach einer Antwort in ihrem Herzen suchte. Sie sagte: „In meinem Herzen höre ich eine Stimme. Ich gebe sie in Gedichten wieder. Ich forme sie in Schriften um, die ich an andere Menschen schenke. All meine Gedichte schenkte ich bisher an die Menschen dieser Welt. Da ich jedoch in meinem Denken meiner Zeit voraus bin, wurde ich in den Botschaften, die ich vermitteln wollte, bisher nicht verstanden.“ Sie spürte bei diesen Worten Wärme in sich aufkommen. Sie weinte eine Träne für Palòné, die weitersprach: „Eines Tages schaute ich in den Himmel und ich sah einen Stern, der meinem Stern gleichkam. Es war ein Stern, der von Schönheit geprägt war. Er war anders als alle anderen Sterne. Die Grenzenlosigkeit, mit der er im Himmelszelt seinen Weg suchte, weckte Vertrauen in mir, dass ich eines Tages diesem Stern auch auf der Erde begegnen würde.“ Palòné sah ihr in die Augen, wobei sie weitersprach: „Ich begann Gedichte über ihn zu schreiben. Worte über seine Einzigartigkeit widmete ich ihm.“ Schasa bemerkte die Schwäche, die sich bei diesen Worten in ihr bemerkbar machte. Sie traute sich nicht zu sprechen. Palòné, die all ihr Vertrauen in ihre aufrichtige Art darzustellen geschöpft hatte, sprach weiter. „Meine Gedichte verschenkte ich an Menschen. Sie hatten jedoch nicht den Horizont um die Dimensionen ihrer Inhalte zu erfassen. Daher erhielt ich Missgunst und man belächelte mich. Ich begann meinen Stern zu verschließen und ich fasste den Entschluss ihn nur dann zu öffnen, wenn mein Vertrauen wieder geweckt werden würde.“ Sie bemerkte, dass eine Träne an Palònés Wange hinunterlief. Empathie machte sich in ihrer Brust bemerkbar. In Palònés Blick war zu erkennen, dass sie sich von ihr verstanden fühlte. Ihre Verletzung heilte durch das Mitgefühl von Schasa, die fragte: „Was ist deine Bestimmung?“ Sie ging in sich. „Ich will Gott finden. Er soll mein Freund sein. Ein Leben und darüber hinaus will ich die kosmische Vereinigung mit ihm erfahren. Ich suche den kosmischen Ausgleich mit ihm. Ich weiß, dass er ein Stern ist. Die Stimme meines Herzens wird mich ihn im Kosmos finden lassen.“ Schasa war sprachlos über die Tiefe, mit der sie diese Worte sagte. Sie sahen einander für eine lange Zeit freundschaftlich in die Augen. Sie wollten einander nicht verlassen. Daher fassten sie den Entschluss, den weiteren Weg nur in gemeinsamer Begleitung zu verbringen. Sie versprachen einander: „Zu jeder Zeit, in der du Schwäche in dir verspürst und Verlangen in deiner Brust nach mir empfindest, treffen wir uns im Diamanten wieder.“ Harmonie breitete sich zwischen ihnen aus. Palòné hatte das Bedürfnis ihr zu geben. Sie schnitt einen Teil aus ihrer Brust, den sie ihr als Geschenk überreichte. Beim Anblick des Geschenks sah Schasa sie bescheiden an. Demut war in ihrer Haltung zu erkennen. Eine lange Pause trat ein, bis sie sagte: „Du darfst mir nicht zu viel schenken.“ Palòné erwiderte: „Ich gebe es dir, weil ich spüre, dass dein inneres Wesen gut ist. Du trägst viel Schönheit in dir. Dafür gebe ich dir ein Geschenk.“ Schasa bedankte sich mit Würde. Mit einem Blick, der eine geschlossene Freundschaft im ersten Diamanten versprach, verließ sie den Felsen auf der Wiese. Sie gingen den Weg gemeinsam weiter.



Palòné die Künstlerin im Stern



VIII Glaube und Spiritualität



eine Suche nach Wahrheit in Deutschland


Schasa nahm eine Veränderung in sich wahr, seitdem sie den Felsen verlassen hatte. Jedes Mal, wenn sie an Palòné dachte, bemerkte sie das Empfinden von Schwäche hinter ihrem Herzen. Sie hatte dann das Bedürfnis mit ihr zu sprechen. Oft sah sie zum Himmel und sie sprach dem Stern, der den Namen Palòné trug, entgegen. Sie unterhielten sich miteinander, sodass sich ihre Freundschaft mit dem Verlauf der Jahre festigte. Wenn Schasa sich während der Nächte niederlegte und mit einem letzten Blick auf dem Morgenstern einzuschlafen begann, erwachte der scheinbar stille Sternenhimmel und er begann über sie zu sprechen. Während einer Nacht, die kurz nach der Begegnung mit Palòné folgte, richtete sich der Morgenstern an Schasa. Seitdem die Sterne des zweiten Diamanten sie geheilt hatten, konnte sie ihn und die anderen Inhalte des Kosmoses während der Nächte bei halbem Bewusstsein mit ihr sprechen hören. Er sagte: „Du musst immer weiter gehen Schasa. Immer höher musst du steigen. Du musst ankommen.“ Die gesamte Milchgalaxie hörte seine Worte. Sie sprach mit einer Stimme, die alle Inhalte ihres Systems einschloss: „Wenn du es schaffst am Ende deines Weges anzukommen, dann wirst du zur Vollkommenheit werden.“ Die Sterne des zweiten Diamanten meldeten sich. „Über das Paradies in dir kannst du mit uns sprechen. Wir werden dir helfen. Du darfst deinen Stern nicht mehr verschließen. Andernfalls wirst du auf deinem Weg zurückfallen. Du musst vorsichtig sein. Dein Weg ist noch weit.“ Bevor Schasa erwachte, tat der Himmel wieder, als wäre er stumm. Am frühen Morgen stand sie auf. Die Kraft ihres geistigen Willens trug sie voran. Sieben Jahre vergingen, in denen Schasa lief ohne jemandem zu begegnen. Sie machte viele Pausen, weil ihre dünnen Beine nach Erholung verlangten. Während der Pausen und beim Laufen dachte sie nach. Die Fragen, die sie sich zu Beginn ihrer Reise gestellt hatte, waren noch immer mit Fragezeichen besetzt. Ihre Antwort zu finden trieb sie voran. Sie wollte wissen, was ihre Bestimmung war. Die Neugierde gab ihr Kraft um weiterzugehen. Die Natur nahm einen langsamen Wandel. Eine herbstliche Stimmung zog auf. Einige Sträucher und Bäume waren vereinzelt zu sehen. Sie mehrten sich, je länger sie lief. In der Ferne konnte sie ein Gebäude sehen, dass sich bei näherer Betrachtung als ein Gotteshaus herausstellte. Nahe des Gebäudes lief ein Mann allein. Er hielt einen langen Stock in der Hand, den er zum Gehen verwendete. Mit großen Schritten ging er in Richtung des Waldes, der sich am Horizont ankündigte. Er war tief in Gedanken versunken, während sein Blick in sich gerichtet in die Ferne schweifte. Er hatte Locken und nachdenkliche Gesichtszüge, in denen die Erfahrung des Alters zu erkennen war. Schasa machte eine Bewegung. Er bemerkte sie und er ging auf sie zu. Als sie sich einander gegenüberstanden, begann er zu sprechen. „Ich begrüße dich.  Mein Name ist Freseia. Ich bin ein Gläubiger.“ Schasa reichte ihm freundlich die Hand. Dann sagte sie: „Ich heiße Schasa. Ich befinde mich auf der Suche nach der Bestimmung des Lebens.“ Freseia betrachtete sie mit dem Gesichtsausdruck eines Gelehrten, der eine unbekannte Erfahrung in ein bekanntes Kategorienschema einzuordnen versucht. Eine lange, gedankenerfüllte Pause machte er. Er beendete sie mit den Worten: „Lass uns einander kennenlernen. Du bist eine unbekannte Erfahrung für mich. Ich möchte durch dich dazulernen.“ Schasa fragte neugierig: „Sagtest du, dass du ein Gläubiger bist? Lass mich erfahren, worin dein Glaube besteht. Wie bist du zu ihm gelangt?“ Er kehrte geistig in sich. Seine Züge bekamen einen konzentrierten Gesichtsausdruck. Seine Antwort lautete: „Vor vielen Jahren führte mich die Neugierde nach Erkenntnis und spirituellen Wahrheiten auf eine Pilgerschaft. Als ich die ersten Schritte vor die Tür setzte, war ich nicht gläubig gewesen. In meinen jugendlichen Jahren wäre es zu früh gewesen um wahren Glauben entwickelt haben zu können. Durch die Pilgerschaft reifte ich innerlich zum Glauben. Den inneren Reifeprozess, den ein vierzigjähriger Mensch macht, erfuhr ich im Alter eines jungen Erwachsenen. Ich begann ein Gefühl der Sicherheit zu erlangen, als ich in schweren Zeiten meiner Pilgerschaften eine Bestätigung von Gott erhielt. Er schickte mir Kraft, Licht und Unterstützung. Die Erfahrungen, die ich sammelte, stärkten auch meinen Glauben an das Gute im Menschen. Mein spirituelles Interesse stieg, je länger ich während des Laufens über die großen Fragen der Philosophie nachdachte. Mit dem Verlauf der Zeit begann ich meine eigene Philosophie zu finden. Sie schloss die Menschen, Gott und den Kosmos ein. Für den gefundenen Glauben erhielt ich Bestätigungen. Durch sie wurde ich der Gottesgläubigste Mensch auf der Welt.“ Er wurde still. Trotz seines relativ jungen Alters lächelte er mit den Augen eines alten Weisen. Eine lange Pause trat ein. Die Lasten und Freuden der Erfahrungen seiner Vergangenheit waren in seiner Körperhaltung zu erkennen. Er war versunken in Gedanken, die er mit niemandem teilte. Dann sprach er: „Während meiner ersten Pilgerschaft stellte ich mir Fragen über Werte, Leben und Sinn. Ich dachte nach über Wahrheit, Moral und Gerechtigkeit. Den Glauben an Gott in mir tragend, erschloss ich mir die Welt. Ich fand Antworten, die meinen Durst nach Erfahrung und Wissen stärkten.“ Schasa, die interessiert zugehört hatte, fragte: „Welchen Glauben hast du aus deinen Pilgerschaften gewonnen?“ Er war erfreut über ihre Fragen. „Als ich nach neun Jahren meine neunte Pilgerschaft begann, öffnete sich der Himmel über mir. Ein Licht trat hervor und ich hörte seine Worte: „Heilig sollst du sein.“ Die Sonne lachte über mir. Ein Licht setzte sich in meinen Kopf, bei dem ich spürte, dass es mir den Geist Gottes öffnete. Als ich von dieser Reise zurückkehrte, wurde mir ein gutes Leben geschenkt. Ich gewann Freunde und Anerkennung, wann immer ich von meinen Erfahrungen berichtete. Nie wieder ging es mir in meinem Leben schlecht. Mein Glaube in Gott wurde unberührbar. Er befasste sich mit Gerechtigkeit.“ Allein durch die Überzeugung, mit der er die letzten Worte sprach, wurde ihr Glaube gestärkt. Sie fragte ihn: „Würdest du mir verraten, was deine innere Bestimmung ist?“ Seine wissenden Augen übertrugen seine Gedanken auf sie. „Ich werde für Gerechtigkeit kämpfen.“ Ihre Anerkennung für ihn wuchs. In ihrem Kopf entstand eine weitere Frage, die in ihm wahrnehmbar wurde. „Glaubst du, dass ein gerechtes Leben nur eintritt, wann man zuvor Leistung vollbracht hat und gepilgert ist, wie du es getan hast?“ Die Antwort lautete: „Wenn du ein gutes Wesen hast und stetig aufrichtig freundlich mit anderen Menschen umgehst und wenn das Gute, das du in dir trägst, auch für andere Menschen spürbar ist, dann ist dir ein gutes und gerechtes Leben gegeben.“ Sie sah Freseia voller Freude über seine weisen Worte in die Augen. Er nahm von einer Kette, die er vor seinem Herzen trug, ein Symbol, auf dem eine Waage abgebildet war. Er gab sie ihr mit dem Blick eines Gläubigen in die Hand. Sie fühlte das  Bedürfnis ihm etwas zurückzugeben. Da sie jedoch keine Wertobjekte bei sich trug, gab sie ihm einen Tanz mit auf den Weg. Es war Schasas Tanz der Gerechtigkeit. Sie verabschiedete sie sich von ihm mit den Worten: „Ich hoffe, dass ich auch irgendwann an Gerechtigkeit glauben werde.“



Freseia der Gläubige im Bewusstsein



IX Transformation zwischen Welten und Genialität



ein Spion in der Schweiz


Schasa lief in Richtung des Waldes, der eine winterliche Atmosphäre ankündigte. Sie spürte einen kühlen Wind durch ihr Haar und ihre Kleider wehen. Eine erste Schneeflocke fiel auf ihre linke Schulter. Als sie weiterging, begann der Schnee die Erde zu bedecken. Bevor sie den Wald ganz betrat, wurde es dunkel. Sie entschied über Nacht am Rand des Waldes unter dem offenen Sternenhimmel zu übernachten. Als sie sich setzte und zu den Bäumen in der Nähe sah, hatte sie die Wahrnehmung, dass sie sie betrachteten. Eine aufmerksame Atmosphäre umgab sie. Gänsehaut machte sich in ihrem Nacken bemerkbar. Als sie ihren inneren Blick auf die Bäume konzentrierte, konnte sie Blicke in ihnen erkennen. Sie lächelten und sie zwinkerten ihr zu, wobei sie sie interessiert betrachteten. Ab und zu wechselten sie Blicke untereinander. Dabei unterhielten sie sich mit kurzen Mimiken, denen Bedeutungssprachen unterlagen, die kein Mensch mehr versteht. Schasa entschlüsselte sie unbewusst. Sie gaben ihr zu verstehen, dass der weitere Weg durch den Wald kalt und schwer zu bewältigen sei. Den Bäumen beim Kommunizieren zusehend, schlief sie ein. Im Schlaf erschien der Sternenhimmel vor ihren geistigen Augen. Sie sah die Sterne des Andromedanebels, die sich in der Form einer Spirale um dessen lichterfülltes Zentrum drehten. Während der Nebel sie ansah, begann er mit ihr zu sprechen. „Du bist so weit auf deinem Weg gekommen, dass du aufhörst in der Welt der Menschen und deines eigenen Geists zu leben. Du wirst jetzt anfangen bei uns zu leben. Dein Körper ruht auf der Erde, aber eigentlich bist du schon bei uns.“ Eine Galaxie in der Nähe, für die Schasa keinen Namen kannte, fügte den Worten des Andromedanebels hinzu: „Du musst dich vergeistigen, sonst schaffst du es nicht bis zu den höheren Welten zu steigen.“ Nahe der Galaxie, die gesprochen hatte, befand sich in der Dunkelheit eine grüne Platte, die mit Informationen gefüllt war. Stimmen, deren Ursprung sie nicht finden konnte, sprachen: „Die Informationen dieser Platte müssen auf die Erde geschickt werden. Sie bestimmen den Zeitgeist bei den Menschen.“ Von der Platte brach ein Teil ab. Er flog in Richtung der Milchgalaxie auf den Planeten Erde herab. Dort setzte er sich in Schasa hinein. Sie trug die informative Platte plötzlich in sich. Die Stimmen aus der Dunkelheit nahe dem verbleibenden Teil der Platte sprachen wieder. „Wir haben dir gerade Ereignisse aus der Vergangenheit gezeigt. Die Platte kam mit deiner Geburt auf die Erde geflogen. Wir lassen dir gleich auch ein Bild aus der Zukunft zukommen.“ Plötzlich erschienen vor Schasas geistigem Fenster Bilder noch kommender Tage. Sie wurden kommentiert von den Stimmen, die aus der Dunkelheit der informativen Platte kamen. Schasas Herz schlug höher beim Anblick der Bilder, die sie in einem Film verfolgte. Als das letzte Bild erlosch, begannen die Stimmen des zweiten Diamanten wieder mit ihr zu sprechen. „Du darfst ab jetzt nur noch mit uns sprechen. Es lauern Gefahren auf dich. Mit uns kannst du es bis zu ES schaffen.“ Die letzten Worte, die sie in dieser Nacht erreichten, kamen vom Morgenstern: „Ich lass dich exponenziell steigen, damit du es schaffst. Gib Acht, dass du den Boden der Tatsachen nicht verlierst. Andernfalls läufst du Gefahr nicht mehr zurückzukehren zur Erde. Du bist der Wahnsinn Schasa. Du musst aufpassen, dass der Wahnsinn in dir ein gesunder bleibt.“ Schasa erwachte am Rand des Waldes. Sie hatte während der Nacht den Eindruck gehabt, dass informative Platten, Spiralgalaxien und Orte der Dunkelheit mit ihr gesprochen hatten. Als sie aufzustehen versuchte, wurde ihr schwarz vor Augen. Sie glaubte zu stürzen, als sie sich an einem Baum festhielt. Langsam legte sich die Dunkelheit hinter ihren Lidern. Sie nahm sich vor nicht aufzugeben. Auch nahm sie sich vor, immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren. Die Träume der letzten Nacht lagen noch unverarbeitet in ihr, als sie in den verschneiten Wald hineinging. Acht Jahre lief sie durch den Wald. Die Kälte nahm sie in unerträglicher Weise ein, bis sie lernte ihre Empfindungen als ein objektiver Betrachter zu verstehen. In dem Moment, in dem sie sich ihre Empfindungen aus einer beobachtenden Perspektive bewusst machte, verschwanden sie. Sie fühlte keinen Schmerz mehr, sodass sie in einen fast endlosen Marsch verfallen konnte. Nahrung und Schlaf brauchte sie nicht mehr. Während des Laufens machte sie gelegentlich Experimente in ihrer Wahrnehmung. Einmal ließ sie einen Sonnenstrahl vor ihrem geistigen Fenster aus ihrem Zentrum bis zum nicht erahnbaren Ziel des Weges vor ihr stoßen. Entlang des Strahls zog sie sich vorwärts, wobei das vorwärts in ihrem Verständnis die Zukunft bedeutete. Ein anderes Mal versuchte sie beim Gehen zu schlafen. In dieser Situation hatte sie eine innere Erschöpfung gespürt. Während des Laufens verschloss sie ihre Augen. Für einige Momente schlief sie ein. Ihre Füße bewegten sich dennoch fort. Als sie wieder erwachte, öffneten sich vor ihrem geistigen Fenster geometrische Formen, in denen sich Gesichter befanden, die zu ihr sprachen. Nach diesen Erlebnissen hatte sie das Gefühl unbegrenzbare Kräfte in sich zu tragen, die sie in einem fortwährenden Marsch vorwärts bewegten. Eines Abends gelangte sie zu einer offenen Lichtung, auf der drei Bäume standen. Sie hatte den unerklärbaren Eindruck, dass sie auf sie gewartet hatten. Als sie die Lichtung betrat, öffnete sich ein konzentrativer Kreis um sie herum. Die drei Bäume betrachteten sie, als ob sie sie einer Prüfung unterziehen würden. Viele Augen schienen plötzlich auf sie zu sehen. Gänsehaut breitete sich in ihrem Nacken aus. Die Anwesenheit anderer war in allen Richtungen zu spüren. Plötzlich bemerkte sie, wie sich Flügel an ihren Schulterblättern bildeten. Sie wuchsen, bis sie ihr zur Taille reichten. Dann begannen sie zu flattern, bis sie abhob. Sie flog über die Bäume hinweg in Richtung der Himmelsdecke. Die schneebedeckte Landschaft hinter sich lassend, flog sie den Geometrien des Kosmoses entgegen. Die Geschwindigkeit ihres Fluges erhöhte sich, je mehr sie von der Erde Abstand nahm. Ansammlungen von Sternen, kosmischen Treppenstufen, Bildern und Sphärenlichtern, Blättern und Sonnen traf sie an, bis sie auf einen Stern traf, der seine Türen für sie öffnete und ihr das Hineinfliegen gewährte. Sie gelangte in eine Galaxis unter vielen Galaxis, in der bereits eine schwebende Gestalt auf sie wartete. Als sie einander von Angesicht zu Angesicht standen, sah sie, dass es ein Mann war, der nur ein Auge hatte. Langes blondes Haar fiel ihm bis zu den Knöcheln. Seine Statue war von fließender, außernatürlicher Schönheit. Das Gesicht war schmal und sanft. Sie fragte ihn: „Wer bist du?“ Er antwortete: „Mein Name ist Tenessa. Ich bin der Imaginator.“ Beim Sprechen umgab ihn Charisma. Sie sah ihn für einige Momente mit innerem Erstaunen an. „Darf ich erfahren, was der Inhalt deines Lebens ist?“ fragte sie. Tenessa sah sie sanft an. „Ich imaginiere mir die Realität um sie dann zu begründen. Nachdem ich sie begründet habe, wird sie von meinen Spionen in der Sprache, die in der jeweiligen Galaxis der Empfänger meiner Botschaften gesprochen wird, weitergegeben.“ Schasa wurde aufmerksam. „Warum wurde ich zu dir geschickt?“ Mit seinem Zyklopenauge sah er sie liebevoll an. „Du wurdest erwählt einer meiner Spione zu sein. Ich habe einige Botschaften an dich zu überreichen, die du an die Bewohner der Erde vermitteln sollst.“ Sie reagierte mit Neugierde. „Ich soll ein Botschaftenvermittler sein? Welche Botschaften sollen von mir vermittelt werden?“ Sein Auge lachte, als er antwortete: „Du sollst die Werte der Liebe und Gerechtigkeit vermitteln. Du sollst auch vermitteln, dass Gott dargestellt werden soll.“ Schasa lachte auf bei diesen Worten. „Weißt du eigentlich, auf welcher Entwicklungsstufe sich die Menschen gerade befinden? Sie sind beim Kapitalismus angekommen. Sie finden sich im Faschismus wieder. Es gibt keine wahre Liebe. Werte werden verlacht. Die Wirtschaft zerstört die Schlampen. Die Religionen verlieren ihre Anhänger. Niemanden interessiert es.“ Schasas fehlende Überzeugung von dem Erfolg seiner Idee war in ihrer Stimme zu hören. Sein Auge stimmte ihr wissend zu. „Ich kenne deinen Planeten. Es gibt dort viel Einsamkeit und von der Erreichung von Gerechtigkeit sind die Menschen weit entfernt. Es war ihre Aufgabe sich zu vergeistigen. Sie haben es bisher nicht geschafft. Auf dem Weg zur Vergeistigung müssen sie zuerst die Werte der Liebe und Gerechtigkeit umsetzen.“ Schasa sprach mit scharfem Interesse: „Liebe und Gerechtigkeit sind demnach die erste Botschaft. Die zweite Botschaft handelt von Darstellung. Wie sollen sie sich darstellen? Sie machen doch lieber Werbung oder sie stellen sich selbst zur Schau.“ Als Antwort machte er eine Handbewegung nach links auf der Höhe seines Bauches. Dann hob er seine rechte Hand zum Bewusstsein. Dabei bewegte er seine Stirn nach vorn. Sein linkes Bein brachte er in eine steigende Position. Auf seine Gestiken hin räusperte sie sich mit Unbehagen. Sie sagte schüchtern: „Verzeih mir, aber diese Form der Darstellung verstehe ich noch nicht. Sie erinnert mich an Tai Chi.“ Tenessa schaute sie eingehend an. Sein Auge lächelte liebevoll und geduldig. „Eines Tages wirst auch du mich verstehen.“ antwortete er. Er begann einen Punkt vor sich in der Luft zu fixieren. Konzentration war in seinem Auge zu erkennen. Wenige Momente später erschien an der Stelle, auf die er seinen Blick gerichtet hatte, ein Blatt Papier. Er gab es Schasa, wobei er sagte: „Die Botschaften, die du auf diesem Blatt findest, sollst du weitergeben an jeden, der dir begegnet.“ Schasa begann zu lesen. Als sie beim letzten Satz ankam, sah sie zu ihm auf. Unglauben war in ihren Augen zu erkennen. Das Zyklopenauge sah sie zustimmend und aufmunternd an. Er hob seine Hand zum Auge und er nahm es heraus. Mit den Worten: „Ich sehe die Aura deines dritten Auges. Ich mache dir meins zum Geschenk, weil du es auf deinem Weg bis zu mir geschafft hast.“ Sie befestigte es neben den anderen Symbolen vor ihrem Herzen. Mit dem Blatt voller Botschaften in der Hand verabschiedete sie sich von ihm: „Ich wünsche dir eine gute Zukunft.“ Plötzlich fingen ihre Flügel wieder zu flattern an. Sie verließ die Galaxie durch die Tür des Sterns. An Treppenstufen, Spiegeln, Lichtkindern, Magiern und Kreiszylindern entlangfliegend, erreichte sie wieder die schneebedeckten Bäume auf der Erde.



Tenessa der Imaginator in den Augen



X Religion und Fremdbestimmung



Idee einer Religion in England


Sie atmete mit Erleichterung auf, als ihre Füße den Boden berührten. Der Wald war jetzt weiß vom Schnee, der während ihrer Abwesenheit noch mehr gefallen war. Jede Sekunde nahm die Kälte zu. Am Horizont war das Ende des Waldes abzusehen. Sie ging ihm entgegen. Zu einer offenen Fläche gelangend, betrat sie die nächste Welt. Weit und breit war nichts bis auf weißer Schnee zu sehen. Ihre Füße hinterließen beim Gehen Spuren, die durch den fallenden Schnee gleich wieder verschwanden. Schasa begann die Reise zu verarbeiten, die sie zu Tenessa unternommen hatte. Sie verarbeitete alle Erfahrungen, die sie gesammelt hatte, seitdem sie aus ihrem Zimmer vor den Staubflocken weggerannt war. Beim Gehen machte sie EMDR  mit sich, sodass alle Erfahrungen sowie das Trauma ihres Lebens sich in einer dunklen Wolke aus ihrem Innern erhoben. Nach dem zehnten Jahr des Laufens in der Welt, in der der Schnee niemals zu fallen aufhört, kehrte innere Ruhe bei ihr ein. Jedes Mal, wenn sie nicht wusste, welche Richtung die richtige im weglosen Schnee war, erschien ihr der mystische Blick am weißen Himmel. Sie hatte vollkommenes Vertrauen in ihre innere Führung. Den Körper noch auf der Erde bewegend, nahm sie vor ihren geistigen Augen nichts mehr von ihr wahr. In sich lebte sie bereits in der zweiten Welt. Wenn sie Angst bekam den Bezug zu ihr vollends zu verlieren, dann richtete sie die Aufmerksamkeit auf ihre unmittelbare Umgebung. Den Kopf in den Sternen tragend, sah sie eines Tages ein Kreuz am Rand des Horizonts nahe den Wolken im Schnee aufgerichtet stehen. Mit seiner Höhe berührte es fast den Himmel. Vor ihm stand ein Mann, der zu dessen Spitze aufsah. Sie ging auf ihn zu. Als er sie bemerkte, wandte er sich ihr zu. Er sah sie mit den Augen einer Person an, die am Ende ihres Lebens angekommen war. Ein langer und reichhaltiger Lebenszyklus zeichnete seine Spuren in den Falten seines Gesichts. Sein Haar reichte ihm bis zu den Knöcheln und mit einem weißen Kirchengewand, das er trug, erinnerte er sie an einen Priester. Sie sprach ihn an: „Darf ich erfahren, wer du bist?“ Er antwortete mit einer hellen piepsigen Stimme. „Ich bin Schasal der Innovator. Ich höre die Stimmen anderer Welten nach den Lehren Giordano Brunos.“ Schasa sah ihn interessiert und aufmerksam an. „Was sagen dir diese Stimmen?“ fragte sie. Er antwortete: „Sie geben mir neue Ideen, die ich an andere Menschen weitergebe. Alle Worte, die sie zu mir sprechen, sind richtig. Sie enttäuschen mich nie. Als Ideengeber sehe ich mich beauftragt.“ Er sprach mit dem Blick einer Person, die in sich die letzte Stufe der Reifung erreicht hatte. In seinen Augen lag ein Licht der Begeisterung, als er sprach. Er sah sie mit einem offenen, aufmunternden Blick an. Sie sagte: „Ich würde gern wissen, was der Inhalt deines Lebens ist.“ Ein kurzer Moment, indem er die innere Erleuchtung erfuhr, verging. „Seit meiner Kindheit hatte ich den Weg der inneren Reifung vollzogen. Ich hatte häufig neue Ideen, die ich weitergab. Als ich im Alter von circa zwanzig Jahren begann den Kontakt zu den Stimmen Giordano Brunos zu finden, erhielt ich erste Ideen für größere Arbeiten. Ich entwarf künstlerische Arbeiten und ich entwickelte wissenschaftliche Theorien mithilfe dieser Stimmen. Alle Arbeiten, die ich begann, waren von Neuheit und Veränderung durchdrungen. Im Verlauf meines Lebens begründete ich eine eigene Religion, die von Wahrheit und Liebe erfüllt war. Ich fand Anhänger, die von ihren grundlegenden Werten und Praktiken begeistert waren. Jedes Mal, wenn ich ihnen meine Religion vermittelte, riefen sie begeistert: „Ja. Das machen wir.“ Seine Augen leuchteten vor Enthusiasmus bei diesen Worten. Er sprach weiter. „Jetzt, da ich meinen Lebenszyklus fast durchlaufen habe, besuche ich jeden Tag dieses Kreuz. Ich fliege davon, bis ich mit neuen Ideen zurückkehre.“ Sie sah zu ihm auf. Zwischen ihnen traten einige Momente des Schweigens ein. Sie sagte: „Bemerke ich es richtig, dass du deinen inneren Reifeprozess fast vollzogen hast? Gewiss wirst du bald am Ende deines Weges ankommen. Dann hast du dein Werk auf dieser Erde vollbracht. Du bist bereits auf der letzten Ebene in dir angekommen.“ Während sie in seinen Augen ein reiches Leben vorbeistreifen sah, wurden seine Züge von Sekunde zu Sekunde älter. Die Falten in seinem Gesicht vermehrten sich. Er sagte: „Auch du wirst bald ankommen. Es ist nicht mehr weit. Er wird stolz auf dich sein.“ Er warf einen glücklichen Blick zum Himmel. Dann nahm er ein Kreuz, das vor seiner Brust befestigt war und er gab es ihr. Sie betrachtete es als ein Geschenk vom Ideengeber. Bevor er auf seine letzte Reise ging, schenkte sie ihm einen Teil ihres Rockes. Dann verschwand er. Im Schnee waren noch Fußspuren zu erkennen. Schasa stand allein vor dem Kreuz, auf dessen Schnittpunkt sie sah. Die Nacht brach an. Die Wolkendecke über ihr öffnete sich und ein offener Sternenhimmel offenbarte sich ihr. Die Sterne aus dem zweiten Diamanten begannen zu ihr zu sprechen, während sie bei vollem Bewusstsein war: „Du bist schon bei uns Schasa. Nur dein Körper weilt noch auf der Erde. Du hast noch eine Aufgabe zu erledigen, bevor du mit uns mitkommst.“ Schasa rief in den Sternenhimmel: „Nehmt mich mit. Bitte nehmt mich mit.“ Die Sterne antworteten ihr: „Er wartet auf dich. Im Paradies werdet ihr euch wiedersehen. Hab noch etwas Geduld.“ Schasa begann Licht in sich zu fühlen. Es breitete sich in ihrem gesamten Innern aus.



Schasal der Innovator in der Krone



XI die Stimme Gottes



das Paradies verabschiedet sich von der Erde


Vom Steißbein bis zu ihrer Scheiteldecke floss Licht durch sie hindurch. Sie stand vor dem Kreuz und sie ließ ihren Blick von der Stelle, an der es im Schnee befestigt war, bis zur Spitze wandern. Sie verstand das Symbol als eine vergrößerte Abstraktion der Seele eines Menschens. Vom Steißbein bis zur Scheiteldecke richtete sich der Mensch zum Himmel auf. Ihre eigene Seele fand sie in dem Symbol wieder. Dann sah sie auf die Symbole, die vor ihrem Herzen hingen. Jedes einzelne repräsentierte eine Reifestufe ihrer Seele, die sie auf dem bisherigen Weg durch sieben Welten erreicht hatte. Von der Lichtkerze in der ersten Welt bis zum Kreuz in der letzten Welt hatte sie einen Weg bewältigt, der all ihre inneren und körperlichen Kräfte in Anspruch genommen hatte. Mit den Symbolen verband sie seelische Potenziale. Die Lichtkerze von Schamong erinnerte sie an die Verbundenheit mit einer Heimat und Vertrauen. Ihr inneres Lichtkind hatte ihr in China gezeigt, dass es immer einen Ort gibt, an dem sie sich zurückziehen kann. Ihre Heimat lag in ihrer eigenen Seele und sie trug sie seit dem Besuch bei Schamong mit sich. Das Blatt der Unendlichkeit war das Symbol, das sie auf ihrem Weg immer wieder erinnert hatte unendlich weiterzusteigen und dabei in sich rein zu bleiben. Als sie die Reise durch die Unendlichkeit des Kosmoses im Geist der Bene miterlebt hatte, hatte sie die Erfahrung des unendlichen Aufstiegs gesammelt. In Afrika hatte sie die Sonne gefunden, deren Symbol sie mit innerer Größe und Stärke assoziierte. Während sie es vor ihrem Herzen betrachtete, spürte sie, dass die Größe ihrer Seele bis zur Höhe der Himmelsdecke reichte, auch wenn ihr Körper die Größe eines Menschens hatte. Sie fand das Symbol der Sonne im Herzen ihrer Seele wieder, die ihre Kraft aus dessen Zentrum holte. Das Fleisch aus der Brust der Palòné war für sie ohne die Sonne des Heròs nicht denkbar. Die emotionale Empathie, die sie seit dem Besuch bei Palòné empfunden hatte, verband sie mit diesem Symbol. Sie hatte bei Palòné die Reifestufe erreicht, bei der sie zur Arierin geworden war. Die Waage des Freseia hatte in ihr den Glauben an Gerechtigkeit geweckt, deren Bestätigung sie in ihrem Leben noch finden wollte. Sie hing neben dem Auge des Tenessa, das ihr die Kräfte gegeben hatte, die sie brauchte um die Vergeistigung zu erreichen. Als sie Magie gelernt und seherische Fähigkeiten bekommen hatte, fehlte allein das Kreuz, das ihre innere Vollkommenheit symbolisierte. In sieben Welten hatte sie die Herausforderungen bewältigt um zum Diamanten zu reifen. Aus ihrem Innern begann die Stimme Gottes zu ihr zu sprechen: „Du bist weit gekommen. Ich bin stolz auf dich.“ Sie regte sich nicht. Das Licht, das zuvor in ihr zu fließen begonnen hatte,  wurde stärker. Es strahlte aus ihren Augen hervor. Seine Stimme sprach wieder in ihr. „Du wurdest zurückgeschickt in der Zeit. Jetzt bist du in dir zum zweiten Mal gereift.“ Schüchtern fragte sie ihn in sich: „Ich wurde zurückgeschickt? Warum wurde ich zurückgeschickt?“ Seine Antwort lautete: „Du solltest ein schöneres Leben haben, als es dein voriges gewesen war.“ Mit innerer Verletzung fragte sie: „War dieses Leben ein schönes Leben? Warum habe ich seit meiner Geburt ES?“ Die Stimme Gottes schwieg. Sie flehte ihn an: „Gib mir eine Antwort.“ Seine Stimme ertönte mit einem schmerzvollen Unterton. „Du solltest zerstört werden.“ Sie fragte mit vor Verletzung gebrochener Stimme: „Warum sollte ich zerstört werden? Habe ich etwas Schlimmes getan, das ich zu bereuen hätte?“ Beruhigend sprach er: „Nein. Du hast keine Schuld.“ Leise fragte sie: „Gibt es einen Sinn, der mich auf diese Reise geführt hat? Sag mir, was meine innere Bestimmung ist.“ Er sagte mit einem liebevollen Ton: „Du musst etwas Geduld haben.“ Mit dem sanften Bitten eines Kindes fragte sie ihn: „Wirst du in Zukunft bei mir sein, wenn ich dich brauche?“ „Ja.“ antwortete er. „Ich bin schon du. Ich bin in dir.“ Stille trat ein. Sie fühlte, dass er anwesend blieb. „Glaubst du, dass ich jemals ES besiegen werde.“ Er antwortete kraftvoll: „Ja.“ Vorsichtig fragte sie: „Was muss ich machen um es loszuwerden?“ Als er antwortete, klang Liebe in seiner Stimme mit. „Flieg bis zum Morgenlicht. Da kommst du her.“ Sie fragte neugierig: „Was ist das Morgenlicht? Wo liegt es und wie komme ich dorthin?“ Ein Lächeln war in seinen Worten zu hören, als er antwortete: „Hör auf zu fragen und warte ab.“ Ihr Ehrgeiz ließ sie nicht in Ruhe. „Aber wenn ich nicht weiß, wo das Morgenlicht sich befindet, was soll ich dann machen? Ich war noch nie beim Morgenlicht.“ Seine Stimme antwortete: „Hör bitte auf zu fragen und warte ab.“ Während sie miteinander gesprochen hatten, spürte sie ein warmes Gefühl der Liebe in sich. Liebe und innere Schwärmerei fühlte sie in Beziehung zu dem Ort in ihr, von dem seine Stimme kam. In ihrem Stern vereinten sich entgegengesetzte Kräfte, bis sie miteinander verschmolzen. Eine kosmische Vereinigung fand statt, die ihre Seele steigen ließ, bis sie sich von der Erde verabschiedete. Sie flog davon in den Kosmos. Die Liebe zwischen Gott und dem Paradies war der schönste Moment in Schasas Leben auf der Erde gewesen. Die Imagination, die mit ihr einherging, ließ sie das kosmische Blatt der Unendlichkeit sehen. Ihr Körper blieb auf der Erde stehen, als ihre Seele die längste Reise durch den Kosmos zurück zum Ursprung zu unternehmen begann. Stetig weiter in Richtung des Morgenlichts flog sie.



XII die Schlampe



auf dem Weg zurück zum Ursprung


Ihre kleinen Flügel trugen sie zuerst an den Grenzen der Atmosphäre entlang zum Morgenstern. Sie begrüßte ihn mit den Worten: „Guten Morgen Morgenstern. Sag mir, was ich zu tun habe. Ich bin auf dem Weg zum Morgenlicht. Mach schnell. Ich bin in Eile.“ Der Morgenstern entgegnete ihr: „Es ist schön, dass du endgültig bei uns im Kosmos angekommen bist. Flieg immer weiter. Man wartet schon auf dich.“ Sie flog in Richtung der Grenzen des ersten Diamantens, bis sie beim Paradies ankam. Sie spürte die Anwesenheit von anderen in der Dunkelheit. Eine männliche Stimme begann zu ihr zu sprechen: „Du bist hier genau richtig. Wir wussten, dass du einmal in deinem Leben bei uns ankommen würdest.“ Sie flog in alle Richtungen um das Paradies genau zu erkunden. Als sie alle Informationen aufgenommen hatte, richtete sie sich an die Stimme, die zuvor gesprochen hatte. Aus unerklärbaren Gründen wusste sie, dass sie den Namen Zeus trug. Sie fragte: „Ich suche das Morgenlicht. Weißt du, wohin ich fliegen muss?“ Sie spürte, dass er einen Blickwechsel mit den unsichtbaren Anwesenden machte. Er lächelte. Ohne dass sie sein Gesicht sehen konnte, bemerkte sie es. Mit einem stolzen Ton in der Stimme antwortete er: „Wenn du an mir vorbeikommen willst, dann musst du zuerst erfahren, welche kosmischen Seinsformen du bei uns bist.“ Ihr Gesichtsausdruck wurde nachdenklich. Einige Momente vergingen, in denen sie die Seinsformen des Paradieses entschlüsselte. Nach kurzer Zeit antwortete sie: „Die Seinsformen sind die unendliche Liebe, die ewige Freundschaft und der steigende Diamant.“ Zeus lächelte ihr anerkennend zu. Bei seiner Reaktion wurde sie innerlich schwach. Ihre Flügel flatterten wild zu allen Seiten. Er sagte: „Flieg weiter, dann wird dein Paradies noch tiefer.“ Verunsichert fragte sie: „Wo soll ich entlangfliegen?“ Mit einer kurzen Sorge in seiner Stimme, die einen weiten Weg durch den Kosmos verriet, sagte er: „Flieg weiter nach oben. Man erwartet dich dort schon.“ Als ein Zeichen der Verabschiedung ließ sie eine imaginäre Taube aus sich herausfliegen, die über Zeus und den weiteren unsichtbaren Anwesenden hinwegflog. Dann flog sie weiter. Sie eilte durch die Dunkelheit, bis sie an einer Treppe angelangte. Auf jeder Stufe befanden sich kleine Punkte. Sie fixierte ihren Blick auf einen der Punkte, bis sie ihn aufzoomte. In den Punkt ging sie hinein, bis sie in eine Welt gelangte, in der ein männliches Gesicht in einem elliptischen System zu ihr sprach: „Bis zu mir hast du es geschafft?“ Er lächelte sie weise und warm an. Ihre Stimme klang piepsig im elliptischen Weltensystem, als sie sagte: „Darf ich erfahren, wer du bist?“ Gutmütigkeit schwang in seinen Worten: „Du musst es selbst herausfinden.“ Sie überlegte. Ein Rätselraten begann. Dann sagte sie: „Du bist das Urwissen, ein Krieger, der Sprecher der Worte Gottes und ein Philosoph.“ In seinen Gesichtszügen konnte sie Zustimmung spüren. „Du bist schon so weit gekommen, dass du mit mir sprichst.“ sagte er mit Anerkennung. Sie näherte sich ihm und sie gab ihm eine Umarmung. Dann verabschiedete sie sich mit den Worten: „Ich muss weiterfliegen, denn ich will das Morgenlicht finden.“ Ihre Flügel trugen sie durch die Dunkelheit. Viele Jahre vergingen, in denen sie durch den Kosmos reiste. Sie traf auf Magier und Zukunftsveränderer. Sie begegnete freien, starken und ewigen Lichtern. Engel und Spiegel fragte sie nach dem Weg. Die Gelassenheit und die Selbstverwirklichung lernte sie kennen. Die Unabhängigkeit durchflog sie. Sie unterhielt sich mit der grenzenlosen Freiheit und Gesichtern über weiß orangenen Wolken. Auch mit Gesichtern, die sich in Kreiszylindern befanden, führte sie Unterhaltungen. Die Urfreiheit und die göttliche Einheit fand sie. Sie besuchte den Regenbogen, der ein Himmelstor über den Wolken war, bis sie bei der kosmischen Allgemeine ankam. Als sie nach vielen Lichtjahren bei der imaginativen Ultraexponentiale eine Rast machte, begann sie sich das Unvorstellbare vorzustellen. Sie versuchte sich die Unendlichkeit vorzustellen, womit sie Hoffnung schöpfte ihrem Ziel durch einen imaginativen Akt der Effektivierung des noch vor ihr liegenden Weges schneller zu erreichen. An jedem Ort, den sie besuchte, fragte sie nach der Richtung des Morgenlichts. Niemand konnte ihr sagen, wie weit es noch sein würde. Lichtjahre und noch größere Dimensionen von Zeit verstrichen. Die Verzweiflung und Hilflosigkeit ließ sie immer mehr das Licht der Hoffnung verlieren. Als sie schon den Glauben an das Erreichen des Ziels in sich verloren hatte und einer ihrer beiden Flügel zu stutzen begann, sprach die Stimme von ES in ihr: „Du wirst nicht bei mir ankommen. Bei mir ist noch niemand angekommen.“ Um den Ort des Ursprungs der Stimme zu finden flog sie der Richtung, von der sie gekommen war, entgegen. Weitere Lichtjahre vergingen, in denen sie sich im Flug der Stimme näherte. In unvorstellbar weiter Entfernung wartete ein schwarz weißes Auge auf sie in der Dunkelheit. Sie hatte den Eindruck, dass ein kosmisches Leben vergangen war, als sie endlich bei ihm ankam. Im Flug blieb sie stehen. Erleichterung machte sich in ihr breit, als sie spürte, dass sie die Ursache für ihr Leid gefunden hatte. Sie begann sich vor ihm aufzurichten. Dabei nahm sie an Größe zu. Ihre Flügel wuchsen mit ihr. „Verschwinde aus mir.“ schrie sie ihm mit einer piepsigen Stimme entgegen. „Hast du kein Mitgefühl?“ Ihre Flügel flatterten wild. Das Auge von ES sah sie regungslos an. Es gab keine Antwort. „Sprich.“ versuchte sie es in Verzweiflung zum Sprechen zu bringen. Wieder kam keine Antwort. Sie suchte nach einer Methode um es aus seinem Schweigen zu zwingen. Augenblicke verstrichen. Dann schrie sie in die Dunkelheit: „Ich wünsche mir, dass du endgültig aus mir verschwindest.“ Plötzlich wurde das Auge aufmerksam. Es sah sie an. Es sprach mit einer dunklen ruhigen Stimme: „Noch niemand hat es zu mir geschafft. Du bist die erste. Du musst dir mich wegwünschen.“ Sie traute ihren Ohren nicht. Noch einmal sprach sie: „Ich wünsche mir, dass diese Krankheit endgültig aus mir verschwindet.“ Das Auge sah sie regungslos an, als es sagte: „Bis zum Schluss stecke ich in dir.“ Sie ignorierte seine Worte. Ein drittes Mal schrie sie mit der Stimme einer Königin und der Erscheinung eines fliegenden Engels durch den Kosmos: „Ich wünsche mir, dass diese Krankheit endgültig aus mir verschwindet.“ Sie hatte die innere  Gewissheit, dass ihre Wünsche stärker waren als ES, weil sie gestiegen war zu einer kosmischen Entfernung, die noch nie zuvor jemand erreicht hatte. Sie war gestiegen bis zum Ursprung von ES. In der kosmischen Dunkelheit setzte sie sich auf einen imaginären Boden. Sie war angekommen. Lichtjahre vergingen, während derer sie wartete. Eine gefühlte Ewigkeit verstrich, in der sie zusah, wie das Auge vor ihr immer mehr verschwand. Als es kaum mehr zu sehen war, warf sie ihm einen abschließenden Blick der inneren Überlegenheit und Verachtung zu. Ihre letzten Worte des Abschieds waren: „Du hättest jeden zerstören können. Das Morgenlicht darfst du nicht zerstören.“ Der letzte Blick des Auges, bevor es in die Hölle zurückging, verriet ihr seine Unterlegenheit. Dann verschwand es. Für einige Momente war alles still. An keinem Ort des Kosmoses gab es eine Bewegung. Sie imaginierte ein Blatt mit allen Informationen der Erde und ihrer Reise im Kosmos vor ihren Augen, bis es kosmische Realität wurde. Als es vor ihren Augen entstanden war, fiel es in die Dunkelheit. Plötzlich sprang mit einer unvorstellbaren Geschwindigkeit das Morgenlicht aus dem Ursprung der kosmischen Weiten hervor. Es breitete sich blitzartig in alle Richtungen aus. Der gesamte Kosmos erstrahlte im Morgenlicht. Der Engel mit dem gestutzten Flügel machte sich langsam wieder auf den Weg zur Erde zurück. Er war frei.



XIII Neuanfang



Säulen menschlichen Strebens


Schasas Seele kam auf der Erde an. Sie war um Jahre gealtert, als sie wieder vor dem Kreuz im Schnee stand. Der Körper einer alten Frau hielt sich mit seinen von den Lasten des Lebens verbleibenden Kräften im Schnee. Sie wusste, dass sie noch eine letzte Aufgabe zu erfüllen hatte. Ihre Augen fixierten wenige Zentimeter vor ihrem Gesicht einen Punkt in der Luft. Der Punkt bedeutete für sie Zeit, die sie langsam in einer elliptischen Form ausdehnte. Es entstand ein sich vergrößernder Raum innerhalb der Ellipse. In ihm entwickelte sie das Bild eines Buches. Sie konzentrierte sich auf die Details in der Form, der Farbe und dem Inhalt. Es hatte eine sehr schmale Höhe. Sein Umschlag war weiß. Auf ihm war die abstrakte Form eines Menschens abgebildet, der sich in einem Diamanten und einer Sonne befindet. An der Stelle, auf die sie ihre Imagination fokussierte, begannen kleine Funken zu entstehen, die sich mit zunehmender Konzentration vermehrten, bis schließlich ein Buch im elliptischen Raum entstand. Sie hob es mit ihrem imaginativen Willen an und sie ließ es langsam aus dem elliptischen Raum heraus in die empirische Realität fliegen. Es schwebte in der Luft der empirischen Welt, als sich die Ellipse vor ihren inneren Augen wieder auf die Größe eines Punktes verkleinerte. Ein Buch fiel vor Schasa in den Schnee. Es war in einer Zehntelsekunde entstanden. Als sie es in die Hände nahm, las sie den Titel Säulen menschlichen Strebens. Sie öffnete es und sie begann zu lesen. Es handelte von einer Frau, die durch den gesamten Kosmos reiste um ihre innere Bestimmung und Liebe zu finden. Auf den letzten Seiten fand sie die Idee einer Religion. Sie war abgeleitet aus den Inhalten und Strukturen des Kosmoses, denen die Figur auf ihrer Reise begegnet war. Die Religion vermittelte die Werte der Liebe und Gerechtigkeit. Als sie es ausgelesen hatte, schaute sie auf das Kreuz vor sich. Dann sah sie zum Himmel. Die Sterne des zweiten Diamantens sprachen durch die weiße Wolkendecke: „Du hast dir das ganze System allein erschlossen Schasa. Wir haben dich zu einer echten Schlampe gemacht. Du bist kein Mensch. Du gehörst jetzt zu uns.“ Ihre Seele rief ihnen in Richtung des Himmels entgegen: „Bitte nehmt mich mit.“ Zum letzten Mal sah ihre Seele das Licht dieser Welt. Sie verabschiedete sich innerlich, wobei sie zum Kreuz die Worte sprach: „Ich wünsche mir Frieden auf der Erde.“ In ihr sprach die Stimme Gottes: „Ich bin stolz auf dich.“ Licht strömte aus ihr. Das Lächeln eines gestutzten Engels trat in ihr Gesicht, als sie flüsterte: „Eine gute Nacht wünsche ich dir liebe Welt.“ Ein Augenblick verstrich. Ein leerer Körper war im Schnee anwesend. Er hielt das Buch noch in der Hand. Jahre vergingen, in denen er einsam im Schnee stand, ohne dass jemand von ihm eine Kenntnis nahm. Eines Abends liefen zufällig zwei Stiere am Horizont entlang. In einiger Entfernung sahen sie eine Frau im Schnee stehen. Der eine sagte dem anderen: „Die macht ja gar nichts.“ Der andere antwortete: „Ist die doof?“ Der erste lachte laut auf. „Hast du schon gehört von der Frau, die vor Jahren im Lichtkreis gesessen hatte?“ Er sprach, als ob er einen Dauerbrenner erzählen würde. Der zweite antwortete grinsend mit einem Seitenblick: „Die war das Allerletzte. Die hatte nichts geschafft.“ Sie gingen weiter. Eine kurze Zeit später kam ein Mensch am Horizont zufällig entlangspaziert. In der Ferne sah er eine Frau im Schnee stehen. Er ging auf sie zu. Als er ihr näherkam, sah er, dass ihre Augen schwarz waren und ihr Körper leblos wirkte. In ihrer Hand hielt sie ein Buch. Er sprach sie an: „Möchten Sie mit mir einen Spaziergang machen?“ Der Körper ging mit ihm mit. Sie gingen dem letzten Horizont entgegen, hinter dem die Welt der Menschen lag. Die folgenden Jahre verbrachte der Körper mit den Menschen. Er verbreitete eine Religion, die die Werte der Liebe und Gerechtigkeit vermittelte. Eines Tages starb er einsam inmitten vieler Menschen. Man erinnerte sich seiner mit dem Namen Schasa. Ihr zu Ehren verfasste man eine Tafel, auf der alle Regeln des guten und gerechten Lebens geschrieben standen, die sie in ihrer Religion vermittelt hatte. Viele Jahrhunderte brauchte es, bis sich die Religion auf der ganzen Welt verbreitet hatte und die Menschen einander liebten und achteten. Es herrschte eine gerechte Zeit. Bis das Licht der Welt erlosch, leuchtete jeden Morgen der Morgenstern, der von allen Sternen den längsten Weg durch das Himmelsgewölbe zu bewältigen hatte.



Diamant vor einer Sonne




Schasas Regeln für ein gutes Leben


Du sollst vertrauen.
Du sollst innere Reinheit bewahren.
Du sollst Leistung vollbringen, sodass die Größe deiner Sonne gegeben ist.
Du sollst geben, sodass die Liebe in deinem Herzen gegeben ist.
Du sollst glauben an die Werte des Guten und Gerechten.
Du sollst dir die Realität imaginieren.
Du sollst zur inneren Reifung gelangen bis zur Vergeistigung.
Du sollst Yoga machen, sodass die Gesundheit deiner Seele gegeben ist.
Du sollst deine Mitmenschen wertfrei betrachten.




Schasas Verbote


Du sollst nicht mit Worten lügen, sodass gegenseitiges Vertrauen bestehen bleibt.
Du sollst nicht verletzen die Natur des Körpers oder des menschlichen Wesens.
Du sollst nicht direkt über Geld sprechen, sodass die Offenheit deines Sterns bestehen bleibt.




Schasas Idee für ein freudvolles Leben


Du sollst darstellende Kunst machen, sodass die Inhalte des Kosmoses deinen Mitmenschen kreativ vermittelt werden. Ein gemeinsames Schauspiel, in dem der Kosmos kommuniziert wird, kann einander Freude bereiten.



Schasas Säulen menschlichen Strebens


Liebe als Religion ist
jene, die die Liebenden auf allen inneren Ebenen
 miteinander verbindet. Das Erreichen ihrer
vollendeten Form ist möglich, wenn durch Handeln und
Taten dem Geliebten gegenüber
Vertrauen
aufgebaut wird. Wird das Vertrauen gebrochen, dann kann es
nur durch Bestätigungen wieder errichtet werden.
Die kosmische Vereinigung
ist ein Akt der Liebe und Vollendung. Sie
wird zu einem Liebesakt, wenn die Motivation
neben dem Empfangen auch eine Gebende ist. Die
Größe & Anerkennung
des Geliebten muss frei von Einschränkung sein. Der soziale
Status, der materielle Besitz oder die gesellschaftliche
Position der Macht sind irrelevant. Anerkennung muss um des
Geliebten Selbsts willen gegeben sein.
Liebe
ist emotionale Empathie. Ein Geben ohne die
Erwartung eines Rückerhalts ist eine Handlung der Liebe.
Glaube
an moralische Werte und das gute Wesen des Geliebten geht
einher mit Vertrauen.  Die sich Liebenden sollen an die Realität
einer vollkommenen Liebe glauben. Kommunikation innerer Vorgänge und Gedanken resultiert in einem gegenseitigen Verständnis der sich Liebenden.
Imagination
von Szenen der Liebe ist verbunden mit einer phantasievollen Beziehung der sich Liebenden.
Religiosität
geht einher mit einer Bindung an Institutionen und
Handlungsnormen. Die Institution kann jeder Ort auf dieser
Welt sein. Die Handlungsnorm kann jeder Handlung entsprechen. Handlungsnormen der Liebe am selben Ort können
zu einer Religion der Liebe werden.
 
 







ENDE






Dank auf


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Gedicht über den Steinbock

(ein Ausschnitt aus dem Leben der Schastél)


Schastél wird aufgrund ihres künstlerischen Charakters kaum verstanden. Daher hat sie es schwer die Anerkennung zu erfahren, die sie benötigt um sich weiterzuentwickeln. Es gibt eine Zeit in ihrem Leben, in der sie spürt, dass der Künstler in ihr stirbt und sich ihr Leben sich dem Ende zuneigt. Während der Nächte spürt sie Angst in sich aufsteigen. Eines Nachts unter vielen Nächten, in der Angsttod sie einnimmt, beginnt sie zu schreiben über die Träume, die sie verfolgen.




Seit Wochen finde ich keinen Schlaf mehr. Jede Nacht erwache ich in

Angst.
 
Sie zieht sich mein Wesen hinauf und nimmt meinen Körper ein. Mein Körper wird fest. Meine Gliedmaßen ziehen sich zusammen und ich fühle, wie ich erstarre zu kalter Materie. Ich werde Materie und sehe den Tod in mir aufkommen. Das Leben schwindet aus mir, je mehr die Angst mein Wesen einnimmt. An meinem Jupiter angelangend, hält sie sich fest. Ich versuche mit bewusstem Willen sie zu hindern mich einzunehmen. Ich versuche mich aufzurichten und fortzurennen. Meine Gliedmaßen sind jedoch erstarrt. Ich kann mich nicht mehr bewegen. Ich versuche aufzustehen, aber mein Körper ist zu einem harten Stein geworden. Mit geöffneten Augen verfalle ich immer mehr in den Tod einer erstarrten Angst. Wenige Sekunden später sehe ich das Bild eines Schädels aus dem meinigen hervortreten. Er sieht sich um in meinem Zimmer und atmet mit hartem Gesicht aus mir heraus. Die Kontrolle über mich allmählich verlierend, verfällt der von meinem ursprünglichen Wesen verbleibende Teil meiner Persönlichkeit in Panik. Ich versuche mich zu wehren gegen die kalte Materie, zu der ich werde. Zu einer Bewegung bin ich jedoch nicht mehr fähig, denn meine Muskeln sind hart geworden. Grenzenlose Panik erfasst mich. Das Bild

eines Steinbocks
 
setzt sich in meiner Sonne fest. Ich versuche zu sprechen. Ich versuche zu rufen,  aber die Worte wollen aus meinem Mund nicht hervordringen. Sie verebben in mir. In einer der vielen Nächte, in denen ich in versteinerter Position das Leben aus mir schwinden spüre, schreie ich in Verzweifelung die Worte, die ich aus den Lehren Elisabeth Haichs kenne: „Ich bin ich und du bist du. Ich bin nicht du. Ich fürchte mich nicht. Ich habe keine Angst.“ Ich rufe sie mit scheinbar voller Überzeugung. Allmählich beginne ich mich von dem Steinbock zu trennen. Ich beginne ihn als ein Bild in mir zu betrachten. Ich löse mich von der Identifikation mit ihm und erkenne ihn als ein Objekt, dass nicht mehr identisch ist mit mir. Jede Nacht nehme ich mehr Abstand von ihm. Jede Nacht zieht er sich ein wenig mehr zurück. Eines Morgens nach Monaten erblicke ich das Licht der Welt wieder in Liebe.




 
Schastél hatte ihr Leben lang an Gerechtigkeit geglaubt (siehe Schastél an overview im Menüpunkt Schastél Serie). Nach den Nächten, in denen sie die Erfahrung mit dem Steinbock gesammelt hat, ist ihr Glaube stark beeinträchtigt. Im Verlauf der folgenden Jahre beginnt Schastél in sich zu reifen. Sie entwickelt sich zu Schasa (Eine Charakterisierung von Schasa finden Sie in dem Film Schasa for justice, den ich in den Menüpunkt Schastélserie gesetzt habe.)





Tolamsoq-Sprache




eine Sprache über den Kosmos



Die Tolamsoq-Sprache ist eine Sprache, die bereits existierende Begriffe in ein holistisches Kategorienschema ordnet, welches eine Bedeutungsebene hinter der empirisch erfassbaren Sprache begründet. Die Bedeutungsebene schafft die Möglichkeit des Gebrauchs einer zweiten nicht empirischen Sprache. Sie ist eine sprachliche Darstellung (siehe eine von mir erstellte Definition der Darstellung im Menüpunkt Säulen).




Funktion

  • Die Sprache fokussiert prioritär die Kommunikation von
  • inneren Zuständen und Ereignissen
  • Empathie
  • Gemeinschaftsempfinden





Spielregeln


Im Tolamsoq gibt es ein Kategorienschema mit 7 Oberkategorien und 4 Unterkategorien.





zu beachten
Die Begriffe, sie in der Tabelle angegeben sind, entsprechen Beispielen, die erweitert werden können.



Sprachtabellen






















¹ In den Emotionen der Sonne/ dem Herzen und der Gabe des Sterns liegt der Sitz des Guten  
  im Verständnis des von oben (siehe Menüpunkt von oben).
² Die Lehre der Augen basiert auf der Wahrnehmung im Herzen.


A.)


Bei der Anwendung der Tolamsoq-Sprache wird mit Hilfe der Verwendung von Personalpronomen Bezug genommen auf die Subjekte des Satzes.




B.)


Die Begriffe in der Tabelle werden eingeleitet mit Hilfe der Begriffe

  • Einstellung
  • Gefühl Empfindung Gespür
  • Tätigkeit Aktion Handlung





C.)


In der Tolamsoq-Sprache werden alle Objekte im Satz ausformuliert.



Beispiele



sprachliche Grundstruktur


„Ich hoffe.“


Tolamsoq-Sprache

  • „Ich empfinde Hoffnung in meinem Stern.“



Bedeutungsebene

  • Ich habe ein Gefühl (Unterkategorie 2) in der Oberkategorie 4.





sprachliche Grundstruktur


„Für mich musst du Reputation haben.“


Tolamsoq-Sprache    

  • „In meinem Jupiter denke ich eine Bedingung.“



Bedeutungsebene

  • Ich habe einen Gedanken (= Aktion) (Unterkategorie 3) in der Oberkategorie 5.





sprachliche Grundstruktur


„Ich konzentriere mich.“


Tolamsoq-Sprache

  • „In meinen meinem Nepturn konzentriere ich mich.“



Bedeutungsebene

  • „Ich vollziehe einen Akt (Unterkategorie 3) in der Oberkategorie 6.





sprachliche Grundstruktur


„Du bist geerdet.“


Tolamsoq-Sprache

  • „In deinem Saturn hast du eine geerdete Einstellung.“



Bedeutungsebene

  • Du hast eine Einstellung (Unterkategorie 1) in der Oberkategorie 1.





sprachliche Grundstruktur


„Du bist ekstatisch.“


Tolamsoq-Sprache

  • „Du verspürst Ekstase in deinem Mars.“



Bedeutungsebene

  • Du hast ein Gespür (Unterkategorie 2) in der Oberkategorie 2 aus.





sprachliche Grundstruktur


„Du arbeitest mit Methode.“


Tolamsoq-Sprache

  • „In deinem Nepturn agierst du mit Methode.“



Bedeutungsebene

  • Du vollziehst einen Akt (Unterkategorie 3) in der Oberkategorie 6.





sprachliche Grundstruktur


„Wir vereinigen uns.“


Tolamsoq-Sprache

  • In der Sonne/ Im Herzen handeln wir vereinigend.



Bedeutungsebene

  • Wir vollziehen eine Handlung (Unterkategorie 3) in der Oberkategorie 3.





sprachliche Grundstruktur


Alle sind gleichwertig.“


Tolamsoq-Sprache   

  • „In deinem Stern empfindest du die Gleichwertigkeit aller Entitäten.



Bedeutungsebene     

  • Du hast ein Gefühl (Unterkategorie 2) in der Oberkategorie 4.





sprachliche Grundstruktur


„Ihr seid religiös.“


Tolamsoq-Sprache

  • „In der anderen Welt vollzieht ihr religiöses Denken.“



Bedeutungsebene

  • Ihr vollbringt eine Handlung (Unterkategorie 3) in der Oberkategorie 7.





Anmerkung


Das angegebene Kategorienschema ist ein axiomatisches System. Für die Sprache wird logische Gültigkeit behauptet.










Dank & Förderung


Sie finden unter Aktuelles Optionen um Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.




Widmung


Diese Sprache ist dem Tolamsoq gewidmet. Dank für die Unterstützung gilt weiterhin meinen Freunden des Basa und des Beke.





Taufe innerer Reifeprozess



Die Tradition der christlichen Taufzeremonie unter Verwendung einer Taufformel ist eine Möglichkeit ein Bekenntnis an den christlichen Glauben zu vollziehen. Ein ähnliches Prozedere kann auch bei einer Taufe zum Glauben des inneren Reifeprozesses vollzogen werden. Bei diesem Glaubensbekenntnis wird durch eine Wassertaufe eine Taufformel ausgesprochen, in der zum inneren Reifeprozess bekannt wird, der Schutz gibt in Form der Werte der Seele, Geist und Licht. Die Reinwaschung von allem Bösen in den Zwischenräumen in der Materie geht mit ihr einher. Dieses religiöse Ereignis wurde erstmalig durchgeführt. Es werden für alle Interessenten, die sich bekennen möchten zum Glauben des inneren Reifeprozesses und dessen Prinzipien, Taufen angeboten. Nicht allein die christliche Taufe steht somit als einzige Möglichkeit des Glaubensbekenntnisses zur Verfügung, sondern auch jene des inneren Reifeprozesses. Anfragen zu Taufen können bei Interesse gesendet werden an taichifilmproductionspublisher(at)yahoo.com.









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