Seelenreise (Spielfilm und Oper)

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Seelenreise



Produktion: Elios Schastél film productions, Astral Tai chi©
Regie, Choreographie, Libretto, Hauptdarsteller: Elios Schastél
Tänzer: siehe Filmabspann
Sprache: Deutsch
Untertitel: Englisch
Format: NTSC
Dauer: 60 Minuten
Produktionsdauer: 2010 – 2019
Produktionsländer: Deutschland, Italien, Schweiz
Studio: Berlin
ISBN: 978-3-9820950-5-9
Preis: 20,00 €
öffentlicher Handel: Verlag, Verlagsseite, vlb, KNV GmbH, amazon.com
Veröffentlichungsdatum: Mai 2019
Kategorie: Oper
Stichwörter: Oper, Ballett, Darstellung, Kunst




Handlung


Er verlor sein Leben im Krieg. Mit seinem Tod begann eine Seelenreise. Auf der Reise lernte er sie kennen. Von einer entstehenden Liebe über eine Ehe gehen sie einen gemeinsamen Weg durch die Unendlichkeit. Nach eintausend Jahren treffen sie sich auf der Erde als Menschen wieder.





Libretto



Akt 1


Szene 1 – Erlösung vom Leid der Vergangenheit und Tod auf der Erde


Er lief den Berg hinauf. Er spürte, dass die letzten Sekunden seines Lebens erreicht waren. Die Leiden seiner Vergangenheit trieben ihn dem Gipfel entgegen. Der Schmerz in ihm wurde immer schwächer. Er begann einen Lichtpunkt in der Ferne zu erkennen. Nahe des Lichtpunkts befanden sich die Geometrien des Universums. Formen und Schemen flogen an ihm vorbei, während er beim immer größer werdenden Lichtpunkt ankam. Seine Seele löst sich langsam von seinem Körper. Der Schmerz verschwand. Er wurde erlöst vom Leid seiner Vergangenheit. Hoffnung breitete sich in seinem Herzen aus, dass er im Himmel ein besseres Leben führen würde. Ein letzter Atemzug ließ ihn in den Himmel hinauf fliegen. Am Gipfel des Berges verblieb ein Körper ohne seinen Träger. Er war gestorben.




Szene 2 – am Ende der Welt und Beginn der Seelenreise


Die Seelenreise begann am Gipfel des Berges der Verstorbenen. Dort war das Ende der Welt. Gräber umgaben ihn. Sie wiesen auf Opfer der Verbrechen der Menschheit hin. Krieg herrschte in der Welt. Die Tage des Zorns walteten auf der Erde. Auf einem der Gräber war sein Name geschrieben: Hier ruht in Frieden einer von Jenen, die den inneren Reifeprozess in sich trugen. Sein Leben führte er im Himmel fort. Das Licht erlöschte. Er sah in die Dunkelheit des Universums. Nur Gräber waren noch sichtbar.




Szene 3 – vom Himmelstor zur Sonne


Ein goldenes Tor erschien vor seinen Augen. Hinter diesem wartete der Himmel der Seelen Verstorbener. In der Welt der Vergeistigung erkannte man nur seine Seele. Er sprach zum goldenen Tor: „Geleistet habe ich und Rückschläge habe ich erfahren in meiner Würde. Ein Leben habe ich vollbracht, bis die Reife in meinem Innern erreicht war. Ich verlasse dieses Leben über den Pluto in meinem Scheitel. Ich reise zurück zum Ursprung meiner Seele.“ Somit hatte er seine Probe bestanden. Er wurde aufgenommen. Im Universum angekommen, näherte er sich der Sonne. Diese durchdringend, erkannte er sein eigenes Selbst. Er waltete über die Sonne dieses Sonnensystems.




Szene 4 – Reisen durch Wolkenwelten


Er begann durch Wolkenwelten zu fliegen. Er wurde mitgenommen mit einem Raumschiff. Es zeigte ihm die Vielfalt und Schönheit der Welten im Universum. In einer Wolkenwelt angekommen, errichteten sie Schlösser und Zivilisationen. Aus weiter Ferne betrachten sie ihr Werk. Noch weitere Welten sollten erforscht werden. Noch weitere Schlösser sollten errichtet werden. Sie verkündeten: Im Himmel werden Schlösser errichtet. So nahm auch er ein Schloss für sich. Er wurde der König in einer der schönsten Wolkenwelten. Projekte und Planungen für neue Schlösser wurden erstellt. Dann flogen sie weiter.




Akt 2


Szene 5 – ein Alien aus einer anderen Galaxie


Durch das Universum fliegend, traf er auf ein Alien aus einer fremden Galaxie. Sie erschien wie eine Vorstellung vom Himmel. Sie kam mit einem Raumschiff geflogen. Es setzte auf einer Wolke inmitten grüner Sterne ab. Dann wurde sie ausgesetzt. Mit Physis und Augen zu ihm sprechend, begegneten sie sich ein erstes Mal. Sie sprachen über das Leben. Sie sprachen über das Universum. Sie sprachen über ihre Heimat. Sie sahen einander für lange Zeit in die Augen. Ihre Seelen erkannten einander. Dann verliebten sie sich. Sie sprach noch lange Zeit weiter.




Szene 6 – Homage an ihre Persönlichkeit


Sie erschien ihm wie eine fremdartige Blüte aus einer anderen Dimension. Aus elliptischen Räumen springend, war sie frei und wild, heilig und weiß zugleich. Sie sprang durch die Welten des Universums, als ob es keine Grenzen gab. Sie war wie ein Künstler, der sich ein eigenes Universum schafft. Sie stellte sich den Tierkreis vor und sie schuf neue Welten. In ihrer Welt erschien alles Seiende wie in einem Märchen. Sie war ein Märchen aus anderen Dimensionen.




Szene 7 – ihr Schloss im Himmel


In einem Schloss lebend, hatte sie sich ihn vorgestellt. Sie hatte auf ihn gewartet. Als sie ihn sah, hatte sie ihn sofort erkannt. Ihre langen Unterhaltungen ließ eine Liebe zwischen ihnen entstehen.




Szene 8 – am Baum von Eden


Am Baum von Eden sprach er ihr seine Liebe zu. „Beschmückt sollst du sein von Blüten. Meere mit Blumen schenke ich dir. Ein Traum von Glück ist deine Gegenwart. Eine Lotosblume ist von Schönheit. Ihre Blüte kommt von dir. Sei bei mir.“




Szene 9 – mehrende Liebe im Herzen


In seinem Herzen vermehrte sich das Empfinden von Liebe für sie. Tiefe Gefühle der Wärme breiteten sich in ihm aus. Er bemerkte heißen Schmerz sich von seinem Herzen hinunter in seinen Bauch ziehen. Der Schmerz wurde tiefer. Er wurde heißer. Bei ihr wollte er sein. Immer nur bei ihr …




Szene 10 – Phantasien von Liebe


In ihren Vorstellungen realisierten sie ihre Phantasien von Liebe. Ein Phönix und eine Sonne bildeten ein Königspaar. Im Herzen war er bei ihr. In ihrem Stern konnte sie Sehnsucht nach ihm spüren. Die Engel auf den Wolkendecken sahen ihnen zu. Aus der Ferne begleiteten sie das Königspaar. Er sprach zu ihr: „In dem nach oben gerichteten Dreieck hinter meinem Herzen begleite ich dich. Du bist für immer mein.“ Sie antwortete ihm: „In dem Stern hinter meinem Herzen weile ich bei dir. Ich bin für immer dein.“ Er sprach zu ihr: „Mit der Sonne im Herzen sind wir miteinander verbunden.“ Sie antwortete ihm: „Auf einer Decke voller Wolken möchte ich mit dir weilen.“ Er sagte zu ihr: „Entlang der Unendlichkeit treffen wir uns stetig wieder. Unsere Vorstellungen sind zeitlos.“ Sie antwortete: „Für immer werde ich dich in mir tragen.“ – für immer – Er sprach zu ihr: „Ein Schwert gebe ich dir als Symbol deines strahlenden Selbsts. Mit diesem Symbol wirst du mich immer in dir tragen.“ Sie antwortete ihm: „Die Sonne in mir soll erbeben und erstrahlen von der Macht des Schwerts. – für immer“




Szene 11 – Hochzeitsfeier


Ein Königspaar nahm Platz auf einer Wolkendecke. Es wachte von nun an über die Ereignisse der Gestirne. Es bewachte die Maximen derer Bewegungen. Es schuf neue Sterne und Sonnen, bis die Uhr des Universums abgelaufen sein würde. So schufen sie eines Augenblicks eine Sonne, die ein neuer Tierkreis wurde. Ein Stern nahte dem Tierkreis der Sonne. Sich einander nähernd, fand eine Explosion statt. Aus dieser Explosion entstand eine neue Sternenwolke mit Millionen neuer Sterne. Diese Liebe zwischen dem Königspaar führte zu einer Hochzeit. Das Glück des Regenbogens war ein Teil des Spiels, das das Paar im Universum spielte. Als Trauspruch sprach er: „Ich gebe dir mein Herz und mein gutes Bewusstsein. Ich nehme dich auf in meine Vorstellungen vom Himmel, bis dass der Tod uns scheide.“ Als Trauspruch sprach sie: „Auch ich gebe dir mein Herz und mein gutes Bewusstsein. Ich nehme dich auf in meine Vorstellungen vom Himmel, bis dass der Tod uns scheide.“




Szene 12 – Ehe


Sie liefen eine Treppe hinauf. Dort fanden Sie einen goldenen Ring, an dem sie sich vereinigten. Der Weg zur Einheit, Frieden und Liebe war ihnen nur im Himmel gewährt. Dort würden sie bis nach dem Tod in Frieden leben, wo die Blumen ewig blühten und das Licht der Sonne ewig schien. Sie sprachen zueinander: „Wir vereinigen uns. Wir werden die Liebe finden, die uns befähigt zum Strahl zu reifen.“




Szene 13 – Hochzeitsnacht und Tanz vor den Königen


Zur Hochzeitsnacht wurde eine festliche Tafel errichtet. Neun Könige nahmen an ihr Platz. Unter ihnen saß er. Sie begann einen Tanz vor der Tafel zu machen. Als sich in der Frühe am sternigen Himmel die Sonne ankündigte, endete ihr Tanz. Im Tanz sprach sie: „Ich habe eine Sonne in mir, die bis zum Himmel hinauf reicht. Ich leiste durch die Kraft des inneren Reifeprozesses. Ein von einer Schlange umwundener Stab ist ein Teil dieser Geschichte. Er zeugt von einem königlichen Geschlecht.“




Szene 14 – Flitterwochen im Rosenwald


Daraufhin verbrachten sie die Flitterwochen in einem Rosenwald. In der Röte der Blüten tanzten sie gemeinsam die Nächte hindurch. Er sprach zu ihr: „Bis in die Ewigkeit soll unser Zusammensein in Erinnerung bleiben.“ Sie sprach zu ihm: „Die Blüten unserer Herzen sollen gemeißelt werden in die Geschichte der Unendlichkeit.“ So tanzten sie weiter, bis ihr Leben zu Ende war. Er sprach zu ihr: „Ich stelle mir dich vor an meiner Seite im Himmelszelt. Ich möchte dich halten, während du mir das Bild weiblicher Schönheit offenbarst.“ Sie sprach zu ihm: „Halten sollst du mein Herz, während wir auf Wolken leben. Deine Kraft soll mich tragen, wie nur die Kraft eines Königs es tun kann.“ Zwei Engel sah man durch Himmelszelte fliegen. Sie wurden bekannt als das Königspaar vom Rosenwald.




Akt 3


Szene 15 – Nächte nahe des Mondes


Seitdem trafen sie sich jede Nacht nahe des Mondes. Sie sprachen sich Worte der Liebe zu. Sie hielten einander die Hand. Sie sahen sich für lange Zeit in die Augen. Das Mondlicht schien ihnen weißes Licht in die Gesichter. Sie tanzte nächtelang, wobei er ihr zusah. Ewige Liebe erwartete sie. Der Mond sah ihnen zu. Die Nacht wachte über sie. Sie sah ihm in die Augen. Er hielt ihre Hand. Dann reisten sie zu einem anderen Mond.




Szene 16 – viele Monde auf dem unendlichen Weg


Noch viele Monde besuchten sie. Sie reisten durch die Unendlichkeit. Ein Ende gab es nicht. Ihr Weg war noch weit. Ihre Liebe währte fort.




Szene 17 – gemeinsame Reise durch die Unendlichkeit


An Planeten flogen sie entlang. Durch Galaxien reisten sie. Sternenwolken besuchten sie. Eine Rose und eine Sonne liebten einander. Es war eine gemeinsame Reise durch die Unendlichkeit … – eine Seelenreise – Nach eintausend Jahren kam seine Seele wieder auf die Erde zurückgeflogen. Dort trafen sie sich als Menschen wieder.




Szene 18 – Wiederbegegnung auf der Erde